Fantasy-Manager
Kickbase: Marktwerte, Tipps und alle Kosten
Wie der Marktwert wirklich entsteht, welche Strategien funktionieren – und was die App seit der Preiserhöhung im Juli kostet.
Zuletzt aktualisiert: 4. September 2026
Kickbase auf einen Blick
WasFantasy-Manager zur Bundesliga
Einstiegdauerhaft kostenlos als Amateur
AbosPro ab 3,99 €, Member ab 6,99 €
Testphase14 Tage Pro-Funktionen bei Neuregistrierung
Marktwert-UpdateClassic täglich 22 Uhr, Arena montags
Ligensechs, dazu die Baller League
Auf einen BlickDer Marktwert folgt der Nachfrage, nicht der Leistung. Das ist die wichtigste Erkenntnis für jeden, der bei Kickbase traden will – und der Grund, warum antizyklisches Kaufen funktioniert.
- Update im Classic-Modus täglich um 22 Uhr, in der Arena nur montags
- Bis zu 33 Prozent des Kaderwerts darfst du ins Minus
- Konto im Minus zum Anpfiff = null Punkte für den Spieltag
- Preise seit 1. Juli 2026 erhöht: Pro 3,99 €, Member 6,99 €
Kickbase ist der beliebteste Fantasy-Manager zur Bundesliga – doch wer oben mitspielen will, braucht mehr als Bauchgefühl. Entscheidend ist das Verständnis der Marktwerte, und genau dort halten sich hartnäckig falsche Vorstellungen. Dieser Überblick klärt die Mechanik, zeigt zehn Strategien und nennt die aktuellen Kosten.
Marktwerte bei Kickbase: so funktionieren sie wirklich
Der Marktwert ist der Kern des Spiels – und die häufigste Fehlannahme zugleich. Viele glauben, er richte sich nach der Leistung. Kickbase selbst nennt an erster Stelle etwas anderes: die Nachfrage.
Im offiziellen Hilfebereich stehen drei Faktoren, in dieser Reihenfolge:
| Faktor | Wirkung |
|---|
| Nachfrage am Transfermarkt | Wird ein Spieler häufig gekauft, steigt sein Wert. Wird er oft verkauft oder angeboten, sinkt er. |
| Leistung und Form | Starke Punktausbeute lässt Werte steigen – wirkt aber vor allem über die Nachfrage. |
| Verfügbarkeit | Verletzungen, Sperren und Trainingsnews verändern das Vertrauen der Manager. |
Der Unterschied ist praktisch bedeutsam: Leistung wirkt nicht direkt, sondern über das Kaufverhalten der Community. Deshalb funktioniert antizyklisches Handeln – wer kauft, bevor die Masse reagiert, verdient an der Bewegung mit.
Eine Formel gibt es nicht. Kickbase nennt die Faktoren, aber weder Gewichtung noch Schwellenwerte. Jede Angabe im Netz nach dem Muster „X Käufe bringen Y Prozent" ist unbelegt.
Wann der Marktwert aktualisiert wird
Hier kursiert eine Halbwahrheit. „Täglich um 22 Uhr" stimmt – aber nur im Classic-Modus (früher Seasonal). In Arena-Ligen und Rush-Challenges wird nur montags um 22 Uhr aktualisiert. In der Arena gibt es ohnehin keinen Transfermarkt, dort ist Marktwert-Trading kein Thema.
Wichtig beim Bieten: Maßgeblich ist der Marktwert zum Transferzeitpunkt, nicht zum Zeitpunkt deines Gebots. Steigt der Wert über Nacht über dein Gebot, wird es abgelehnt.
Die Regeln, die Trading überhaupt erst möglich machen
Die 33-Prozent-Regel: Dein Konto darf bis zu 33 Prozent des Kaderwerts ins Minus. Bei 100 Millionen Kaderwert und minus 10 Millionen Kontostand liegt die Grenze bei minus 29,7 Millionen. Das ist der Hebel für aggressives Trading – und die häufigste Falle.
Minus zum Anpfiff kostet den ganzen Spieltag: Die Aufstellung wird in der Regel freitags um 20:30 Uhr eingefroren. Steht das Konto dann im Minus, gibt es null Punkte für den gesamten Spieltag. Rettungsanker ist der Quick-Sale – ein Sofortverkauf zum aktuellen Marktwert, der allerdings unwiderruflich ist.
Neu und oft übersehen: In neu gegründeten Ligen ist Underpay standardmäßig deaktiviert – Gebote unter dem Marktwert werden blockiert. Die klassische Schnäppchen-Strategie funktioniert dort also nicht mehr. Bestehende Ligen behalten ihre Einstellung.
