Autor: Redaktion buli-tipphilfe.de · Stand: 30.10.2026 · Quoten können sich ändern
Fünf Tage nach dem 3:1 im DFB-Pokal treffen sich beide Teams erneut, diesmal in der Liga und im Deutsche Bank Park: Eintracht Frankfurt empfängt am 8. Spieltag den Hamburger SV. Die Eintracht steht mit acht Punkten auf Rang 14, der HSV hat als Elfter einen Zähler mehr.
Die Ausgangslage spricht trotzdem für die Gastgeber. Frankfurt gewann im Volkspark effizient, der HSV hat seitdem noch mehr Personalsorgen: Fábio Vieira und Bilal Nadir fallen aus, hinter Yussuf Poulsen und Nicolás Capaldo stehen Fragezeichen. Dazu kommt die Auswärtsschwäche der Hamburger mit nur drei Toren aus vier Spielen.
Unsere Prognose: 2:0 – wir spielen Sieg Frankfurt zur Quote 1,65, weil der HSV in dieser Saison jedes Spiel verloren hat, in dem der Gegner zuerst traf.
Mehr Analysen findest du in unseren 1. Bundesliga Tipps und der Bundesliga-Tabelle.
Beide verloren ihr letztes Ligaspiel mit 0:1. Frankfurt holte nur einen Sieg aus den letzten vier Bundesliga-Partien, der HSV riss in Paderborn eine Serie von drei Ligasiegen und traf auswärts erst dreimal.
Prognose (90 Min.) 2:0 · zur Begründung ↓
Sieg Frankfurt @ 1,65Quoten-Stand: 30.10.2026 · können sich ändern · 18+
Anstoß ist am Sonntag, 1. November 2026, um 17:30 Uhr im Deutsche Bank Park, der 59.500 Zuschauer fasst. Die Partie läuft als Sonntagsspiel live bei DAZN, im Free-TV wird sie nicht gezeigt. Das Wetter in Frankfurt bleibt mit rund 11 Grad und kaum Regen ohne Einfluss.
Die Buchmacher sehen die Eintracht klar vorn: Für einen Heimsieg werden 1,57 bis 1,65 geboten, das Remis liegt um 4,50, ein HSV-Sieg bei 4,50 bis 5,00. Umgerechnet bedeutet das gut 60 Prozent für Frankfurt. Der Pokalsieg und die Hamburger Ausfälle haben den Markt deutlich in Richtung der Hessen verschoben.
Für Trainer Adi Hütter war das 3:1 ein wichtiger Befreiungsschlag nach schwierigen Wochen. Mit acht Punkten nach sieben Spielen hat Frankfurt den schwächsten Saisonstart seit der Rückkehr in die Bundesliga 2012 hingelegt. HSV-Coach Merlin Polzin muss seine Elf erneut umbauen.
In Dortmund hielt Frankfurt das Spiel 80 Minuten lang offen, dann entschied ein Joker-Duo des BVB: Jobe Bellingham bediente Maximilian Beier, der aus rund 17 Metern ins obere Eck schlenzte. Durch die Niederlage rutschte die Eintracht auf Rang 14 ab. Im Pokal setzte Hütter danach Ebnoutalib und Aséko zunächst auf die Bank – und wurde mit drei Toren in 19 Minuten belohnt.
In Paderborn riss die Serie von drei Ligasiegen in Folge. Felix Götze erzielte das einzige Tor für den Aufsteiger, der HSV blieb vorn harmlos. Schwerer wog der Personalschaden: Fábio Vieira und Bilal Nadir mussten mit muskulären Problemen früh raus und fehlten schon im Pokal. Dort ließ die Hamburger Rumpfelf viele Chancen liegen und verlor trotz klarer Vorteile bei den erwarteten Toren.
Frankfurt schwankt: 3:1 in Mainz, 2:2 gegen Freiburg, 0:6 in Leipzig, 1:0 gegen Köln und 0:1 in Dortmund. Mit 17 Gegentoren stellt die Eintracht eine der anfälligsten Abwehrreihen der Liga. Offensiv ist das Team aber früh da: Acht Treffer fielen in den ersten 15 Minuten, das ist Bestwert. In sechs der letzten sieben Heimspiele fielen mehr als 2,5 Tore.
