Autor: Redaktion buli-tipphilfe.de · Stand: 29.10.2026 · Quoten können sich ändern
Bayer 04 Leverkusen will in der Spitzengruppe bleiben, der VfB Stuttgart will raus aus dem Keller. Leverkusen ist mit 13 Punkten Vierter, vier Zähler hinter dem FC Bayern. Der VfB steht nach sieben Spieltagen bei nur sechs Punkten und auf Rang 15 – der schwächste Saisonstart unter Sebastian Hoeneß. Beide haben eine Woche mit zwei Gesichtern hinter sich: Leverkusen verlor in Hoffenheim 0:3 und drehte am Mittwoch im Pokal gegen Nürnberg ein 0:2 in ein 5:2. Stuttgart verlor zu Hause 2:3 gegen das Schlusslicht Gladbach und zitterte sich in Paderborn erst in der Nachspielzeit ins Achtelfinale.
Ausgerechnet dieser Gegner hat Leverkusen zuletzt allerdings wehgetan. In der Vorsaison gewann Stuttgart beide Ligaduelle, in der BayArena sogar mit 4:1. Zu Hause ist die Werkself in dieser Saison aber noch ohne Punktverlust: drei Spiele, drei Siege, 8:1 Tore.
Unsere Ergebnis-Prognose lautet 3:2 für Leverkusen. Gespielt wird der Heimsieg der Werkself zur Quote 1,80. Wir erwarten ein Spiel mit Toren auf beiden Seiten, in dem die Heimstärke den Ausschlag gibt.
Alle Partien des Spieltags stehen in unseren 1. Bundesliga Tipps, den Abstand zur Spitze zeigt die Bundesliga-Tabelle.
Sieben Punkte trennen die beiden nach sieben Spieltagen. Leverkusen gewann alle drei Heimspiele, Stuttgart holte auswärts nur einen Sieg aus vier Partien – das 2:0 in Paderborn.
Prognose (90 Min.) 3:2 · zur Begründung ↓
Sieg Leverkusen @ 1,80Quoten-Stand: 29.10.2026 · können sich ändern · 18+
Gespielt wird in der BayArena vor rund 30.000 Zuschauern. Als Einzelspiel überträgt Sky Sport Bundesliga 2 die Partie, die Samstagskonferenz läuft bei DAZN. Welcher Sender welche Spiele zeigt, fasst unsere Übersicht Wo läuft die Bundesliga 2026/27? zusammen. Schiedsrichter ist Benjamin Brand, im Kölner Keller sitzt Robert Schröder – derselbe Unparteiische, der im Mai beim 3:1 des VfB gegen Leverkusen nach Videobeweis auf Strafstoß für Stuttgart entschied. Das Wetter spielt mit: Für Samstag sind kaum Regen und um die 13 Grad angesagt.
Beide Teams spielten am Mittwoch im Pokal, Leverkusen um 20:45 Uhr zu Hause, Stuttgart um 18:00 Uhr in Paderborn. Dem VfB bleibt also kaum mehr Erholung, dafür kommt die Anreise hinzu. Hoeneß hatte im Pokal sechsmal gewechselt und Fabian Bredlow, Jeff Chabot, Grischa Prömel, Jamie Leweling, Deniz Undav und Bilal El Khannouss gebracht. Für Leverkusen wird es zur Belastungsprobe, denn nach dem Spiel folgen das Europa-League-Duell mit Marseille und das Rheinderby gegen Köln.
Der Markt sieht Leverkusen klar vorn: Ein Heimsieg liegt bei 1,75 bis 1,81, das Remis bei ca. 4,30, ein Stuttgarter Auswärtssieg bei ca. 3,78. Die hohe Remisquote zeigt, dass die Buchmacher mit Toren rechnen.
Eine Halbzeit lang lief Leverkusen gegen den Zweitliga-Zweiten von Miroslav Klose hinterher. Rafael Lubach und Sigurd Haugen stellten auf 0:2, die Werkself rannte sich immer wieder an der Nürnberger Abwehr fest und wurde ausgekontert. Kapitän Edmond Tapsoba traf kurz vor der Pause zum Anschluss und glich vier Minuten nach Wiederbeginn aus. Den Ausschlag gab der Dreifachwechsel zur zweiten Hälfte, danach hatte der Club keine Antworten mehr. Patrik Schick verwandelte einen Foulelfmeter, Jonas Hofmann traf mit einem abgefälschten Distanzschuss, Lucas Vázquez setzte mit einer Direktabnahme den Schlusspunkt. Aleix García gab hinterher zu, dass die Mannschaft nicht gut gestartet war.
