Autor: Redaktion buli-tipphilfe.de · Stand: 12.10.2026 · Quoten können sich ändern
Weder RB Leipzig noch die PSV Eindhoven hat am ersten Spieltag der Ligaphase gewonnen. Leipzig ging beim Königsklassen-Debütanten Como mit 1:4 unter, PSV kam zu Hause gegen Schachtar Donezk nicht über ein 1:1 hinaus. Beide Teams reisen aber mit Rückenwind aus der Liga an: Leipzig überrollte Eintracht Frankfurt am Samstag mit 6:0, PSV gewann am Freitag mit 2:0 gegen Heerenveen.
Die Ausgangslage spricht klar für die Gastgeber. In der Red Bull Arena gewann Leipzig in dieser Saison alle drei Bundesliga-Spiele mit 14:0 Toren, während PSV im Europapokal noch nie auswärts gegen einen deutschen Klub gewinnen konnte. Dazu fehlen den Niederländern mehrere Stammkräfte, darunter Torjäger Ricardo Pepi.
Unsere Ergebnis-Prognose lautet 3:1 für RB Leipzig. Wir spielen deshalb den Sieg Leipzig zur Quote 1,90, die damit über dem Marktschnitt liegt. Beide Teams treffen, am Ende setzt sich aber die Heimstärke von Leipzig durch.
Alle Partien des Spieltags findest du in unseren Champions League Tipps und den Stand der Ligaphase in der Champions-League-Tabelle.
Leipzig gewann alle drei Bundesliga-Heimspiele mit 14:0 Toren, verlor aber alle drei Auswärtsspiele der Saison. PSV muss sieben Spieler ersetzen, darunter Torjäger Ricardo Pepi, und hielt in dieser Saison erst einmal die Null.
Prognose (90 Min.) 3:1 · zur Begründung ↓
Sieg Leipzig @ 1,90Quoten-Stand: 12.10.2026 · können sich ändern · 18+
Beide Klubs stehen nach dem ersten Spieltag schon unter Zugzwang. Leipzig liegt nach dem 1:4 in Como mit null Punkten weit hinten in der Tabelle der Ligaphase, PSV hat nach dem 1:1 gegen Schachtar einen Zähler. Wer in Leipzig verliert, muss früh um die Plätze 9 bis 24 bangen, die zumindest die Playoffs bedeuten.
Das Duell ist ein Novum: Es ist das erste Pflichtspiel zwischen beiden Klubs und für Leipzig das erste Spiel gegen eine niederländische Mannschaft überhaupt. PSV hat im Europapokal auf deutschem Boden eine auffällig schwache Bilanz, aus zehn Auswärtsspielen gegen deutsche Klubs sprangen drei Remis und sieben Niederlagen heraus.
Die Buchmacher sehen Leipzig vorn, der Heimsieg liegt meist zwischen 1,72 und 1,78. Unsere Quote von 1,90 liegt klar darüber, deshalb spielen wir hier den direkten Sieg und keinen Umweg über Handicap oder Torwetten.
Nach drei Niederlagen in vier Pflichtspielen meldete sich Leipzig eindrucksvoll zurück. Ezechiel Banzuzi traf in der ersten Minute, Christopher Nkunku erhöhte nach vier Minuten und legte vor der Pause zwei weitere Treffer nach, auch das 2:0 nach Vorlage von Antonio Nusa. Es war der erste lupenreine Hattrick der Leipziger Bundesliga-Geschichte. Nusa traf nach der Pause selbst, der eingewechselte Tidiam Gomis setzte nach Pass von Benjamin Henrichs den Schlusspunkt. Martín Demichelis hatte im Vergleich zur Niederlage in Leverkusen Castello Lukeba und Andrija Maksimović neu gebracht, für Maksimović war es das erste Startelf-Spiel in der Bundesliga.
PSV gewann, ohne zu glänzen. Heerenveen hatte früh die besseren Chancen, Torhüter Matěj Kovář musste schon vor der 17. Minute zweimal eingreifen. In der 29. Minute ließ Heerenveens Keeper eine Flanke von Esmir Bajraktarević fallen, Guus Til köpfte ins leere Tor. Kurz vor der Pause rettete Kovář erneut gegen eine Hereingabe. Die Entscheidung fiel nach 68 Minuten: Den Eckball des eingewechselten Ivan Perišić köpfte Filip Kostić zurück vor das Tor, von Marcus Linday ging der Ball ins eigene Netz. Mit dem Sieg kletterte PSV vorübergehend an die Tabellenspitze und steht nach acht Spieltagen bei 19 Punkten.
