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Kickbase Marktwerte: Wann sie steigen und wann sie fallen

Kickbase
Jeden Abend um 22 Uhr entscheidet sich, wer über Nacht Millionen gewinnt und wer sie verliert. Was Kickbase über die Berechnung der Marktwerte tatsächlich sagt – und was davon nur in Foren steht.
Zuletzt aktualisiert: 10. September 2026
Das Wichtigste
Die Marktwerte aktualisieren sich im Seasonal-Modus täglich um 22:00 Uhr, in Challenges und Arena nur montags um 22:00 Uhr. Kickbase nennt dafür drei Einflussgrößen: Nachfrage, Leistung und Verfügbarkeit. Alles andere – feste Prozentgrenzen, Gebotsschwellen, Verfallsregeln – ist nirgends offiziell dokumentiert.
Die harten Fakten
Update Seasonal-Modustäglich 22:00 Uhr
Update Challenges & Arenamontags 22:00 Uhr
Offizielle FaktorenNachfrage · Leistung · Verfügbarkeit
Maßgeblich beim TransferMarktwert zum Transferzeitpunkt
Empfohlener Angebotspreismindestens 90 % des Marktwerts
Maximales Minus33 % aus Teamwert + Konto
Transfermarkt vorhanden inSeasonal-Modus, nicht in der Arena

Wann sich die Marktwerte ändern

Der Takt ist fest und er ist der Grund, warum in jeder Liga abends um kurz vor zehn Betrieb auf dem Transfermarkt herrscht.
SpielmodusAktualisierung
Seasonaltäglich um 22:00 Uhr
Challengeswöchentlich, montags um 22:00 Uhr
Arenawöchentlich, montags um 22:00 Uhr
Zwischen zwei Updates bewegt sich kein einziger Marktwert. Egal, wie viele Manager tagsüber auf einen Spieler bieten, wie viele ihn listen oder wie er am Wochenende gespielt hat – sichtbar wird all das erst um 22 Uhr. Wer tagsüber auf eine Bewegung wartet, wartet vergeblich.
Für Challenges und die Arena ist der Unterschied noch größer: Dort steht ein Marktwert eine ganze Woche still. Ein Spieler, der am Dienstag ausfällt, trägt seinen alten Wert bis zum folgenden Montagabend.

Die drei Faktoren, die Kickbase nennt

In der offiziellen Hilfe stehen genau drei Einflussgrößen. Nicht mehr, nicht weniger:
1. Die Nachfrage auf dem Transfermarkt. Wird ein Spieler häufig gekauft, steigt sein Wert. Wird er häufiger verkauft oder auf den Markt gesetzt, sinkt er. Das ist der Punkt, den viele unterschätzen: Schon das Listen zählt. Wer einen Spieler nur anbietet, ohne ihn zu verkaufen, drückt damit bereits dessen Wert.
2. Leistung und Form. Wer in den letzten Partien gepunktet hat oder in guter Verfassung ist, steigt tendenziell. Schwache Auftritte drücken den Wert.
3. Die Verfügbarkeit. Verletzungen, Sperren und Hinweise aus Presse und Training beeinflussen, wie viel Vertrauen die Manager in einen Spieler haben – und damit wieder die Nachfrage.
Was Kickbase bewusst offenlässt. Wie stark die drei Faktoren gewichtet werden, steht nirgends. Auch nicht, ob die Nachfrage aus deiner Liga zählt oder die aus allen Ligen zusammen. Wer dir eine genaue Formel verspricht, hat sie nicht von Kickbase.