Der Pokalsieger von 2025 und Finalist der Vorsaison erreichte das Achtelfinale, überzeugend war es nicht. Paderborn startete deutlich besser und hätte vor der Pause in Führung gehen können. In der 37. Minute sah Kapitän Laurin Curda nach einem Foul an Bilal El Khannouss Rot, danach spielte Stuttgart mehr als eine Halbzeit in Überzahl – und fand trotzdem lange kein Mittel. Erst in der Nachspielzeit traf der zuletzt kritisierte Deniz Undav aus kurzer Distanz nach Vorlage von Chris Führich. Hoeneß sprach danach offen davon, dass sich seine Mannschaft die Dinge im Moment hart erarbeiten müsse.
Martínez hatte nach der Europa League sechsmal rotiert, zur Pause stand es 0:0. Dann übernahm Hoffenheim: Andrej Kramarić verwandelte in der 79. Minute einen Foulelfmeter, Alexander Prass und Max Moerstedt erhöhten in der Schlussphase. Bei 3,19 zu 0,62 erwarteten Toren war die Niederlage verdient – es war das erste Bundesliga-Spiel der Saison ohne Leverkusener Treffer. Teuer wurde der Nachmittag auch personell: Moussa Diaby musste vor der Pause mit einer Faszienverletzung raus, Loïc Badé wurde nach einem Kopfzusammenstoß mit einer Schädelprellung vom Platz getragen.
Ermedin Demirović brachte den VfB nach fünf Minuten in Führung, in der ersten halben Stunde gab Stuttgart den Ton an. Danach kippte das Spiel: Joe Scally glich vor der Pause aus, nach dem Seitenwechsel drehten Shuto Machino und Wael Mohya die Partie für das bis dahin punktlose Schlusslicht. Demirović köpfte in der 83. Minute nur noch den Anschluss. Hoeneß nannte die Niederlage verdient und einen „großen Warnschuss“, es habe an Einsatz und Konsequenz gefehlt.
Unter dem neuen Trainer Carles Martínez spielt Leverkusen offensiv und auf Ballbesitz. Nach dem 2:3 zum Auftakt in Elversberg folgten 4:0 gegen Union, 2:2 in Augsburg und drei Siege in Serie gegen Leipzig, Mainz und Freiburg. Das 0:3 in Hoffenheim beendete diese Serie, in der Europa League stehen drei Siege mit 8:0 Toren. Zu Hause ist die Bilanz makellos: drei Spiele, drei Siege, 8:1 Tore. Gewinnt Leverkusen auch das vierte Heimspiel, wäre Martínez der erste Werkself-Trainer seit Sami Hyypiä 2013, dem das zum Start gelingt.
Drei Heimsiege, im Pokal fünf Tore nach Rückstand.
Lange Ausfallliste, Wackler nach Ballverlusten.
Der Champions-League-Teilnehmer steckt in der Liga fest. Auf das 1:5 in München und das 4:1 gegen Köln folgten Niederlagen in Hoffenheim (1:2) und gegen Dortmund (0:1), ein 2:0 in Paderborn, ein 0:1 in Hamburg und das 2:3 gegen Gladbach. Fünf Niederlagen aus den ersten sieben Spielen gab es zuletzt 2015/16. Dieser Start liegt klar unter dem Soll eines Teams, das in der Vorsaison Vierter wurde. In der Champions League läuft es dagegen mit sieben Punkten aus drei Spielen. Auswärts holte der VfB in der Liga nur drei Punkte bei 4:8 Toren.
Zwei Siege gegen Leverkusen in der Vorsaison.
Erst ein Spiel zu null, Vagnoman fehlt.
Gefährlichster Stuttgarter Angreifer ist Ermedin Demirović mit drei Toren, zwei davon gegen Gladbach. Bei Leverkusen fehlen Moussa Diaby, Loïc Badé, Martin Terrier und Christian Kofane, beim VfB weiter Josha Vagnoman, der vor seiner Verletzung in allen Ligaspielen begonnen hatte.
Martínez lässt über García und Ezequiel Fernández aufbauen, Gutiérrez rückt links weit nach vorne. Malik Tillman spielt hinter Schick, Maza und Nathan Tella kommen über die Flügel. Das Team schießt viel und erzwingt viele Ecken. Die Kehrseite zeigte sich in Hoffenheim und gegen Nürnberg: Nach Ballverlusten öffnen sich Räume, die Gegner mit schnellen Kontern nutzen.