Die 10 wichtigsten Kickbase-Tipps
| # | Tipp | Warum |
|---|
| 1 | Setze auf Spieler mit vielen Ballaktionen | Profis, die oft am Spiel beteiligt sind – ballsichere Mittelfeldspieler, aufbaustarke Innenverteidiger – sammeln kontinuierlich Punkte, nicht nur über Tore und Vorlagen. |
| 2 | Handle antizyklisch | Der Marktwert folgt der Nachfrage. Wer kauft, wenn die Community gerade verkauft, zahlt weniger – und profitiert, wenn die Aufmerksamkeit zurückkommt. |
| 3 | Achte auf Konstanz statt Ausreißer | Ein Spieler, der jede Woche solide punktet, ist wertvoller als einer mit einzelnen Glanzleistungen und vielen Ausfällen. |
| 4 | Analysiere den Spielplan | Ein Team mit einer Serie machbarer Gegner punktet tendenziell mehr. Plane Transfers und Aufstellung entlang der kommenden Spieltage. |
| 5 | Kaufe Rückkehrer früh | Während einer Verletzungspause bricht die Nachfrage ein und der Marktwert sinkt. Wer vor der Rückkehr kauft, steigt günstig ein. |
| 6 | Reagiere auf Rotationen | Gerade in englischen Wochen wechseln Trainer die Startelf. Wer früh erkennt, wer pausiert, stellt rechtzeitig um. |
| 7 | Halte Reserven, aber nutze das Minus | Bis zu 33 Prozent des Kaderwerts darfst du ins Minus gehen. Das ist ein echter Hebel – aber nur mit Rückkaufplan. |
| 8 | Verkaufe nach dem Ausreißer | Nach einem herausragenden Spieltag steigt der Wert oft überproportional. Genau dann ist das Verkaufsfenster am größten. |
| 9 | Denk in ganzen Spieltagen | Nicht der eine Königstransfer entscheidet, sondern die Summe vieler guter Entscheidungen über die Saison. |
| 10 | Bleib bis zum Anpfiff informiert | Aufstellungsnews und Verletzungen kurz vor Anpfiff sind oft entscheidend. Wer zuletzt umstellt, hat den aktuellsten Stand. |
Was ist Kickbase überhaupt?
Kickbase ist ein Fantasy-Manager, in dem du mit einem vorgegebenen Budget ein Team aus echten Profis zusammenstellst. Deren reale Leistungen bringen dir Live-Punkte – für Tore, Pässe und Zweikämpfe, aber auch Abzüge für Karten oder Eigentore. Erfasst werden rund 100 verschiedene Aktionen pro Spiel.
Zwei Grundmodi stehen zur Wahl. Der Classic-Modus ist das saisonlange Duell mit Transfermarkt – hier spielen Marktwerte die Hauptrolle. Die Arena läuft ohne Transfermarkt, der Rush-Modus setzt auf wöchentliche Challenges und Skillpoints.
Was zur Saison 2026/27 neu ist
Kickbase hat zur laufenden Saison mehrere Funktionen ergänzt: einen Head-to-Head-Modus, in dem du jeden Spieltag direkt gegen einen Ligakonkurrenten antrittst (3 Punkte für einen Sieg, maximal 18 Manager), sowie ein Captain-Feature, das die Punkte eines Startelfspielers verdoppelt – negative Punkte allerdings auch.
Achtung beim Captain: Die Funktion gibt es in Arena-Ligen und Rush-Challenges, nicht im Classic-Modus. Ausgerechnet dort, wo die Marktwerte laufen, fehlt sie also.
Dazu wurde das 18-Spieler-Limit in Arena-Ligen aufgehoben, und Liga-Admins haben deutlich mehr Einstellmöglichkeiten bekommen – darunter das erwähnte Underpay-Verbot, ein Spielerlimit pro Verein und die Möglichkeit, Transfers rückgängig zu machen.
Welche Ligen und Lizenzen hat Kickbase?
Lange war Kickbase ein reiner Bundesliga-Manager, inzwischen ist das Angebot deutlich breiter. Aufstellen kannst du Spieler aus der Bundesliga, 2. Bundesliga, Google Pixel Frauen-Bundesliga, dem DFB-Pokal, der spanischen LaLiga und der Major League Soccer. Dazu kommt die Baller League.
Für die MLS ist Kickbase seit Februar 2026 das offizielle Fantasy-Spiel – die Liga schloss dafür eine mehrjährige Lizenzvereinbarung. Der praktische Vorteil der Bandbreite: Selbst in der Bundesliga-Pause bleibt über LaLiga oder MLS etwas zu managen.
