Autor: Redaktion buli-tipphilfe.de · Stand: 18.09.2026 · Quoten können sich ändern
Kellerduell mit klarer Favoritenrolle: SC Paderborn wartet als Aufsteiger noch auf das erste Tor und den ersten Punkt-Dreier – die Serie ohne Sieg ist mittlerweile die längste der Liga. Zu Gast ist eine TSG Hoffenheim, die nach dem 2:1 gegen Stuttgart unter der Woche im Europapokal patzte, gegen Aufsteiger auswärts aber traditionell stark ist und im direkten Vergleich noch nie gegen Paderborn verlor.
Weil Paderborn kaum ein Tor zustande bringt und Hoffenheim auswärts eher kontrolliert als spektakulär auftritt, lautet der Paderborn–Hoffenheim-Tipp Unter 3,5 Tore zur Quote 1,75, die Ergebnis-Prognose 0:2.
Mehr Analysen findest du in unseren 1. Bundesliga Tipps und der Bundesliga-Tabelle.
Paderborn ist nach drei Spieltagen noch ohne Sieg und ohne eigenes Tor und wartet ligaweit am längsten auf einen Dreier. Hoffenheim holte gegen Stuttgart den ersten Saisonsieg, verlor aber unter der Woche im Europapokal – gegen Aufsteiger ist die TSG auswärts trotzdem klarer Favorit.
Prognose (90 Min.) 0:2 · zur Begründung ↓
Tipp Unter 3,5 Tore @ 1,75Quoten-Stand: 18.09.2026 · können sich ändern · 18+
Angepfiffen wird das Sonntagabendspiel in der Home Deluxe Arena in Paderborn. Übertragen wird die Partie exklusiv live bei DAZN (DAZN 1); einen Free-TV-Sender gibt es nicht. An den Seitenlinien treffen mit Ralf Kettemann und Christian Ilzer zwei Trainer aufeinander, die ihre Teams neu formen. Der Markt sieht einen klaren Favoriten: Ein Paderborn-Heimsieg wird mit rund 4,35 gehandelt, das Remis mit etwa 4,40, ein Hoffenheim-Auswärtssieg mit rund 1,67 (Quoten ca.).
Beim Tabellenzweiten gab es nichts zu holen: Fábio Silva brachte Dortmund nach Guirassy-Vorlage früh in Führung (5.), ehe Joker Felix Nmecha in der Schlussphase mit einem Doppelpack (80., 89. per Fallrückzieher) alles klarmachte. Paderborn hielt lange dagegen, blieb offensiv aber komplett harmlos – bei nur 0,49 xG und einer einzigen Großchance gab es keinen eigenen Treffer. Es war die dritte Nullnummer im Angriff im dritten Spiel, das Torkonto steht weiter bei null.
Der befreiende erste Saisonsieg: Adam Hložek traf nach Conté-Vorlage früh zum 1:0 (13.), Maximilian Mittelstädt glich nach der Pause aus (48.), doch Hložek stellte nach Daghim-Zuspiel auf 2:1 (67.). Bei 2,76 xG war die TSG das gefährlichere Team. Der Haken: Unter der Woche setzte es zum Europa-League-Auftakt eine 0:2-Pleite auf Kreta – schon die dritte Niederlage aus vier Pflichtspielen. Auswärts läuft es weiterhin nicht rund.
Die Rückkehr in die Bundesliga – die erste seit 2019/20 – verläuft holprig: Nach dem 0:0 in Mainz folgten die Niederlagen gegen Freiburg (0:1) und in Dortmund (0:3). Nach drei Spieltagen steht Paderborn ohne Sieg und ohne eigenes Tor da. Zwar kamen die Pleiten gegen die beiden einzigen makellosen Teams der Liga zustande, doch die Wahrheit ist unbequem: Der Klub wartet nun seit 18 Bundesliga-Spielen auf einen Sieg – die längste laufende Serie der Liga und ein negativer Vereinsrekord. Auch zu Hause läuft es nicht: In acht der letzten neun BL-Heimspiele gab es eine Niederlage.
Heimpublikum, Paderborn-Heimspiele oft mit Toren beider Teams.
