Autor: Redaktion buli-tipphilfe.de · Stand: 10.09.2026 · Quoten können sich ändern
Kellerkind gegen Champions-League-Starter: Die TSG Hoffenheim wartet nach zwei bitteren 2:3-Pleiten – jeweils trotz Halbzeitführung – noch auf den ersten Punkt. Zu Gast ist ein VfB Stuttgart, der sich mit dem 4:1 gegen Köln und dem Champions-League-3:1 gegen Viking Stavanger gefangen hat, auswärts aber seit vier Ligaspielen sieglos ist.
Weil Hoffenheim im direkten Vergleich seit vier Duellen ungeschlagen ist und Stuttgart mit englischer Woche und Auswärtsschwäche anreist, lautet der Hoffenheim–Stuttgart-Tipp Handicap 0 (Draw No Bet): Sieg Hoffenheim zur Quote 1,70, die Ergebnis-Prognose 3:2.
Mehr Analysen findest du in unseren 1. Bundesliga Tipps und der Bundesliga-Tabelle.
Hoffenheim verlor beide Saisonspiele mit 2:3 – gegen Köln und Dortmund, jeweils trotz Führung – und wartet auf den ersten Punkt. Stuttgart kam nach dem 1:5 gegen Bayern mit einem 4:1 gegen Köln und dem CL-3:1 gegen Viking zurück in die Spur, tut sich in der Ferne aber schwer. Die letzten vier direkten Duelle endeten allesamt remis.
Prognose (90 Min.) 3:2 · zur Begründung ↓
Tipp Handicap 0 Hoffenheim @ 1,70Quoten-Stand: 10.09.2026 · können sich ändern · 18+
Angepfiffen wird am Samstagnachmittag in der SNP Arena in Sinsheim. Das Einzelspiel läuft live bei Sky Sport Bundesliga, die Samstagskonferenz überträgt DAZN 1; einen Free-TV-Sender gibt es nicht. An den Seitenlinien stehen sich Christian Ilzer (Hoffenheim) und Sebastian Hoeneß (Stuttgart) gegenüber, dessen Team am Mittwoch in der Champions League ran musste. Der Markt sieht ein enges Spiel: Ein Hoffenheim-Heimsieg wird mit rund 2,30 gehandelt, ein Remis mit etwa 4,00, ein Stuttgart-Auswärtssieg mit rund 2,65 (Quoten ca.). Das Schiedsrichter-Gespann gibt die DFL kurz vor dem Spiel bekannt.
Das gleiche Drehbuch wie eine Woche zuvor: Hoffenheim führte gegen Dortmund durch Avdullahu (45.) und Lemperle (54.) mit 2:0 – und verlor trotzdem noch 2:3. Serhou Guirassy und Fábio Silva brachten den BVB zurück, ein unglückliches Eigentor von Hajdari (86.) entschied die Partie. Bei ausgeglichenen Großchancen (4:4), aber mehr Ballbesitz und Abschlüssen für Dortmund war es die zweite 2:3-Pleite in Folge nach Führung – die Achillesferse der TSG ist offensichtlich das Verteidigen von Vorsprüngen. Bitter: Lemperle verließ den Platz humpelnd.
Ein Ausrufezeichen unter der Woche: Stuttgart gewann sein Champions-League-Spiel gegen Viking Stavanger mit 3:1 – und der große Mann war Ermedin Demirović, der schon zur Pause einen lupenreinen Dreierpack (20., 26., 32.) geschnürt hatte. Beim klaren xG-Vorsprung (2,18 zu 0,63) war der Sieg nie in Gefahr. Der Haken für den Bundesliga-Alltag: Es war eine englische Woche – die Belastung aus dem Mittwochsspiel steckt in den Knochen, Rotation ist ein Thema. In der Liga hatte der VfB zuvor Köln mit 4:1 abgefertigt.
Hoffenheim enttäuscht bislang – vor allem im Ergebnis: zwei 2:3-Niederlagen gegen Köln und Dortmund, beide Male trotz Halbzeitführung. Sechs Punkte nach Führung verspielt, dazu sechs Gegentore – so viele wie noch nie nach zwei Spieltagen in der Erstliga-Historie der TSG. Die Mannschaft von Christian Ilzer spielt durchaus munter nach vorne, doch die Restverteidigung bricht in entscheidenden Momenten ein. Immerhin: In der SNP Arena trifft die TSG fast immer.