Was kostet Kickbase? Pro und Member im Vergleich
Als Amateur spielst du dauerhaft kostenlos. Wer mehr will, wählt eines von zwei Abos. Bei der Neuregistrierung gibt es 14 Tage kostenlosen Zugang zu den Pro-Funktionen – unverbindlich, endet automatisch, keine Kündigung nötig.
| Abo | Monatlich | Jährlich | Für wen |
|---|
| Amateur | kostenlos | kostenlos | Einsteiger: 3 private Ligen, Live-Punkte nur nach Videowerbung |
| Pro-Manager | 3,99 € | 35,99 € | 12 private Ligen, Live-Punkte fürs eigene Team, weniger Werbung |
| Member | 6,99 € | 54,99 € | komplett werbefrei, Marktwert-Details, alle Aufstellungswahrscheinlichkeiten |
Preiserhöhung zum 1. Juli 2026. Kickbase hat die Abo-Preise angehoben – erst die zweite Anpassung in 13 Jahren. Pro stieg von 2,99 auf 3,99 Euro monatlich, Member von 4,99 auf 6,99 Euro. Bestandsschutz: Wer bis zum 30. Juni 2026 ein Jahresabo abgeschlossen hat, kann bis zum 1. Januar 2028 zu den alten Konditionen verlängern – allerdings nur bei durchgehend aktivem Abo.
Für einen Marktwert-Ansatz relevant: Die Marktwert-Details sind dem Member-Abo vorbehalten. Wer ernsthaft traden will, kommt an der teureren Stufe schwer vorbei.
Kickbase im Vergleich mit anderen Managern
Der wichtigste Unterschied liegt in der Punktevergabe – live aus Statistikdaten bei Kickbase, redaktionell bewertet bei Comunio, über handelbare Karten bei Sorare.
| Merkmal | Kickbase | Comunio | Sorare | Bundesliga Fantasy |
|---|
| Punktevergabe | Live-Statistiken in Echtzeit | redaktionelle Noten | über Sammelkarten | Statistik-Punkte |
| Ligen | BL, 2. BL, Frauen-BL, DFB-Pokal, LaLiga, MLS | 1. & 2. Bundesliga | weltweit | Bundesliga |
| Nutzung | App & Web | Browser | App & Web | App |
| Kosten | kostenlos, Abos ab 3,99 € | kostenlos, Premium optional | je nach Kartenwert | kostenlos |
Wer lieber Ergebnisse tippt statt ein Team zu managen, findet Hinweise in unserer
Kicktipp-Strategie.
Häufige Fragen zu Kickbase
Wie wird der Marktwert bei Kickbase berechnet?
Kickbase nennt drei Faktoren: die Nachfrage am Transfermarkt, Leistung und Form sowie die Verfügbarkeit des Spielers. Die Nachfrage steht dabei an erster Stelle – Leistung wirkt vor allem über das Kaufverhalten der Community. Eine Formel oder Gewichtung veröffentlicht Kickbase nicht.
Wann wird der Marktwert bei Kickbase aktualisiert?
Im Classic-Modus täglich um 22 Uhr. In Arena-Ligen und Rush-Challenges dagegen nur montags um 22 Uhr. Wichtig beim Bieten: Maßgeblich ist der Marktwert zum Transferzeitpunkt, nicht zum Zeitpunkt der Gebotsabgabe.
Was kostet Kickbase 2026/27?
Als Amateur ist Kickbase kostenlos. Das Pro-Abo kostet seit der Preiserhöhung vom 1. Juli 2026 3,99 Euro monatlich oder 35,99 Euro jährlich, das Member-Abo 6,99 Euro monatlich oder 54,99 Euro jährlich. Bei Neuregistrierung gibt es 14 Tage lang die Pro-Funktionen kostenlos.
Wie weit darf ich bei Kickbase ins Minus gehen?
Bis zu 33 Prozent des Kaderwerts abzüglich eines bestehenden Minus. Bei 100 Millionen Kaderwert und minus 10 Millionen Kontostand liegt die Grenze bei minus 29,7 Millionen Euro. Steht das Konto zum Anpfiff im Minus, gibt es für den gesamten Spieltag keine Punkte.
Welche Ligen gibt es bei Kickbase?
Bundesliga, 2. Bundesliga, Google Pixel Frauen-Bundesliga, DFB-Pokal, die spanische LaLiga und die Major League Soccer, dazu die Baller League. Für die MLS ist Kickbase seit Februar 2026 das offizielle Fantasy-Spiel.
Was ist neu bei Kickbase in der Saison 2026/27?
Neu sind ein Head-to-Head-Modus mit direkten Spieltagsduellen, ein Captain-Feature mit doppelten Punkten für einen Startelfspieler sowie erweiterte Admin-Einstellungen. Das Captain-Feature gibt es allerdings nur in Arena-Ligen und Rush-Challenges, nicht im Classic-Modus.
Kann ich bei Kickbase unter dem Marktwert kaufen?
In neu gegründeten Ligen ist das sogenannte Underpay standardmäßig deaktiviert – Gebote unter dem Marktwert werden blockiert. Bestehende Ligen behalten ihre bisherige Einstellung, und Admins können die Option jederzeit umstellen.
Ist Kickbase dasselbe wie ein Tippspiel?
Nein. Bei einem klassischen Tippspiel wie Kicktipp tippst du Spielergebnisse. Kickbase ist ein Fantasy-Manager: Du baust ein Team aus echten Spielern und punktest über deren reale Leistungen.