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Erster Trainerwechsel der Bundesliga 2026/27: Eugen Polanski hört auf

Bundesliga 2026/27
Die Frage ist beantwortet: Es hat Eugen Polanski erwischt. Was am Sonntagvormittag in Mönchengladbach passiert ist, warum die Unterscheidung zwischen Rücktritt und Entlassung für Tippspiele zählt – und wer als Nächster wackelt.
Zuletzt aktualisiert: 13. September 2026
Die Antwort
Der erste Trainerwechsel der Bundesliga-Saison 2026/27 ist Eugen Polanski bei Borussia Mönchengladbach. Am Sonntagvormittag, dem 13. September 2026, gab er sein Amt auf – einen Tag nach dem 0:5 beim SC Freiburg. Nach drei Spieltagen stand Gladbach ohne Punkt und mit 3:12 Toren auf dem letzten Platz. Interimsweise übernimmt Co-Trainer Jan-Moritz Lichte.
Der Wechsel auf einen Blick
TrainerEugen Polanski, 40
VereinBorussia Mönchengladbach
DatumSonntag, 13. September 2026
Spieltagnach dem 3.
Auslöser0:5 beim SC Freiburg
Bilanz der Saison0 Punkte, 3:12 Tore, Platz 18
Art der TrennungRücktritt (Vertrag lief bis 2028)
InterimslösungJan-Moritz Lichte

Der erste Trainerwechsel 2026/27: Eugen Polanski

Am Sonntagvormittag, dem 13. September 2026, informierte Eugen Polanski die Mannschaft und Sportdirektor Rouven Schröder darüber, dass er als Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach aufhört. Damit ist die Bonusfrage vieler Tipprunden nach dem 3. Spieltag beantwortet.
Der Auslöser lag einen Tag zurück: 0:5 beim SC Freiburg. Es war die dritte Niederlage im dritten Spiel. Gladbach steht bei null Punkten, 3:12 Toren und auf dem letzten Tabellenplatz – der schlechteste Saisonstart des Klubs seit Jahren.
Wichtig für Tippspiele: Nach übereinstimmenden Berichten hat Polanski von sich aus aufgehört, obwohl sein Vertrag bis 2028 lief. Einzelne Medien sprachen von einer Trennung durch den Verein. Wer in einer Kicktipp-Runde auf die „erste Trainerentlassung“ getippt hat, sollte deshalb kurz mit dem Administrator klären, wie gewertet wird – bei der Frage nach dem ersten Trainerwechsel ist die Sache eindeutig.
Der Weg dorthin war kurz und laut. Schon nach dem 2. Spieltag stand Polanski öffentlich zur Debatte, Schröder stellte sich am 7. September aber demonstrativ vor ihn. Zwei Tage später eskalierte die Lage intern: Kapitän Tim Kleindienst kritisierte nach dem 3:4 gegen Aufsteiger SV Elversberg – bei dem Gladbach eine 3:1-Führung hergab – öffentlich die Konzentration seiner Mitspieler und empfahl ihnen, weniger TikTok zu schauen. Verein und Trainer nannten den Ausbruch anschließend überzogen, in der Sache aber berechtigt. Eine Woche später war Polanski weg.
Bemerkenswert ist die Wiederholung: Gladbach stellt zwei Saisons in Folge den ersten Trainerwechsel der Liga – beide Male Mitte September. Am 15. September 2025 hatte der Klub Gerardo Seoane nach dem 4. Spieltag entlassen, es war die schnellste Trainerentlassung der Vereinsgeschichte. Nachfolger wurde damals Polanski, zunächst interimsweise. Fast auf den Tag genau ein Jahr später trifft es ihn selbst – eine Runde früher.

