Vermögen Faiq Bolkiah
Milliarden – aber geerbt
Der "reichste Fußballer der Welt"
Steckbrief
Voller NameFaiq Jefri Bolkiah
Geboren9. Mai 1998, Los Angeles (USA)
PositionFlügelspieler
NationalteamBrunei (Kapitän)
FamilieNeffe des Sultans von Brunei
Fußball-Gehaltca. 8.000–10.000 $/Woche
FamilienvermögenMilliarden (Öl & Gas)
Wer nach dem reichsten Fußballer der Welt sucht, landet nicht bei Cristiano Ronaldo oder Lionel
Messi, sondern bei einem Namen, den viele nie im Stadion gehört haben: Faiq Bolkiah. Der
Brunei-Royal wird regelmäßig als reichster Profi des Planeten bezeichnet – mit Schätzungen, die
in die Milliarden gehen. Doch dieser Reichtum hat mit Fußball nichts zu tun. Er ist geerbt.
Inhalt
Die Wahrheit hinter den Milliarden
Im Netz kursieren für Faiq Bolkiah Vermögenszahlen von 15 bis 20 Milliarden US-Dollar. Diese
Angaben sind irreführend: Sie beziehen sich auf das Vermögen der gesamten bruneiischen
Königsfamilie, nicht auf Faiq Bolkiah als Einzelperson. Er ist einer von vielen Erben – sein
Vater Prinz Jefri hat allein 17 bekannte Kinder.
Wichtig einzuordnen: Faiq Bolkiah hat sein Vermögen nicht mit Fußball verdient.
Er stammt aus einer der reichsten Königsfamilien der Welt. Deshalb lässt sich sein persönliches
Vermögen kaum seriös beziffern – Tracker wie Celebrity Net Worth nennen Werte zwischen 50 und 100
Millionen US-Dollar, doch auch diese Zahlen sind spekulativ. Aus diesem Grund taucht er in
seriösen Ranglisten der durch Fußball reich gewordenen Spieler bewusst nicht auf.
Woher der Reichtum stammt
Brunei ist ein kleines, aber an Öl und Erdgas extrem reiches Sultanat auf der Insel Borneo. Ein
Großteil der Wirtschaft wird von der Königsfamilie kontrolliert. Faiqs Onkel, Sultan Hassanal
Bolkiah, zählt seit Jahrzehnten zu den reichsten Menschen der Welt – sein Vermögen wird auf rund
30 Milliarden US-Dollar geschätzt. Sein Vater, Prinz Jefri Bolkiah, leitete zeitweise die
staatliche Investmentbehörde des Landes.
Der Lebensstil der Familie ist legendär: Berichten zufolge umfasst allein die Rolls-Royce-Flotte
der Bolkiahs mehrere Hundert Fahrzeuge. Für Faiq bedeutet das einen Hintergrund, der mit dem
typischen Werdegang eines Profifußballers nichts gemein hat.
Seine Fußballkarriere
Bemerkenswert ist, dass Faiq Bolkiah seinen Reichtum nie ausnutzte, um sich einen Weg in den
Profifußball zu erkaufen. Im Gegenteil: Er durchlief die Jugendakademien renommierter englischer
Klubs, ohne dass Mitspieler zunächst von seiner Herkunft wussten. Ein echtes Pflichtspiel für
eine der ersten Mannschaften gelang ihm dort allerdings nie.
2009–2020
England (Jugend) – Southampton, Arsenal, Chelsea, Leicester City – ohne Profieinsatz
England (Jugend) – Southampton, Arsenal, Chelsea, Leicester City – ohne Profieinsatz
2020–2021
CS Marítimo (Portugal) – nur Einsätze in der Reservemannschaft
CS Marítimo (Portugal) – nur Einsätze in der Reservemannschaft
2021–2023
Chonburi FC (Thailand) – erste regelmäßige Profieinsätze, beste Phase seiner Laufbahn
Chonburi FC (Thailand) – erste regelmäßige Profieinsätze, beste Phase seiner Laufbahn
seit 2023
Ratchaburi FC (Thailand) – nach schwerer Beinverletzung 2024 zurückgekehrt
Ratchaburi FC (Thailand) – nach schwerer Beinverletzung 2024 zurückgekehrt
Für die Nationalmannschaft von Brunei trägt Faiq Bolkiah die Kapitänsbinde – auf dem Platz zählt
das Familienvermögen nicht.