Der Fehler, der dich abends den Spieler kostet

Das ist der praktisch wichtigste Punkt des ganzen Themas, und er steht in keiner der Übersichtsseiten, die man beim Suchen zuerst findet.
Für die Abwicklung eines Gebots zählt der Marktwert zum Transferzeitpunkt – nicht der Marktwert, den der Spieler hatte, als du geboten hast.
Die Folge: Du bietest nachmittags 5,2 Millionen auf einen Spieler, dessen Marktwert bei 5,0 Millionen liegt. Um 22 Uhr steigt er auf 5,4 Millionen. Dein Gebot liegt jetzt unter dem Marktwert – und kann abgelehnt werden, obwohl es beim Abgeben großzügig war.
Wer auf einen Spieler bietet, von dem er einen Anstieg erwartet, muss diesen Anstieg also mit einpreisen. Genau deshalb wirken manche Gebote am Abend seltsam hoch: Die Manager rechnen nicht mit dem heutigen, sondern mit dem morgigen Wert.

Was beim Bieten sonst noch entscheidet

SituationWas passiert
Mehrere GeboteDas höchste Gebot gewinnt
Zwei gleich hohe GeboteWer zuerst geboten hat, bekommt den Spieler
Gebot unter MarktwertKann abgelehnt werden, gerade bei gefragten Spielern
Liga-Einstellung „Underpay deaktivieren“Der Admin kann Gebote unter Marktwert komplett sperren
Kader voll oder Vereinslimit erreichtDas Gebot scheitert unabhängig von der Höhe
Eigenen Spieler anbietenKickbase empfiehlt mindestens 90 % des Marktwerts
Geld sofort gebrauchtSofortverkauf an Kickbase zum aktuellen Marktwert
Der Gleichstand-Fall ist im Alltag häufiger, als man denkt. Wer eine runde Zahl bietet, bietet oft dieselbe runde Zahl wie zwei andere Manager. Ein paar Tausend Euro Aufschlag auf eine krumme Summe schlagen jedes Zeitargument.

Die 33-Prozent-Regel

Kickbase erlaubt es, ins Minus zu gehen – aber begrenzt. Das maximale Minus beträgt 33 Prozent aus Mannschaftswert plus Kontostand. Das offizielle Rechenbeispiel:
GrößeWert
Mannschaftswert100 Mio. €
Kontostand−10 Mio. €
Anrechenbare Summe90 Mio. €
Maximales Minus30 Mio. €
Wichtig ist der Zusatz, über den viele stolpern: Die App rechnet mit dem Kontostand, der entstünde, wenn alle deine offenen Gebote angenommen werden. Nicht nur das eine, das du gerade abgibst. Wer auf sechs Spieler bietet und nur zwei bekommen will, blockiert sich damit selbst – ein einzelnes, bezahlbares Gebot wird abgelehnt, weil die Summe aller offenen Gebote das Limit sprengt.
Der Ausweg ist unspektakulär: Gebote zurückziehen, die man ohnehin nicht mehr braucht.

Wenn ein Marktwert einfriert

Wechselt ein Spieler den Verein oder geht ins Ausland, bleibt er in deinem Kader – aber sein Marktwert wird auf dem letzten bekannten Stand eingefroren und schwankt nicht mehr, bis du ihn verkaufst.
Das ist in der Sommerpause ein echter Faktor. Ein eingefrorener Spieler ist totes Kapital: Er kann nicht mehr steigen, aber er belegt einen Kaderplatz und zählt in den Mannschaftswert. Wer die neue Saison plant, sollte zuerst schauen, wer im Kader überhaupt noch beweglich ist.
Zum Saisonstart selbst entscheidet der Liga-Admin über die Ausgangslage: entweder ein Zufallskader im Wert von rund 100 Millionen plus 30, 50 oder 80 Millionen Startbudget – oder gar kein Kader und dafür 150, 200 oder 250 Millionen zum Einkaufen.