Unsere Kandidaten vor der Saison – und was daraus wurde

Ehrlich bleiben gehört dazu: Unser Tipp ist nicht aufgegangen. Wir hatten im August auf René Wagner beim 1. FC Köln gesetzt, dahinter auf Daniel Thioune (Werder Bremen) und Miron Muslić (Schalke 04). Polanski führten wir als vierten Namen unter den weiteren Kandidaten.
Unsere Reihenfolge im AugustTrainerStand nach dem 3. Spieltag
Tipp 1René Wagner (1. FC Köln)im Amt
Tipp 2Daniel Thioune (Werder Bremen)im Amt
Tipp 3Miron Muslić (Schalke 04)im Amt
weiterer KandidatEugen Polanski (Gladbach)zurückgetreten
weiterer KandidatNiko Kovač (Borussia Dortmund)im Amt
Woran es lag, lässt sich benennen. Unsere Begründung für Wagner stützte sich auf das Kölner Umfeld, ein an Ergebnisse geknüpftes Mandat und ein schweres Startprogramm – alles Faktoren, die auf Erwartungsdruck zielen. Bei Polanski hatten wir den entscheidenden Punkt zwar notiert, aber zu niedrig gewichtet: Er startete ohne breiten Rückhalt im Klub. Seine Weiterbeschäftigung im Sommer war intern umstritten. Ein Trainer, dessen Verlängerung schon strittig war, braucht keinen langen Fehlstart – ihm fehlt die Substanz, die andere durch drei schlechte Wochen trägt.
Dazu kam ein Faktor, den keine Vorschau abbilden kann: Dass ein Trainer selbst hinwirft, statt seine Freistellung abzuwarten, ist die seltene Variante. Genau das macht diesen Fall aus.

Wie es in Gladbach weitergeht

Für das Heimspiel gegen Mainz 05 – das letzte Spiel vor der Länderspielpause – übernimmt Jan-Moritz Lichte. Der 46-jährige Co-Trainer war 2020 bereits einmal Cheftrainer, ausgerechnet bei Mainz 05, und arbeitete zuletzt im Nachwuchsbereich von Manchester City. Er trifft also im ersten Spiel auf seinen früheren Klub.
Die Länderspielpause ist dabei der eigentliche Grund für das Timing. Sie verschafft dem Klub rund drei Wochen, um eine dauerhafte Lösung zu finden, ohne unter Spieltagsdruck zu stehen. In den Berichten kursieren mehrere Namen – belastbar besetzt ist bislang keiner davon. Wir tragen hier nach, sobald der Verein offiziell wird.
Stand der Meldung. Die Berichte stammen von Sonntagvormittag und stützen sich auf Klubkreise. Eine offizielle Mitteilung von Borussia Mönchengladbach lag zum Zeitpunkt dieser Aktualisierung noch nicht vor. Sollte der Verein die Trennung anders darstellen als hier beschrieben, aktualisieren wir diesen Artikel.

Wer wackelt als Nächster?

Der erste Wechsel ist selten der letzte. In der Vorsaison folgten auf Seoanes Aus im September noch mehrere Trennungen. Die naheliegenden Namen sind dieselben, die schon vor der Saison ganz oben auf der Liste standen.
René Wagner (1. FC Köln). Unser ursprünglicher Tipp bleibt der plausibelste nächste Kandidat. Sein Mandat ist an den Klassenerhalt geknüpft, der Verein hat im Sommer sichtbar geliefert – Said El Mala hat bis 2031 verlängert, Ellyes Skhiri ist zurückgekehrt –, und genau das nimmt dem Trainer die Ausreden. Bleiben die Ergebnisse aus, richtet sich die Debatte in Köln erfahrungsgemäß schnell auf die Bank.
Daniel Thioune (SV Werder Bremen). Er übernahm im Februar 2026 und kam in der Rückrunde auf 0,93 Punkte pro Spiel; Bremen beendete die Saison auf Platz 15 mit 32 Punkten. Ein Trainer mit dieser Bilanz hat wenig Kredit. Dass Bremen traditionell besonnener entscheidet als andere Klubs, ist das einzige, was ihn schützt.
Miron Muslić (Schalke 04). Als Aufstiegstrainer genießt er zunächst Rückhalt, aber kein Umfeld in dieser Liga kippt schneller. Wenn Schalke in den Abstiegskampf gerät, steht der Name schnell im Raum.
Wie es am Tabellenende insgesamt weitergeht, steht in unserer Absteiger-Prognose 2026/27. Wer wissen will, wie sich die Lage oben entwickelt, findet die Einschätzung in der Meister-Prognose.

Wer sitzt weiter sicher?

Genauso nützlich wie die Wackelkandidaten sind die Namen, die man streichen kann. Die Aufstiegstrainer der beiden kleinen Aufsteiger genießen weiterhin enormen Rückhalt: Vincent Wagner hat mit der SV Elversberg eine kleine Sensation geschafft, Ralf Kettemann Paderborn hochgeführt. Beide Klubs sind für Geduld bekannt und würden ihre Identifikationsfiguren selbst im Abstiegskampf kaum früh entlassen.
Auch Julian Schuster sitzt beim SC Freiburg fest im Sattel – nach dem 5:0 gegen Gladbach ohnehin. Freiburg beendete die Vorsaison auf Platz 7, das Umfeld ist ruhig, der Kredit groß.

