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2. Bundesliga: Wer steigt 2026/27 auf? Aufstiegsfavoriten & Tipp

Zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2026
Unser Tipp · Stand: 31. Juli 2026 Der VfL Wolfsburg steigt direkt wieder auf. Mit dem wertvollsten Kader und einem rekordverdächtigen Zweitliga-Etat sind die Wölfe der klare Favorit. Dahinter tippen wir auf Hannover 96 als zweiten Direktaufsteiger und den 1. FC Heidenheim auf dem Relegationsplatz – dicht gefolgt vom FC St. Pauli.
Platz 1VfL WolfsburgTopfavorit
Platz 2Hannover 96Aufstiegsanwärter
Platz 31. FC HeidenheimRelegationsplatz
Wer steigt 2026/27 aus der 2. Bundesliga auf? Die neue Saison startet am 7. bis 9. August 2026 – und die Ausgangslage ist spannend wie selten. Gleich drei Bundesliga-Absteiger treffen auf ein Feld hungriger Traditionsklubs, in dem die „Liga der schlafenden Riesen" ihrem Ruf wieder alle Ehre macht. Zwei Teams steigen direkt auf, der Dritte geht in die Relegation gegen den 16. der Bundesliga. Wir haben Kader, Transfers, Trainer, Ambitionen und die Vorbereitung aller Aufstiegskandidaten durchleuchtet – die Reihenfolge ist unsere Einschätzung, nicht bloß die der Quoten.

Der Topfavorit: VfL Wolfsburg

Am VfL Wolfsburg führt kein Weg vorbei. Nach dem bitteren Abstieg über die Relegation bringen die Wölfe den mit Abstand wertvollsten Kader der Liga mit – Berichten zufolge liegt der Kaderwert bei rund 235 Millionen Euro, der reduzierte Etat von rund 50 bis 55 Millionen Euro ist trotzdem ein Zweitliga-Rekord. Diese finanzielle Wucht ist in der 2. Liga schlicht eine andere Hausnummer.

Auch die Ambition ist unmissverständlich formuliert: VW-Chef Oliver Blume gab als Ziel „Wir wollen es gleich wieder packen" aus, Kapitän Maximilian Arnold ergänzte, man müsse „die Favoritenrolle annehmen". Auf der Bank sitzt mit Tobias Strobl (zuvor Drittligist SC Verl) zwar ein bei einem Großklub unerfahrener, neuer Trainer – das ist der einzige kleine Fragezeichen-Faktor. Sportlich stimmen die Zeichen: Zugänge wie Torjäger Robert Glatzel (vom HSV), Muhammed Damar und Hauke Wahl verstärken den Kader, und die Vorbereitung verlief mit hohen Siegen souverän. Für uns der klare erste Aufsteiger.

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Die Verfolger: Hannover 96 & Heidenheim

Hannover 96 – die Mission Aufstieg

Hannover 96 verpasste in der Vorsaison als Vierter den Aufstieg im Dreikampf hauchdünn – und geht die neue Spielzeit mit klarer „Mission Aufstieg" an. Der große Pluspunkt ist die Kontinuität: Trainer Christian Titz geht in seine zweite Saison, das eingespielte Gerüst steht, und der Kaderwert von rund 77 Millionen Euro rangiert im oberen Ligadrittel. Ein Wermutstropfen ist der ablösefreie Verlust von Kapitän Enzo Leopold Richtung Gladbach. Trotzdem: Für uns der aussichtsreichste Wolfsburg-Verfolger und zweite Direktaufsteiger.

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1. FC Heidenheim – Konstanz als Kapital

Der zweite Bundesliga-Absteiger, den wir vorne sehen, ist der 1. FC Heidenheim – vor allem wegen eines Namens: Frank Schmidt. Der dienstälteste Cheftrainer Deutschlands (im Amt seit 2007) bleibt und erfüllt seinen Vertrag bis 2027 – diese Konstanz ist in einer von Umbrüchen geprägten Liga ein echtes Pfund. Vorstandschef Holger Sanwald gibt die Marschrichtung vor: Man sei „als gesamter Verein auf einem völlig anderen Level" und wolle „auf allen Ebenen angreifen". Der Haken: Heidenheims Bundesliga-Kader lebte stark von Leihspielern, von denen viele (etwa Torhüter Ramaj, Ibrahimović, Stergiou, Dinkçi) zu ihren Stammklubs zurückkehrten. Mit Marcel Costly (18 Tore in Liga 3) wurde nachgelegt, doch personell ist der Kader dünner als zu Bundesliga-Zeiten. Für den Relegationsplatz reicht die Schmidt-Stabilität aus unserer Sicht trotzdem.

Weitere Kandidaten

FC St. Pauli – erster Verfolger unseres Trios

Der dritte Bundesliga-Absteiger ist ganz dicht dran an unserem Podium. St. Pauli hat mit Marcel Rapp einen neuen Trainer geholt, der Holstein Kiel einst zum ersten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte führte – ein echter Aufstiegsfachmann. Der Kader gehört zum oberen Ligadrittel. Weil der Trainer aber neu ist und mit Hauke Wahl ein Abwehrchef Richtung Wolfsburg ging, sehen wir St. Pauli knapp hinter Heidenheim – als ersten Verfolger, der bei einem guten Start jederzeit ins Aufstiegsrennen eingreifen kann.

