Autor: Redaktion buli-tipphilfe.de · Stand: 16.09.2026 · Quoten können sich ändern
Heimstärke gegen Angstgegner: Werder Bremen will im Weserstadion nachsetzen und die ersten beiden Heimspiele der Saison gewinnen – trifft dabei aber auf einen FC Augsburg, der mit der besten Punkteausbeute seiner Bundesliga-Geschichte startet und im direkten Vergleich seit vier Duellen ungeschlagen ist.
Weil Bremen zu Hause leicht favorisiert ist, die H2H-Bilanz aber klar für Augsburg spricht, lautet der Bremen–Augsburg-Tipp Handicap 0 (Sieg Bremen) zur Quote 1,70, die Ergebnis-Prognose 2:1.
Mehr Analysen findest du in unseren 1. Bundesliga Tipps und der Bundesliga-Tabelle.
Bremen ist mit 4 Punkten wechselhaft gestartet (Sieg, Remis, Niederlage) und holte zuletzt ein 1:1 in Köln. Augsburg dagegen fliegt: 7 Punkte bedeuten die beste Ausbeute der Vereinsgeschichte zu diesem Zeitpunkt, zuletzt gab es ein 2:2 gegen Leverkusen – und die Fuggerstädter sind noch ungeschlagen.
Prognose (90 Min.) 2:1 · zur Begründung ↓
Tipp Handicap 0 Bremen @ 1,70Quoten-Stand: 16.09.2026 · können sich ändern · 18+
Angepfiffen wird am Samstagnachmittag im Weserstadion. Übertragen wird die Partie im Einzelspiel live bei Sky (Sky Sport Bundesliga 4), parallel läuft sie in der Konferenz auf DAZN 1; einen Free-TV-Sender gibt es nicht. An den Seitenlinien stehen sich Bremens Daniel Thioune und Augsburgs Manuel Baum gegenüber. Der Markt sieht ein enges Spiel mit leichten Vorteilen für die Gastgeber: Ein Bremen-Heimsieg wird mit rund 2,30 gehandelt, das Remis mit etwa 3,85, ein Augsburg-Auswärtssieg mit rund 2,75 (Quoten ca.).
Ein leistungsgerechtes Remis mit einem starken Rückhalt: In Köln lag Bremen früh hinten (Maina, 11.), doch Keeper Karl Hein hielt sein Team im Spiel – erst parierte er in der 8. Minute einen Foulelfmeter von Dallinga, später zeigte er eine spektakuläre Flugparade gegen Moore (63.). Nach der Pause wurde Werder stärker, und Niclas Füllkrug glich nach einer Ecke aus fünf Metern zum 1:1 aus (69.) – sein zweites Saisontor. Unterm Strich ein verdienter Punkt, der Bremens wechselhaften, aber kämpferischen Saisonstart spiegelt.
Ein Punktgewinn mit Effizienz und einer Portion Dusel: Spielerisch war Leverkusen klar überlegen (xG 2,64 zu 1,11, 30:8 Schüsse) und ging durch Kofane in Führung (18.). Doch nach der Pause drehte Michael Gregoritsch die Partie im Alleingang – erst der Ausgleich (50.), dann per Kopf das 2:1 (55.). Erst Schicks später Treffer (89.) verhinderte den Augsburger Coup. Dass der FCA trotz drückender Unterlegenheit einen Punkt holte, ist sinnbildlich für den eiskalten Traumstart.
Werder präsentiert sich wechselhaft: der 1:4-Fehlstart in Freiburg, dann der 3:1-Heimsieg gegen Leipzig, zuletzt das 1:1 in Köln – vier Punkte aus drei Spielen, exakt wie zum Vorjahreszeitpunkt (der in einem enttäuschenden 15. Platz endete). Trainer Daniel Thioune hofft auf mehr Konstanz. Das große Pfund ist die Heimstärke: Die letzten drei Heimsiege gelangen allesamt mit zwei Toren Unterschied, und Werder kann erst zum dritten Mal in diesem Jahrhundert die ersten beiden Heimspiele einer Saison gewinnen.
Heimstärke (letzte 3 Heimsiege mit +2), Füllkrug in Topform, Heimvorteil.
Wechselhaft, schwache H2H-Bilanz, viele Ausfälle.