0 Tore in 3 Spielen, 18 Spiele sieglos, schwache Heimbilanz.
Hoffenheim feierte mit dem 2:1 gegen Stuttgart den ersten Bundesliga-Sieg der Saison, kassierte unter der Woche aber im Europapokal eine 0:2-Pleite auf Kreta. Damit stehen bereits drei Niederlagen aus vier Pflichtspielen zu Buche, und es droht, drei der ersten vier Bundesliga-Partien zu verlieren. Auswärts ist die Bilanz dünn: nur zwei Siege aus den letzten acht BL-Auswärtsspielen. Hoffnung macht der Gegner: Gegen Aufsteiger gewann die TSG sieben ihrer letzten neun Bundesliga-Auswärtsspiele.
Individuelle Klasse, stark gegen Aufsteiger, Hložek & Daghim treffsicher.
Wacklige Auswärtsform, Kreta-Dämpfer, Gegentore stets nach der Pause.
Personallage: Bei Paderborn ist Laurin Curda (?) nach seinem Schlag angeschlagen, soll aber zur Verfügung stehen; sicher aus fallen Timur Gayret, Nyamekye Awortwie-Grant und Lasse Eickel. Hoffenheim kann voraussichtlich in Bestbesetzung antreten – Koki Machida und Fisnik Asllani sind nach ihren Comebacks zurück im Kader.
Ralf Kettemann lässt ein 3-5-2 mit einer Dreierkette, einem breiten Mittelfeld und der Doppelspitze Pieringer/Marino spielen. Zu Hause will Paderborn über die Außenbahnen (Vidović, Obermair) Druck erzeugen und die Zweikämpfe annehmen. Das Problem bleibt der letzte Pass: Bei null eigenen Toren fehlt bislang die Durchschlagskraft im letzten Drittel.
Schlüssel: endlich das erste Saisontor erzwingen, die Heimatmosphäre nutzen und hinten kompakt bleiben.
Christian Ilzer setzt auf ein 4-4-2 mit der Doppelspitze Hložek/Lemperle und viel Tempo über die Außen (Daghim, Conté). Auswärts tritt die TSG eher abwartend auf und lauert auf Umschaltmomente. Auffällig: Alle sieben Gegentore der Saison fielen nach der Pause – die Konzentration über 90 Minuten ist die Baustelle.
Schlüssel: die individuelle Klasse ausspielen, früh das Führungstor erzielen und diesmal auch in der zweiten Hälfte hinten stabil bleiben.
Voraussichtliche Aufstellungen – die finale Elf steht rund eine Stunde vor Anpfiff fest. Paderborn dürfte im 3-5-2 mit der Doppelspitze Pieringer/Marino auflaufen, Hoffenheim im 4-4-2 um Hložek und Lemperle. Laurin Curda (?) ist angeschlagen, soll aber zur Verfügung stehen – fällt er aus, rückt eine Alternative ins Mittelfeld.
Quoten-Stand: 18.09.2026 · können sich ändern · 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen
Die Argumente dafür: Paderborn stellt mit null eigenen Toren die harmloseste Offensive der Liga und kommt gegen Hoffenheim im Schnitt auf magere 0,17 Treffer pro Spiel. Hoffenheim wiederum holte nur zwei Siege aus den letzten acht Auswärtsspielen und ist nach dem 0:2 auf Kreta verunsichert – ein Torfestival ist von diesem Gastteam auswärts kaum zu erwarten. Ein kontrollierter 1:0- oder 2:0-Sieg der TSG ist das wahrscheinlichste Szenario. Klar benennen wir das Risiko: In elf der letzten zwölf Paderborner Heimspiele trafen beide Teams, in fünf der letzten sechs Sonntags-Heimspiele kassierte der SCP sogar mindestens drei Gegentore, und Hoffenheim bekommt seine Gegentore stets nach der Pause – ein offeneres Spiel mit vier Toren ist also möglich. Deshalb bewerten wir das Risiko mit „mittel". Wer lieber auf den Ausgang setzt, findet im Sieg Hoffenheim eine naheliegende Alternative.
Quote: 1,75 · Prognose: 0:2 · Risiko: mittel
Wie die Wette funktioniert, erklären wir in unseren Über/Unter-Wetten; als Alternative dient „Sieg Hoffenheim".
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Für den SC Paderborn geht es darum, endlich das erste Saisontor zu erzielen und die sieglose Serie zu stoppen – ein Punkt gegen einen etablierten Bundesligisten wäre ein wichtiges Lebenszeichen. Die TSG Hoffenheim will nach dem Europapokal-Dämpfer in der Liga nachsetzen und die wacklige Auswärtsbilanz aufbessern. Wie sich beide durch die frühe Saisonphase schlagen, verfolgen wir laufend in unseren 1. Bundesliga Tipps und der Bundesliga-Tabelle.