Autor: Redaktion buli-tipphilfe.de · Stand: 17.09.2026 · Quoten können sich ändern
Heimmacht gegen den heißen Verfolger: Der VfB Stuttgart ist zwar durchwachsen gestartet, in der MHPArena aber seit Monaten kaum zu schlagen. Zu Gast ist ein Borussia Dortmund, das fünf Pflichtspiele in Folge gewonnen hat, mit perfekter Bilanz an der Tabellenspitze klebt und die beste Defensive der Liga nach Freiburg stellt.
Weil beide Teams für Spektakel stehen – Stuttgart mit Torchancen im Minutentakt, Dortmund zuletzt mit 3,5 Toren pro Spiel – lautet der Stuttgart–Dortmund-Tipp Über 3,5 Tore zur Quote 1,95, die Ergebnis-Prognose 2:2.
Mehr Analysen findest du in unseren 1. Bundesliga Tipps und der Bundesliga-Tabelle.
Stuttgart ist mit nur 3 Punkten und 8 Gegentoren durchwachsen gestartet, verlor zuletzt 1:2 in Hoffenheim – ist zu Hause aber eine Macht (2026 nur eine Ligaheimniederlage). Dortmund hat alle drei Ligaspiele gewonnen, zuletzt 3:0 gegen Paderborn, und weist erstmals seit elf Jahren eine perfekte Bilanz nach drei Spieltagen auf.
Prognose (90 Min.) 2:2 · zur Begründung ↓
Tipp Über 3,5 Tore @ 1,95Quoten-Stand: 17.09.2026 · können sich ändern · 18+
Angepfiffen wird das Samstagabend-Topspiel in der ausverkauften MHPArena. Übertragen wird die Partie live bei Sky (Sky Sport Top Event und Sky Sport Bundesliga 1); einen Free-TV-Sender gibt es nicht. An den Seitenlinien treffen mit Sebastian Hoeneß und Niko Kovač zwei der erfahrensten Bundesliga-Trainer aufeinander. Als Schiedsrichter ist Tobias Stieler angesetzt. Der Markt sieht ein enges Spiel mit leichten Vorteilen für den Gastgeber: Ein Stuttgart-Heimsieg wird mit rund 2,35 gehandelt, das Remis mit etwa 3,80, ein Dortmund-Auswärtssieg mit rund 2,75 (Quoten ca.).
Eine bittere Pleite trotz Feldüberlegenheit: In Hoffenheim ging der VfB durch einen Konter in Rückstand – Adam Hložek setzte sich im Laufduell gegen Mittelstädt durch und traf (13.). Nach der Pause glich Maximilian Mittelstädt nach einer Vagnoman-Flanke prompt aus (48.), doch Hložek entschied das Spiel mit seinem zweiten Treffer (67.). Schwer wiegt der verletzungsbedingte Ausfall von Angelo Stiller (34.). Bei 57 Prozent Ballbesitz und 2,17 xG war Stuttgart tonangebend, aber nicht effizient genug – das bereits achte Gegentor nach drei Spielen.
Ein kontrollierter Heimsieg mit der nächsten Nullnummer hinten: Fábio Silva traf nach Guirassy-Vorlage früh (5.), ehe Joker Felix Nmecha in der Schlussphase den Deckel draufmachte – erst das 2:0 (80.), dann per sehenswertem Fallrückzieher nach Sabitzer-Flanke das 3:0 (89.). Zwei weitere Guirassy-Treffer zählten wegen Abseits nicht. Es war der fünfte Pflichtspielsieg in Folge, weiterhin ohne Gegentor – ein Beleg für die aktuell überragende BVB-Verfassung.
Stuttgart ist durchwachsen gestartet: das 1:5 in München, das 4:1 gegen Köln, die 1:2-Pleite in Hoffenheim – nur drei Punkte und mit acht Gegentoren die meisten nach drei Spieltagen seit 2021/22. Sebastian Hoeneß, der an diesem Wochenende Felix Magaths VfB-Trainerrekord von 114 Bundesliga-Spielen einstellt, warnt aber vor Panik: Zum selben Zeitpunkt der Vorsaison stand der VfB ebenfalls bei drei Punkten – und wurde am Ende Vierter. Der Grund ist die Heimstärke: In der MHPArena verloren die Schwaben 2026 nur ein Ligaspiel (8 S, 2 U) und peilen den sechsten Sieg aus den letzten sieben Pflichtspielen an.
Heimmacht (2026 nur 1 Ligaheimpleite), viele Torchancen, H2H stark unter Hoeneß.