Acht Tore in den ersten 15 Minuten – Ligabestwert.
17 Gegentore in sieben Spielen, nur eine weiße Weste.
Der HSV steigerte sich nach einem schwachen Start und gewann gegen Köln, in Hoffenheim und gegen Stuttgart dreimal in Folge. In Paderborn war die Serie vorbei. Auswärts holten die Hamburger erst drei Punkte und trafen in vier Spielen nur dreimal. Auffällig: In allen neun Pflichtspielen der Saison gewann das Team, das zuerst traf.
Drei Ligasiege in Folge vor dem Paderborn-Spiel.
Nur drei Auswärtstore in vier Spielen, lange Ausfallliste.
Grundlage ist der Durchschnitt der Spielerbewertungen in der Bundesliga. Beim HSV liegt Bilal Nadir (7,05) auf Rang drei, er fällt aber verletzt aus – deshalb stellen wir Terem Moffi vor. Bei Frankfurt steht Ebnoutalib in der voraussichtlichen Elf nicht von Beginn an auf dem Platz. Im Tor stehen voraussichtlich Noah Atubolu und Daniel Fernandes.
Hütter setzt auf eine Viererkette mit Baum und Kosugi außen, davor die Doppelsechs Onyedika und Aséko. Doan, Uzun und Chaïbi bilden die offensive Dreierreihe hinter Burkardt. Die Eintracht sucht früh den Weg nach vorn – kein Team traf in der Anfangsviertelstunde häufiger.
Schlüssel: Ein frühes Tor – danach muss der HSV öffnen, und genau das liegt ihm nicht.
Polzin bleibt bei der Dreierkette um Bornauw, der aber angeschlagen ist. Auf den Flügeln sollen El Ouahdi und Møller Wolfe Tempo bringen, Muheim und Sambi sichern zentral ab. Adeline und Grønbæk spielen hinter Moffi. Ohne Vieira, Nadir und Poulsen fehlt Kreativität.
Schlüssel: Muheims Standards und Pässe – fast jede Hamburger Torchance läuft über ihn.
Beide Elfen geben den Stand vom 30.10.2026 wieder. Bei Frankfurt kehrt Brassier in die Innenverteidigung zurück, Aséko rückt für Götze auf die Doppelsechs. Beim HSV steht hinter Bornauw ein Fragezeichen, Torunarigha könnte rechtzeitig zurückkehren. Im Tor ersetzt Fernandes den Pokal-Keeper Tangvik.
Quoten-Stand: 30.10.2026 · können sich ändern · 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen
Frankfurt hat im Pokal gezeigt, wie dieses Duell kippen kann: Sobald die Eintracht führt, muss der HSV aufmachen und wird anfällig. Die Hamburger verloren jedes Spiel, in dem der Gegner zuerst traf, und reisen ohne Vieira, Nadir und Remberg an. Auswärts kommen sie im Schnitt auf weniger als ein Tor.
Das Gegenargument heißt Frankfurter Abwehr. 17 Gegentore in sieben Spielen und nur eine weiße Weste sind kein Fundament für einen sicheren Sieg. Im Pokal erspielte sich der HSV mehr Chancen als die Eintracht, verlor nur wegen der Chancenverwertung. Bleibt das 0:0 lange stehen, wächst das Remis-Risiko. Für einen einfachen Siegtipp bleibt das Risiko dennoch niedrig.
Quote: 1,65 · Prognose: 2:0 · Risiko: niedrig
Wer die Quote erhöhen möchte, kombiniert den Heimsieg mit Über 1,5 Tore. Weitere Kombinationsmöglichkeiten gibt es bei unseren Fußball-Kombiwetten.
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Für Frankfurt geht es danach am 7. November nach Paderborn, der HSV empfängt bereits am Freitag zuvor Borussia Mönchengladbach. Ein Heimsieg würde die Eintracht näher an das Tabellenmittelfeld heranführen und den Pokalschwung bestätigen. Für den HSV wäre ein Punkt in Frankfurt angesichts der Ausfälle ein Erfolg – und ein Signal, dass die Mannschaft auch auswärts bestehen kann.