Augsburg ist beeindruckend gestartet: das 3:0 gegen Schalke, das 4:1 in Frankfurt und das hart umkämpfte 2:2 gegen Leverkusen bringen sieben Punkte – die beste Ausbeute der Vereinsgeschichte zu diesem Zeitpunkt. Der FCA kann erstmals überhaupt die ersten vier Ligaspiele ungeschlagen bleiben und stellt mit neun Toren (nur Freiburg traf öfter) eine schwungvolle Offensive. Auch auswärts ist Besserung erkennbar – drei der letzten vier Auswärtsspiele wurden gewonnen. Die Achillesferse: In der Fremde gibt es fast immer Gegentore.
Bester Start der Klubgeschichte, 9 Tore, H2H-Dominanz, 3 von 4 Auswärtsspielen gewonnen.
Auswärts seit 22 Spielen nie zu null, Ausfall von Toptalent Kade.
Personallage: Bremen muss auf Jens Stage (langfristig), Justin Njinmah, Keke Topp, Felix Agu und Moussa Ndiaye verzichten. Bei Augsburg fehlen Steve Mounié und Tim Breithaupt; das eigentlich bestbewertete Toptalent Anton Kade fällt mit Muskelbündelriss aus, Chrislain Matsima (?) setzte im Training aus und ist fraglich.
Daniel Thioune lässt ein 4-2-3-1 mit der Doppelsechs Regeer/Reis, Chuki als Zehner und Zielspieler Füllkrug spielen. Zu Hause tritt Werder mutig auf, sucht früh die Wucht über die Flügel (Grüll, Dinkçi) und lebt von der Chancenproduktion im Weserstadion. Gegen einen effizienten Gegner wie Augsburg ist entscheidend, die eigene Überlegenheit auch in Tore umzumünzen.
Schlüssel: die Heimstärke ausspielen, die Chancen nutzen und hinten die Konter der Gäste kontrollieren.
Manuel Baum setzt auf ein 3-4-2-1 mit Dreierkette und den beiden Kreativen Fellhauer und Ibrahimović hinter Gregoritsch. Augsburg verteidigt kompakt, schaltet schnell um und ist über Standards und die Effizienz vorne brandgefährlich – auch wenn der xG-Wert wie gegen Leverkusen mal unterlegen ist. Die Kaltschnäuzigkeit ist die große Waffe der Fuggerstädter.
Schlüssel: kompakt bleiben, die Konter über Gregoritsch nutzen und die H2H-Dominanz fortschreiben.
Voraussichtliche Aufstellungen – die finale Elf steht rund eine Stunde vor Anpfiff fest. Bremen dürfte im 4-2-3-1 mit Füllkrug an der Spitze antreten, Augsburg im kompakten 3-4-2-1 mit Gregoritsch als Zielspieler. Chrislain Matsima (?) ist nach einem Trainingsausfall fraglich.
Quoten-Stand: 16.09.2026 · können sich ändern · 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen
Die Argumente dafür: Werder ist zu Hause chancenstark (in 17 von 18 Heimspielen seit der Vorsaison mindestens zehn Torchancen), hat mit Füllkrug einen treffsicheren Vollstrecker und mit Hein einen Rückhalt in Topform. Augsburg wiederum kassiert auswärts praktisch immer – seit 22 Spielen in der Fremde gab es kein einziges Zu-Null. Das spricht dafür, dass Bremen trifft und im eigenen Stadion die Oberhand behält. Klar benennen wir das Risiko: Augsburg ist die Überraschungsmannschaft des Saisonstarts, im direkten Vergleich seit vier Partien ungeschlagen und mit Gregoritsch (sechs Karrieretore gegen Bremen) brandgefährlich. Ein Remis oder gar ein Augsburger Sieg ist möglich – deshalb Handicap 0 statt der reinen Siegwette: Bei einem Unentschieden gibt es den Einsatz zurück, nur bei einer Bremer Niederlage ist die Wette verloren.
Quote: 1,70 · Prognose: 2:1 · Risiko: mittel
Wie die Wette funktioniert, erklären wir in unserem Handicap-Ratgeber; verwandt ist die Draw-No-Bet-Wette.
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Für Werder Bremen geht es darum, die Heimstärke in Konstanz umzumünzen und die schwache H2H-Bilanz gegen Augsburg endlich zu drehen. Der FC Augsburg will seinen historischen Traumstart fortsetzen und erstmals nach vier Spielen ungeschlagen bleiben. Wie sich beide durch die frühe Saisonphase schlagen, verfolgen wir laufend in unseren 1. Bundesliga Tipps und der Bundesliga-Tabelle.