Was er wirklich mit Fußball verdient
Das vielleicht überraschendste Detail: Faiq Bolkiahs Einkommen aus dem Fußball ist ausgesprochen
bescheiden. Sein höchstes bekanntes Gehalt lag bei rund 8.000 bis 10.000 US-Dollar pro Woche.
Das entspricht dem Niveau von Spielern in den Topligen Südostasiens und liegt weit unter dem, was
Profis in Europas großen Ligen verdienen – von den Millionen eines Ronaldo oder Messi ganz zu
schweigen.
Damit steht Faiq Bolkiah exemplarisch für einen wichtigen Unterschied: zwischen dem Vermögen, in
das jemand hineingeboren wird, und dem Einkommen, das jemand durch seinen Sport tatsächlich
erwirtschaftet.
Vermögen der Familie vs. eigenes Einkommen
Die folgende Gegenüberstellung macht den entscheidenden Punkt deutlich, der in vielen Artikeln
untergeht:
Familienvermögen
~30 Mrd. $
Geschätztes Vermögen des Sultans von Brunei, aus Öl und Erdgas. Faiq ist einer von vielen
Erben – die Milliarden gehören ihm nicht allein.
Aus Fußball verdient
~8–10k $/Wo.
Sein höchstes bekanntes Fußballgehalt. Damit läge er im europäischen Vergleich auf dem
Niveau eines Zweit- oder Drittligaspielers.
Zum Vergleich: Die Vermögen, die Fußballer tatsächlich durch ihren Sport aufgebaut
haben, kannst du in unseren Beiträgen zum
Vermögen von Cristiano Ronaldo,
zum Vermögen von Lionel Messi
und zum Vermögen von Neymar nachlesen.
Sie sind zwar keine Milliardenerben, haben ihren Reichtum aber selbst erspielt.
Häufige Fragen zum Vermögen von Faiq Bolkiah
Faiq Bolkiah gilt aufgrund seiner Herkunft aus dem bruneiischen Königshaus als reichster
Fußballer der Welt. Wichtig ist jedoch: Dieser Reichtum stammt nicht aus dem Fußball,
sondern aus dem Familienvermögen. Sein Onkel, der Sultan von Brunei, verfügt über ein
geschätztes Vermögen von rund 30 Milliarden US-Dollar.
Die häufig genannten 15 bis 20 Milliarden US-Dollar beziehen sich auf das Vermögen der
gesamten Königsfamilie, nicht auf Faiq Bolkiah persönlich. Sein ihm direkt zugeordnetes
Vermögen wird von Trackern wie Celebrity Net Worth auf rund 50 bis 100 Millionen US-Dollar
geschätzt – wobei auch diese Zahlen unsicher sind.
Sein höchstes bekanntes Fußballgehalt lag bei rund 8.000 bis 10.000 US-Dollar pro Woche. Das
entspricht dem Niveau von Spielern in südostasiatischen Topligen und ist im Vergleich zum
europäischen Spitzenfußball sehr bescheiden.
Faiq Bolkiah durchlief die Jugendakademien von Southampton, Arsenal, Chelsea und Leicester
City in England, ohne ein Profispiel zu bestreiten. Danach wechselte er zu Marítimo nach
Portugal und anschließend nach Thailand zu Chonburi und Ratchaburi. Zudem ist er Kapitän der
Nationalmannschaft von Brunei.
Brunei ist ein an Öl und Erdgas reiches Land, dessen Wirtschaft zu großen Teilen von der
Königsfamilie kontrolliert wird. Faiqs Onkel Hassanal Bolkiah ist seit Jahrzehnten Sultan
des Landes, sein Vater Prinz Jefri leitete zeitweise die staatliche Investmentbehörde.