Warum es auf den ersten Trainerwechsel keine Quoten gab

Eine Sache, die viele überrascht: Auf die erste Trainerentlassung der Bundesliga ließ sich in Deutschland nicht wetten – und zwar nicht, weil der Markt zu spät geöffnet hätte, sondern weil er praktisch nicht mehr angeboten wird.
Der Grund ist regulatorisch. Buchmacher mit deutscher Lizenz haben Wetten auf Trainerentlassungen seit einigen Jahren aus dem Programm genommen. Historisch boten vor allem bwin und bet-at-home solche Spezialwetten an; heute finden sich vergleichbare Märkte allenfalls bei international lizenzierten Anbietern. Wenn Dir jemand eine konkrete Quote auf den ersten Trainerrauswurf präsentiert, lohnt ein zweiter Blick, ob der Anbieter überhaupt in Deutschland lizenziert ist.
Wetten lässt sich stattdessen auf das, was einer Trennung vorausgeht: den sportlichen Absturz. Die passenden Märkte findest Du bei den Abstiegs- und Spieltagswetten – unsere Einschätzungen dazu stehen in den Bundesliga-Tipps zum Spieltag. Wie Quoten grundsätzlich zu lesen sind, erklären wir im Wettlexikon zum Value Bet.

Häufige Fragen zum ersten Trainerwechsel 2026/27

Wer war der erste Trainerwechsel der Bundesliga 2026/27?
Eugen Polanski bei Borussia Mönchengladbach. Am Sonntagvormittag, dem 13. September 2026, teilte er Mannschaft und Sportdirektor Rouven Schröder mit, dass er aufhört – einen Tag nach dem 0:5 beim SC Freiburg am 3. Spieltag.
War es ein Rücktritt oder eine Entlassung?
Nach übereinstimmenden Berichten ein Rücktritt: Polanski gab sein Amt von sich aus auf, obwohl sein Vertrag bis 2028 lief. Einzelne Medien sprachen von einer Trennung durch den Verein. Für Tippspiele ist der Unterschied wichtig – siehe die Frage zur Kicktipp-Wertung.
Zählt bei Kicktipp ein Rücktritt als Trainerwechsel?
Das hängt von der Formulierung der Bonusfrage ab. Lautet sie „Welcher Trainer wird als Erster entlassen?“, ist ein freiwilliger Rücktritt streng genommen etwas anderes. Fragt die Runde nach dem ersten Trainerwechsel, zählt Polanski eindeutig. Im Zweifel entscheidet der Administrator der Runde.
Warum musste Polanski gehen?
Drei Spiele, null Punkte, 3:12 Tore und der letzte Tabellenplatz. Dazu kam die öffentliche Kritik von Kapitän Tim Kleindienst nach dem 3:4 gegen Aufsteiger SV Elversberg, bei dem Gladbach eine 3:1-Führung hergab. Das 0:5 in Freiburg war der Schlusspunkt.
Wer trainiert Borussia Mönchengladbach jetzt?
Für das Heimspiel gegen Mainz 05 vor der Länderspielpause übernimmt Co-Trainer Jan-Moritz Lichte. Der 46-Jährige war 2020 schon einmal Cheftrainer in Mainz und kam zuletzt aus dem Nachwuchsbereich von Manchester City. Eine dauerhafte Lösung ist damit nicht gefunden.
Wie lange war Polanski Trainer in Gladbach?
Nicht ganz ein Jahr. Er übernahm am 16. September 2025 zunächst als Interimstrainer, nachdem Gerardo Seoane nach dem 4. Spieltag entlassen worden war, und erhielt am 18. November 2025 einen Vertrag bis 2028. Die Saison 2025/26 beendete Gladbach unter ihm auf Platz 12 mit 38 Punkten.
Gibt es Wettquoten auf die erste Trainerentlassung?
Nein. Buchmacher mit deutscher Lizenz bieten Wetten auf Trainerentlassungen seit einigen Jahren nicht mehr an. Auch für 2026/27 führte kein geprüfter Anbieter Quoten je Trainer. Die Frage bleibt vor allem als Kicktipp-Bonusfrage relevant.
Welcher Trainer wackelt jetzt am stärksten?
Nach Polanski richtet sich der Blick auf die Klubs, die schwach gestartet sind und schon vor der Saison als wacklig galten – allen voran der 1. FC Köln mit René Wagner und Werder Bremen mit Daniel Thioune. Beide standen bei uns vor der Saison auf Platz eins und zwei der Kandidatenliste.
31.07.2026