Hertha BSC – der Wackel-Favorit

Bei Hertha sind wir bewusst skeptischer als der Markt, der die Berliner mit einer Meisterquote um 7,0 recht hoch führt. Der Grund: Die finanzielle Lage ist angespannt. Nach dem Kollaps des Investors 777 Partners hält nun A-CAP die Mehrheit, die Nettoschulden liegen im zweistelligen Millionenbereich, und der Verein muss verkaufen – mit Fabian Reese (zu Wolfsburg) und Talent Kennet Eichhorn (zu Leverkusen) gingen zwei Leistungsträger. Trainer Stefan Leitl gibt sich betont vorsichtig und wollte „weder über den Aufstieg noch über den Abstieg sprechen". Für uns eher eine Übergangssaison als ein Aufstiegsjahr.

1. FC Nürnberg – der Value-Geheimtipp

Ein Name für Mutige: Der 1. FC Nürnberg führt gemessen am Kaderwert die Liga sogar mit an, wird von den Buchmachern mit einer Aufstiegsquote um 5,0 aber nur als erweiterter Kandidat geführt. Der Club hat den Ruf des ewigen Unterperformers – wenn die Mannschaft ihr Potenzial abruft, ist sie aber ein Kandidat für die Überraschung nach oben. Als Geheimtipp durchaus einen Blick wert.

Was sagen die Buchmacher?

Die folgende Übersicht zeigt die Aufstiegsquoten der Top-Kandidaten (Quotenvergleich, Stand 30. Juli 2026) – also die Wette darauf, dass ein Klub den Aufstieg schafft. Sie unterstreicht die klare Favoritenrolle des VfL Wolfsburg.
KlubAufstiegsquoteEinordnung
VfL Wolfsburg (unser Tipp)1,40Klarer Topfavorit
Hannover 963,20Aussichtsreichster Verfolger
1. FC Heidenheim3,60Absteiger mit Trainer-Konstante
1. FC Nürnberg5,00Value-Geheimtipp
Dynamo Dresden8,00Außenseiter
An der Spitze deckt sich unsere Meinung mit dem Markt – Wolfsburg ist auch für uns der klare erste Aufsteiger. Der dritte Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli (Meisterquote rund 11,0) taucht in dieser Aufstiegsliste zwar nicht auf, gehört für uns aber klar in den Favoritenkreis. Umgekehrt bewerten wir Hertha BSC wegen der finanziellen Baustellen zurückhaltender, als es die Buchmacher tun. Wie es sportlich läuft, verfolgst Du am besten in unserer aktuellen 2. Bundesliga-Tabelle.

Bereit für die Aufstiegswette?

Die Aufstiegs- und Meisterwetten der 2. Bundesliga sind bei den lizenzierten Anbietern bereits offen. Wer auf den Aufstieg tippen will, findet die besten Quoten im Vergleich – einen Überblick seriöser Anbieter gibt es in unserer Übersicht der besten Sportwetten-Anbieter. Passend dazu findest Du bei uns die 2. Bundesliga-Tipps zu jedem Spieltag und die Torschützenliste der 2. Bundesliga.
Unsere Empfehlung für die neue Zweitliga-Saison
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Wettangebote richten sich ausschließlich an Personen ab 18 Jahren. Spiele verantwortungsbewusst. Sportwetten können süchtig machen – Hilfe gibt es u. a. bei der BZgA (buwei.de).

Häufige Fragen zum Aufstieg 2026/27

Klarer Favorit ist der VfL Wolfsburg – mit dem wertvollsten Kader der Liga und einer Aufstiegsquote um 1,40. Dahinter sehen wir Hannover 96 und den 1. FC Heidenheim, dicht gefolgt vom FC St. Pauli. Hertha BSC bewerten wir wegen finanzieller Probleme zurückhaltender.

Der 1. Spieltag findet vom 7. bis 9. August 2026 statt. Den Auftakt macht am Freitag, den 7. August, das Spiel VfL Bochum gegen Hertha BSC.

In die 2. Bundesliga 2026/27 abgestiegen sind der VfL Wolfsburg, der FC St. Pauli und der 1. FC Heidenheim. Neu aus der 3. Liga dazugekommen sind der VfL Osnabrück und Energie Cottbus.

Die ersten beiden Teams der 2. Bundesliga steigen direkt in die Bundesliga auf. Der Tabellendritte spielt in der Relegation gegen den 16. der Bundesliga um den dritten Aufstiegsplatz.

Der VfL Wolfsburg bringt den mit Abstand wertvollsten Kader und ein für die 2. Liga rekordverdächtiges Budget mit. Dazu hat der Klub den sofortigen Wiederaufstieg offen als Ziel ausgegeben. Diese Mischung aus Qualität, Etat und klarer Ambition macht die Wölfe zum Topfavoriten.
01.08.2026