Leipzig ist unter dem neuen Trainer Martín Demichelis ein Team mit zwei Gesichtern. Zu Hause gab es in der Bundesliga ein 3:0 gegen Gladbach, ein 5:0 gegen den HSV und jetzt das 6:0 gegen Frankfurt. Auswärts verlor die Mannschaft dagegen alle drei Pflichtspiele: 1:3 in Bremen, 1:4 in Como und 0:2 in Leverkusen. Mit neun Punkten aus fünf Spielen liegt Leipzig auf Platz fünf, zwei Zähler hinter Bayern.
3 Heimspiele, 3 Siege, 14:0 Tore.
Alle drei Auswärtsspiele verloren, Banzuzi fraglich.
PSV ist in der Eredivisie wieder oben dabei: 19 Punkte aus acht Spielen und Platz zwei. Aus den letzten neun Pflichtspielen holte die Mannschaft von Peter Bosz sechs Siege, darunter ein 3:1 bei Ajax. Der Ausrutscher kam mit dem 2:3 in Twente, dazu das 1:1 gegen Schachtar. Die Defensive bleibt anfällig, und die Personallage ist angespannt: Mit Pepi, Schouten, Wanner, Pléa, Sildillia und Nagalo fehlen gleich mehrere Leistungsträger.
6 Siege aus 9, Til trifft regelmäßig.
Viele Ausfälle, erst ein Zu-null-Spiel.
Bei Leipzig fehlen Assan Ouédraogo, Christoph Baumgartner und Marc Guiu, hinter Ezechiel Banzuzi steht ein Fragezeichen. PSV muss auf Ricardo Pepi, Jerdy Schouten, Paul Wanner, Alassane Pléa, Kiliann Sildillia, Sami Ouaissa, Sam Lammers und Adamo Nagalo verzichten, hinter Lutsharel Geertruida steht ein Fragezeichen.
Martín Demichelis lässt im 4-2-3-1 spielen. Banzuzi und El Aynaoui sichern vor der Abwehr ab, davor besetzen Maksimović, Nkunku und Nusa die Räume hinter Rômulo. Die Stärke liegt im schnellen Umschalten und in den Dribblings über die Flügel, gegen Frankfurt erspielte sich Leipzig so Chancen im Wert von über vier erwarteten Toren.
Schlüssel: Nusa gegen Dest ins Eins-gegen-eins bringen und Nkunku zwischen den Linien freispielen.
Peter Bosz bleibt seinem offensiven 4-3-3 treu. Ohne Pepi rückt Mijnans in die Mitte, Perišić und van Bommel kommen über die Flügel, Til schiebt aus dem Mittelfeld nach. Die hohe Abwehrlinie ist Stärke und Risiko zugleich: Sie erstickt Angriffe früh, lädt aber zu Läufen in die Tiefe ein, und genau davon lebt Leipzig.
Schlüssel: Leipzigs Aufbau früh stören und Til in die Räume hinter Banzuzi und El Aynaoui schicken.
Demichelis dürfte der Elf vertrauen, die Frankfurt mit 6:0 schlug. Offen ist nur der Einsatz von Banzuzi. Fällt er aus, sind Nicolas Seiwald oder Brajan Gruda die naheliegenden Alternativen. Bei PSV ersetzt Mijnans den verletzten Pepi im Zentrum, Flamingo verteidigt neben Obispo.
Quoten-Stand: 12.10.2026 · können sich ändern · 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen
Die Zahlen sprechen für die Gastgeber: Leipzig gewann alle drei Heimspiele der Saison ohne Gegentor und erzielte dabei 14 Treffer. PSV reist ersatzgeschwächt an, hat im Europapokal noch nie in Deutschland gewonnen und hat in dieser Saison erst ein einziges Mal zu null gespielt. Dass Leipzig nach dem 1:4 in Como unter Druck steht, spricht eher für eine konzentrierte Heimvorstellung als dagegen.
Der wichtigste Gegenpunkt ist Leipzigs fehlende Konstanz. Drei der letzten fünf Pflichtspiele gingen verloren, in der Königsklasse verlor das Team acht der letzten neun Spiele, und PSV hat mit Til einen Mittelfeldspieler, der gerade auswärts regelmäßig trifft. Ein 2:2 ist in einem Spiel mit zwei offensiven Mannschaften jederzeit möglich. Bei einer Quote von 1,90 und einem klaren Heimvorteil stufen wir das Risiko als „mittel“ ein.
Quote: 1,90 · Prognose: 3:1 · Risiko: mittel
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Für beide Teams ist das Spiel richtungsweisend. Leipzig braucht nach dem Fehlstart in Como dringend die ersten Punkte, um nicht früh den Anschluss an die Playoff-Plätze zu verlieren. Am 21. Oktober wartet auswärts Real Madrid, danach geht es in der Bundesliga weiter um den Anschluss an die Spitze. PSV würde schon mit einem Punkt in Leipzig die eigene Auswärtsbilanz in Deutschland aufbessern und den Kontakt zu den Playoff-Plätzen halten.