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Bankwette beim Wetten: Bank im System, Berechnung & Beispiel einfach erklärt

Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Die Bankwette – oft auch schlicht „Bank" oder Banker genannt – ist eine besondere Form der Systemwette. Dabei legst Du einen oder mehrere Tipps fest, von denen Du besonders überzeugt bist, und machst sie zur „Bank": Diese Tipps sind dann in jeder einzelnen Kombination Deines Systems enthalten. Das erhöht die möglichen Gewinne spürbar – birgt aber auch ein klares Risiko, denn geht eine Bank daneben, ist der komplette Schein verloren. Auf dieser Seite erfährst Du, wie eine Bankwette funktioniert, wie Du sie berechnest und wann sich eine Bank wirklich lohnt.

Was ist eine Bankwette?

Eine Bankwette ist eine Systemwette, bei der ein oder mehrere Tipps als sogenannte „Bank" festgelegt werden. Eine Bank ist ein Tipp, den Du für so sicher hältst, dass er fester Bestandteil jeder gebildeten Kombination sein soll. Während die übrigen, „freien" Tipps das eigentliche System bilden (etwa 2 aus 3), wird die Bank jeder dieser Kombinationen automatisch hinzugefügt.
Der Begriff „Bank" stammt aus der Wettsprache und beschreibt einen vermeintlich todsicheren Tipp. Setzt Du auf eine Bank, verlässt Du Dich also darauf, dass dieser Ausgang eintritt – und nutzt seine Quote, um die Auszahlung aller Kombinationen zu erhöhen. Bankwetten sind damit ein Mittelweg zwischen der breit abgesicherten Systemwette und der riskanteren Kombiwette.

So funktioniert eine Bank im System

Technisch verändert die Bank die Berechnung des Systems auf einfache Weise: Die Anzahl der Kombinationen richtet sich weiterhin nur nach den freien Tipps, doch die Quote der Bank fließt in jede dieser Kombinationen mit ein. Legst Du bei vier Tipps einen als Bank fest, bildet sich das System also aus den drei freien Tipps – und jede Kombination enthält zusätzlich die Bank. Dadurch steigt der Auszahlungsfaktor jeder Kombination, während die Zahl der Kombinationen kleiner bleibt, als wenn alle Tipps frei wären.

Der Preis dieser höheren Auszahlung ist ein konzentriertes Risiko: Da die Bank in jeder Kombination steckt, hängt der gesamte Schein an ihr. Verliert die Bank, gibt es keine einzige gewinnende Kombination mehr – unabhängig davon, wie gut die freien Tipps abschneiden.

Rechenbeispiel: Bank im System 2 aus 3

Angenommen, Du spielst ein System „2 aus 3" aus drei freien Tipps (jeweils Quote 2,00) und legst zusätzlich eine Bank mit Quote 1,50 fest. Der Gesamteinsatz beträgt 30 €. Es entstehen drei Kombinationen (2 aus 3), auf die je 10 € entfallen. Jede Kombination besteht aus der Bank und zwei freien Tipps, also 1,50 × 2,00 × 2,00 = Faktor 6,0 – eine gewinnende Kombination zahlt somit 60 € aus.
AusgangGewinnende KombisAuszahlung
Bank + alle 3 freien Tipps richtig3 von 3180,00 €
Bank + 2 von 3 freien Tipps richtig1 von 360,00 €
Bank verloren0 von 30,00 €
Ohne Bank läge die Maximalauszahlung nur bei 120 €180,00 €
Die Bank hebt die maximale Auszahlung von 120 € (reines System 2 aus 3) auf 180 € an – ein spürbarer Hebel bei identischem Einsatz. Der Haken zeigt sich in der letzten Zeile: Verliert die Bank, ist trotz möglicherweise perfekter freier Tipps der gesamte Einsatz verloren. Genau diese Konzentration auf einen einzigen Tipp macht die Bankwette chancenreicher, aber auch anfälliger. Selbst durchrechnen kannst Du solche Szenarien mit unserem Systemwetten-Rechner.

Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile

  • Erhöht die Auszahlung jeder Kombination durch die Bankquote
  • Weniger Kombinationen als ein reines System – günstiger pro Kombi
  • Ermöglicht gezielt höhere Gewinne bei einem starken Favoriten
  • Behält die Teilabsicherung der Systemwette bei den freien Tipps

Nachteile

  • Verliert die Bank, ist der komplette Schein verloren
  • Das Risiko konzentriert sich auf einen einzelnen Tipp
  • Eine „sichere" Bank hat meist eine niedrige, wenig lukrative Quote
  • Verleitet dazu, Favoriten zu überschätzen

Praxistipps zur Bankwette

  • Nur echte Favoriten zur Bank machen: Eine Bank sollte ein wirklich überzeugender Tipp sein – im Zweifel lieber als freien Tipp ins System aufnehmen, statt den ganzen Schein daran zu hängen.
  • Nicht zu viele Banken setzen: Je mehr Banken, desto größer das Risiko, dass eine daneben liegt und alles verfällt. Oft reicht eine einzige, gut begründete Bank.
  • Einsatz zur Bankroll passend wählen: Da eine verlorene Bank den gesamten Einsatz kostet, sollte dieser im Verhältnis zu Deiner Bankroll maßvoll bleiben.
  • Auf Value achten: Ein niedriger Favorit ist nicht automatisch ein guter Tipp – prüfe, ob die Bank auch echten Value bietet, statt nur auf die vermeintliche Sicherheit zu setzen.

Bankwette im Vergleich

Die Bankwette liegt genau zwischen der klassischen Systemwette und der Kombiwette. Ein reines System federt Fehltipps am stärksten ab, bringt aber niedrigere Auszahlungen. Die Kombiwette bietet die höchsten Gewinne, verlangt aber, dass jeder einzelne Tipp aufgeht. Die Bankwette kombiniert beide Ansätze: Bei den freien Tipps genießt Du die Teilabsicherung des Systems, während die Bank – ähnlich wie bei einer Kombiwette – als fester, gewinnsteigernder Baustein wirkt. Je mehr Tipps Du zur Bank machst, desto näher rückt die Bankwette an eine reine Kombiwette heran.

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Häufige Fragen zur Bankwette

Eine Bankwette ist eine Systemwette, bei der ein besonders sicherer Tipp als „Bank" festgelegt wird. Diese Bank ist in jeder Kombination enthalten und erhöht die Auszahlung – verliert sie jedoch, ist der gesamte Schein verloren.

Eine Bank ist ein Tipp, den Du für besonders sicher hältst und deshalb fest in jede Kombination eines Systems aufnimmst. Der Begriff steht in der Wettsprache für einen vermeintlich todsicheren Ausgang.

Die Kombinationszahl richtet sich nach den freien Tipps, die Quote der Bank wird jeder Kombination hinzumultipliziert. Bei einer Bank (1,50) plus System 2 aus 3 (freie Tipps je 2,00) und 30 € Einsatz zahlt jede der drei Kombinationen 60 €, maximal also 180 €.

Verliert die Bank, ist die gesamte Wette verloren. Da die Bank in jeder Kombination steckt, kann keine einzige Kombination mehr gewinnen – ganz gleich, wie gut die freien Tipps ausgehen.

Eine Bankwette lohnt sich, wenn Du von einem Tipp wirklich überzeugt bist und die Auszahlung des Systems erhöhen möchtest. Bei Unsicherheit ist es meist besser, den Tipp als freien Bestandteil ins System aufzunehmen, statt den ganzen Schein daran zu binden.