Schlüssel: über Maza und Gutiérrez die rechte VfB-Seite mit Assignon unter Druck setzen.
Hoeneß bleibt beim 4-2-3-1. Ohne Vagnoman verteidigt Lorenz Assignon rechts, gegen Gladbach erwischte er einen schwierigen Abend. Davor sollen Prömel und Atakan Karazor das Zentrum schließen, Undav pendelt zwischen den Linien, Leweling und Führich suchen über die Flügel den Weg zu Demirović. Gegen Leverkusen wird der VfB weniger Ball haben als zuletzt – das kann den Umschaltmomenten helfen, die in der Vorsaison so gut funktionierten.
Schlüssel: Leverkusens Ballverluste im Aufbau schnell über Leweling bestrafen.
Vor den beiden Siegen der Vorsaison hatte Stuttgart 15 Pflichtspiele in Folge nicht gegen Leverkusen gewonnen. Die Wende fiel in die Zeit, in der Leverkusen nach dem Abschied von Xabi Alonso mehrfach den Trainer wechselte. Martínez' Mannschaft ist eine andere – die Stuttgarter Schützen Leweling, Undav, Demirović und Mittelstädt stehen aber weiter im Kader. Die Bilanz ist deshalb ein echter Einwand gegen unseren Tipp, kein Ausschlusskriterium.
Beide Elfen sind Prognosen, endgültig steht die Aufstellung etwa eine Stunde vor Anpfiff fest. Bei Stuttgart ist offen, ob Seimen oder Bredlow im Tor steht und ob Angelo Stiller, im Pokal noch in der Startelf, wieder beginnt. Bei Leverkusen könnte Robert Andrich nach seinem Pokaleinsatz für Fernández ins Mittelfeld rücken, Afonso Moreira ist eine Alternative auf dem Flügel.
Quoten-Stand: 29.10.2026 · können sich ändern · 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen
Für Leverkusen spricht zuerst die Heimbilanz: drei Siege, 8:1 Tore, dazu Treffer in jedem der letzten 22 Bundesliga-Heimspiele und in jedem der letzten zehn mindestens fünf Schüsse aufs Tor. Stuttgart hält dagegen auswärts kaum etwas zusammen. In den letzten elf Ligaauswärtsspielen kassierte der VfB im Schnitt 2,4 Gegentore, in dieser Saison blieb er erst einmal ohne Gegentor. Ohne Vagnoman fehlt rechts hinten zusätzlich Stabilität, genau dort spielen Maza und Gutiérrez.
Der wichtigste Einwand ist die jüngste Bilanz. Stuttgart gewann beide Duelle der Vorsaison, das 4:1 in der BayArena war deutlich. Dazu kommt Leverkusens lange Ausfallliste mit Diaby, Badé, Terrier und Kofane, und auch die Werkself ließ zuletzt hinten einiges zu. Wir halten einen Heimsieg trotzdem für den klar wahrscheinlichsten Ausgang. Mit Remis und Gästesieg bleiben aber fast 50 Prozent übrig – deshalb Risiko mittel.
Quote: 1,80 · Prognose: 3:2 · Risiko: mittel
Ohne Buchmachermarge liegt die Leverkusener Siegchance bei rund 53 Prozent, fair wäre eine Quote von etwa 1,89. Die 1,80 liegt im Marktdurchschnitt, der beste Anbieter im Vergleich zahlt 1,81. Das 3:2 gehört nach unserer Rechnung mit gut vier Prozent zum erweiterten Feld der wahrscheinlichen Ergebnisse. Am häufigsten wären ein 1:1 oder ein 2:1 – wir setzen bewusst auf ein torreicheres Spiel.
Wer das Remis absichern möchte, greift zur Draw-No-Bet-Variante. Für das exakte 3:2 gibt es die Ergebniswette, weitere Ideen stehen bei unseren Fußball-Kombiwetten.
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Für Leverkusen geht es um den Anschluss an die Spitze: Am Abend spielen Bayern und Dortmund gegeneinander, mit drei Punkten bliebe die Werkself in Schlagdistanz. Danach folgen Marseille in der Europa League und das Rheinderby gegen Köln. Stuttgart reist am Dienstag zu Galatasaray in die Champions League und empfängt vor der Länderspielpause Werder Bremen. Mit einer weiteren Niederlage würde der VfB den Abstand zu den Europapokalplätzen weiter vergrößern.