Torgefahr daheim, starke H2H-Bilanz, Wimmer als VfB-Schreck.
0 Punkte, Führungen verspielt, Lemperle fraglich.
Nach dem 1:5-Fehlstart gegen Bayern hat sich der VfB gefangen: 4:1 gegen Köln, dann der 3:1-Champions-League-Sieg gegen Viking mit dem Demirović-Dreierpack. Die Formkurve zeigt klar nach oben, und die Offensive ist gefährlich – vor allem in der zweiten Halbzeit. Das Problem der Elf von Sebastian Hoeneß liegt in der Ferne: kein Sieg in den letzten vier Auswärts-Ligaspielen und in jedem der letzten acht Auswärtsspiele mindestens zwei Gegentore. Dazu kommt die englische Woche.
Demirović in Topform, starke Schlussphasen, mehr Kaderqualität.
Auswärtsschwäche, viele Gegentore, Belastung durch die CL.
Achtung Personal: Bei Hoffenheim sind die Angreifer Tim Lemperle (nach Verletzung, „?") und Fisnik Asllani fraglich – die Ligainsider-Vorschau führt Lemperle noch, Flashscore sieht ihn eher außen vor. Bei Stuttgart fehlt Angreifer Tiago Tomás, Deniz Undav zwickt die Achillessehne.
Christian Ilzer lässt ein 4-4-2 mit dem Sturmduo Hložek/Lemperle und viel Betrieb über die Flügel (Wimmer, Daghim) spielen. Nach vorne funktioniert das – die TSG trifft daheim fast immer –, doch das Umschaltspiel des Gegners bringt die Kette regelmäßig in Not. Genau daran (Führungen halten) muss Ilzer arbeiten.
Schlüssel: die eigene Torgefahr nutzen und – anders als zuletzt – eine Führung endlich einmal über die Zeit bringen.
Sebastian Hoeneß setzt auf ein 4-2-3-1 mit Stiller als Taktgeber, El Khannouss als Kreativkopf und Demirović in der Spitze. Der VfB ist ballstark und in zweiten Halbzeiten stark, muss aber die englische Woche verkraften und die anfällige Auswärtsdefensive in den Griff bekommen.
Schlüssel: die Frische clever einteilen und die frühen Hoffenheimer Nadelstiche entschärfen, statt wieder früh in Rückstand zu geraten.
Voraussichtliche Aufstellungen laut Ligainsider-Vorschau. Das „?" markiert den fraglichen Tim Lemperle. Bei Stuttgart ist wegen der englischen Woche Rotation möglich, an Demirović in der Spitze führt aber kaum ein Weg vorbei.
Quoten-Stand: 10.09.2026 · können sich ändern · 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen
Die Argumente dafür: Hoffenheim verlor nur eines der letzten neun Duelle mit Stuttgart, trifft daheim fast immer und empfängt einen VfB, der auswärts seit vier Spielen sieglos ist, in jedem der letzten acht Auswärtsspiele mindestens zwei Gegentore kassierte und mit englischer Woche anreist. Unsere Prognose lautet 3:2 – ein enges, torreiches Spiel mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Ehrlich dazu: Stuttgart hat mit Demirović den formstärksten Angreifer auf dem Platz und die höhere Kaderqualität, ein Auswärtssieg ist möglich. Genau dagegen schützt das Handicap 0 – und deshalb steht das Risiko auf „mittel".
Quote: 1,70 · Prognose: 3:2 · Risiko: mittel
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Für die TSG Hoffenheim geht es darum, den ersten Punkt einzufahren und endlich einmal eine Führung über die Zeit zu bringen, um nicht früh in den Abstiegskampf zu geraten. Der VfB Stuttgart will die Doppelbelastung aus Liga und Champions League meistern und seine Auswärtsschwäche ablegen. Wie sich beide durch die frühe Saisonphase schlagen, verfolgen wir laufend in unseren 1. Bundesliga Tipps und der Bundesliga-Tabelle.