Was nicht belegt ist

Rund um die Marktwerte kursieren Regeln, die klingen, als stammten sie aus der Dokumentation. Sie stehen dort nicht:
BehauptungStand der Dinge
„Ein Marktwert kann maximal X Prozent pro Tag steigen“Keine offizielle Angabe zu Ober- oder Untergrenzen
„Ab X Geboten steigt ein Spieler garantiert“Keine Schwellenwerte dokumentiert
„Nach X Tagen ohne Einsatz verfällt der Wert automatisch“Keine Verfallsmechanik dokumentiert
„Punkte sind wichtiger als Nachfrage“ (oder umgekehrt)Die Gewichtung gibt Kickbase nicht bekannt
Das heißt nicht, dass die Beobachtungen dahinter falsch sind. Es heißt, dass sie Beobachtungen sind – aus einzelnen Ligen, über wenige Wochen, ohne Kontrollgruppe. Wer seine Strategie darauf baut, sollte wissen, worauf er sie baut.
Die drei belegten Faktoren reichen für die praktischen Schlüsse ohnehin aus: Kaufe, bevor die Masse kauft. Liste nicht leichtfertig, denn schon das Listen drückt. Und rechne beim Bieten mit dem Wert von morgen, nicht mit dem von heute.

Häufige Fragen zu Kickbase-Marktwerten

Wann werden die Kickbase-Marktwerte aktualisiert?
Im Seasonal-Modus täglich um 22:00 Uhr. In Challenges und in der Arena nur einmal pro Woche, montags um 22:00 Uhr. Zwischen zwei Updates bewegt sich kein Marktwert, egal wie viel auf dem Transfermarkt passiert.
Wie berechnet Kickbase den Marktwert?
Offiziell fließen drei Dinge ein: die Nachfrage auf dem Transfermarkt, also wie oft ein Spieler gekauft, verkauft oder gelistet wird; die Leistung und Form der letzten Spiele; und die Verfügbarkeit, also Verletzungen, Sperren sowie Hinweise aus Presse und Training. Wie stark die drei gewichtet werden, gibt Kickbase nicht bekannt.
Warum wurde mein Gebot abgelehnt, obwohl ich genug geboten habe?
Weil für die Abwicklung der Marktwert zum Transferzeitpunkt zählt, nicht der zum Zeitpunkt deines Gebots. Steigt der Spieler beim 22-Uhr-Update, kann dein Gebot darunter rutschen und abgelehnt werden. Andere Gründe sind ein höheres Gegengebot oder ein volles Kaderlimit.
Was ist die 33-Prozent-Regel bei Kickbase?
Sie begrenzt, wie weit du ins Minus gehen darfst. Das Maximum sind 33 Prozent aus Mannschaftswert plus Kontostand. Bei 100 Millionen Mannschaftswert und minus 10 Millionen Konto sind das 33 Prozent von 90 Millionen, also rund 30 Millionen.
Zählen bei der 33-Prozent-Regel auch offene Gebote?
Ja. Die App rechnet mit dem Kontostand, der entstünde, wenn alle deine offenen Gebote angenommen werden. Deshalb kann ein einzelnes Gebot blockiert werden, obwohl es für sich genommen bezahlbar wäre.
Warum ändert sich der Marktwert eines Spielers nicht mehr?
Wechselt ein Spieler den Verein oder geht ins Ausland, friert Kickbase seinen Marktwert auf dem letzten bekannten Stand ein. Er bleibt in deinem Kader, bewegt sich aber nicht mehr, bis du ihn verkaufst.
Wie viel Prozent kann ein Marktwert pro Tag steigen?
Dazu gibt es keine offizielle Angabe. Feste Prozentgrenzen, Schwellenwerte für die Zahl der Gebote oder ein Verfall nach einer bestimmten Zahl von Tagen tauchen in keiner Dokumentation von Kickbase auf. Was dazu in Foren kursiert, sind Beobachtungen einzelner Manager, keine belegten Regeln.
Zu welchem Preis sollte ich einen Spieler anbieten?
Kickbase selbst empfiehlt mindestens 90 Prozent des Marktwerts, damit das Angebot für andere Manager attraktiv bleibt. Wer schnell Geld braucht, kann einen Spieler auch sofort an Kickbase verkaufen – dann zum aktuellen Marktwert.
10.09.2026