8 Gegentore in 3 Spielen, wacklige Defensive, Stiller fraglich.
Dortmund ist in bestechender Verfassung: Seit der Niederlage im Supercup Ende August gewann der BVB fünf Pflichtspiele in Folge, davon drei in der Liga. Mit neun Punkten steht erstmals seit elf Jahren eine perfekte Bilanz nach drei Spieltagen zu Buche, die Ligasiegesserie seit Mai wuchs auf fünf Erfolge. Dazu die Defensivwucht: Nur Freiburg verteidigt besser, und mit 17 Bundesliga-Spielen ohne Gegentor seit Vorsaisonbeginn liegt der BVB klar vor dem ersten Verfolger (13). Offensiv läuft es ebenfalls – 3,5 Tore im Schnitt in den letzten vier Pflichtspielen.
5 Pflichtspielsiege in Folge, beste Defensive nach Freiburg, Guirassy in Topform.
Auswärtsprüfung bei einer Stuttgarter Heimmacht, viele Ausfälle.
Personallage: Bei Stuttgart ist Angelo Stiller (?) nach seiner Verletzung fraglich; sicher aus fallen Justin Diehl, Jarzinho Malanga, Dan-Axel Zagadou, Tiago Tomás und Luca Jaquez, für Lorenz Assignon kommt das Spiel zu früh. Bei Dortmund fehlen Emre Can (Kreuzband), Giannis Konstantelias und Justin Lerma; Konstantinos Karetsas ist rechtzeitig zurück.
Sebastian Hoeneß setzt auf ein 3-4-2-1 mit hohen Außenbahnen (Vagnoman, Mittelstädt) und den beiden Kreativen Undav und Führich hinter Demirović. Zu Hause tritt der VfB mutig und dominant auf, erzeugt Chancen im Minutentakt und will Dortmund früh unter Druck setzen. Die Kehrseite: Die offensive Ausrichtung lässt Räume, und die Abwehr wirkt anfällig – ideale Zutaten für ein torreiches Spiel.
Schlüssel: die Heimwucht ausspielen, die Chancen endlich effizient nutzen und die BVB-Konter kontrollieren.
Niko Kovač lässt ebenfalls ein 3-4-2-1 spielen, das stabil verteidigt und über schnelle Umschaltmomente sowie Guirassy als Zielspieler zuschlägt. Auswärts wartet der BVB oft auf seine Momente – elf der letzten zwölf Auswärtstore fielen nach der Pause. Mit der besten Defensive nach Freiburg und der aktuellen Treffsicherheit ist Dortmund in fast allen Belangen top aufgestellt.
Schlüssel: defensiv stabil bleiben, die Konter über Guirassy nutzen und die Siegesserie ausbauen.
Voraussichtliche Aufstellungen – die finale Elf steht rund eine Stunde vor Anpfiff fest. Beide Teams dürften im 3-4-2-1 auflaufen, mit Demirović bzw. Guirassy als Zielspieler. Angelo Stiller (?) ist nach seiner Verletzung fraglich – kommt er nicht rechtzeitig fit, rückt Karazor ins Zentrum.
Quoten-Stand: 17.09.2026 · können sich ändern · 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen
Die Argumente dafür: In Stuttgarts letzten acht Ligaspielen trafen jeweils beide Mannschaften, in jedem der letzten vier Heimspiele produzierte der VfB über 20 Torchancen, und mit acht Gegentoren in drei Spielen ist die Abwehr aktuell durchlässig. Dortmund wiederum kommt in den letzten vier Pflichtspielen auf 3,5 Tore im Schnitt und trifft auswärts vor allem nach der Pause. Trifft diese geballte Offensivpower aufeinander, sind vier Tore ein realistisches Szenario. Klar benennen wir das Risiko: Dortmund stellt die zweitbeste Defensive der Liga und ist seit 17 Spielen extrem schwer zu knacken – ein kontrolliertes, torarmes 1:0 oder 2:1 für den BVB ist ebenfalls denkbar. Deshalb bewerten wir das Risiko mit „mittel". Wer defensiver spielen will, findet in „Beide Teams treffen" die etwas sicherere Alternative.
Quote: 1,95 · Prognose: 2:2 · Risiko: mittel
Wie die Wette funktioniert, erklären wir in unseren Über/Unter-Wetten; als Alternative dient „Beide Teams treffen".
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Für den VfB Stuttgart geht es darum, die Heimstärke gegen einen Topgegner auszuspielen und den durchwachsenen Start zu vergessen. Borussia Dortmund will die makellose Bilanz auch beim ersten echten Auswärts-Härtetest verteidigen und die Siegesserie ausbauen. Wie sich beide durch die frühe Saisonphase schlagen, verfolgen wir laufend in unseren 1. Bundesliga Tipps und der Bundesliga-Tabelle.