Von der Redaktion von buli-tipphilfe.de · Stand: 30.10.2026 · Aufstellungen und Quoten geprüft
Zwei Mannschaften, die in diesem Herbst vor allem eines liefern: Tore. Werder Bremen empfängt am achten Spieltag die TSG Hoffenheim, und beide kommen mit einer bitteren Pokalpleite im Gepäck. Bremen verlor am Dienstag in Dortmund trotz Aufholjagd von 0:2 auf 2:2 durch ein Gegentor in der Nachspielzeit mit 2:3, Hoffenheim schied einen Tag später im Elfmeterschießen bei Zweitligist Kiel aus.
Bremen steht als Sechster bei 12 Punkten, ist seit sechs Ligaspielen ungeschlagen und zu Hause noch ohne Niederlage. Hoffenheim hat sich nach dem Fehlstart auf Rang zehn (9 Punkte) vorgearbeitet und gewann zuletzt in der Liga gegen Gladbach und Leverkusen. Dazu kommt ein Detail, das den Gästen wehtut: Alexander Prass muss nach seiner Gelb-Roten Karte wegen des Trikotjubels gegen Leverkusen aussetzen.
Unsere Ergebnis-Prognose lautet 4:2 für Werder Bremen. Bremen hat in sechs von sieben Ligaspielen mindestens vier Tore gesehen, Hoffenheim kommt auf 28 Tore in sieben Partien. Deshalb setzen wir auf Über 3,5 Tore zur Quote 1,95 und halten die Quote für angemessen, weil beide Defensiven angeschlagen sind.
Mehr Analysen gibt es in unseren 1. Bundesliga Tipps und der Bundesliga-Tabelle.
Bremen gewann zuletzt in der Liga 3:2 in Mainz (zwei Füllkrug-Elfmeter, dazu Reis), Hoffenheim 3:0 gegen Leverkusen. Beide Mannschaften haben seitdem ein Pokalspiel verloren. Bremens Tordifferenz liegt bei 15:14, Hoffenheims bei 14:14. Die Quoten sind Durchschnittswerte, Stand 29.10.2026.
Prognose (90 Min.) 4:2 · zur Begründung ↓
Über 3,5 Tore @ 1,95Quoten-Stand: 30.10.2026 · können sich ändern · 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen
Die Partie läuft am Samstagnachmittag im Einzelspiel bei Sky Sport Bundesliga 4, die Konferenz zeigt DAZN 1. Die Sky-Übertragung beginnt um 15:15 Uhr, alle Details stehen in unserer Übersicht zur Bundesliga-Übertragung 2026/27. Schiedsrichter ist Tobias Reichel, als Video-Assistent ist Tobias Welz angesetzt. Für Bremen ist es ein Heimspiel mit vier Tagen Pause seit dem Pokalabend in Dortmund, Hoffenheim hatte nach 120 Minuten in Kiel nur drei Tage Zeit.
Die Zahlen sprechen für ein offenes Spiel: In Bremer Ligaspielen fielen in sieben Partien 29 Tore, bei Hoffenheim 28. Auswärts kam die TSG in drei Spielen auf 12 Tore (5:7). Bremen holte zu Hause aus drei Partien sieben Punkte bei 8:5 Toren, hat dabei aber auch gegen Paderborn nur 2:2 gespielt.
Die Quoten sehen Hoffenheim mit ca. 2,25 knapp vor Bremen (ca. 2,85), das Remis liegt bei ca. 3,90 (Stand 29.10.2026). Das passt zu einer Spielstärke-Einschätzung von etwa 34 Prozent für Bremen und 41 Prozent für die Gäste. Der Abstand ist klar genug, um nicht von einem Münzwurf zu sprechen, aber klein genug, dass wir die Wette bewusst nicht auf den Sieger legen.
Dortmund führte durch Guirassy (6.) und Chukwuemeka (17.) schnell 2:0. Bremen rotierte auf mehreren Positionen und brachte nach knapp einer Stunde vier frische Kräfte, darunter Füllkrug, der nach acht Pflichtspielen mit neun Toren zunächst auf der Bank saß. Er glich per Doppelschlag aus, einer der Treffer fiel vom Elfmeterpunkt. In der Nachspielzeit entschied Sabitzer per Freistoß das Spiel. Für Werder endete damit eine Serie von sechs Spielen ohne Niederlage.
Hoffenheim ging durch Hložek früh in Führung, Kiel glich durch Kapralik (23.) aus. Die TSG hatte ihre Startelf auf sechs Positionen verändert, Kramarić und Hložek begannen aber. Nach 120 Minuten ohne weiteres Tor entschied das Elfmeterschießen, in dem Kiels Torwart Rothenhagen gegen Rots den letzten Versuch hielt. Schon nach 33 Minuten musste Gendrey raus, er fehlt wegen eines Wadenbeinbruchs langfristig.
Nach dem 1:4 zum Auftakt in Freiburg blieb Bremen sechs Ligaspiele ungeschlagen: drei Siege (3:1 gegen Leipzig, 3:2 gegen Augsburg, 3:2 in Mainz) und drei Remis (1:1 in Köln, 2:2 in Dortmund, 2:2 gegen Paderborn). Zu Hause gab es noch keine Niederlage. Auffällig ist die Torlast auf beiden Seiten: Nur ein einziges der sieben Ligaspiele, das 1:1 in Köln, blieb unter vier Toren.
Füllkrug führt die Torjägerliste mit 8 Treffern an, Bremen traf in jedem Ligaspiel.
14 Gegentore in sieben Spielen, dazu sechs Ausfälle und ein Fragezeichen.
Vier Niederlagen in den ersten fünf Ligaspielen ließen die TSG zunächst abrutschen, zuletzt kam die Wende: 2:1 in Gladbach, dazu ein 3:0 gegen Lyon in der Europa League und ein 3:0 gegen Leverkusen. Zuvor gab es Niederlagen in Paderborn und gegen Hamburg (2:3). Auswärts steht die Bilanz bei einem Sieg und zwei Niederlagen mit 5:7 Toren.
Drei Pflichtspielsiege vor Kiel, davon zwei 3:0 ohne Gegentor.
Prass gesperrt, vier Ausfälle, 120 Minuten in den Beinen.
Bei Bremen fehlen sicher Agu, Stage, Alvero, Musah, Topp und Ndiaye. Hinter Paul Erevbenagie steht nach seiner Sprunggelenksverletzung ein Fragezeichen. Bei Hoffenheim muss die TSG auf Prass (Gelb-Rot), Wimmer, Gendrey, Hajdari und De Cat verzichten; im Tor ist Oliver Baumann gesetzt.
Daniel Thioune dürfte mit Viererkette, drei zentralen Mittelfeldleuten und den beiden Offensivkräften Weiser und Grüll hinter Füllkrug beginnen. Bremen trifft viel, kassiert aber auch viel: 14 Gegentore in sieben Spielen. Zu Hause kamen 5 Gegentore in drei Spielen hinzu.
Schlüssel: Füllkrug und Grüll müssen die Wege hinter Hoffenheims Dreierkette finden, ohne dass Bremen im Rückraum offen steht.
Christian Ilzer setzt auf eine Dreierkette mit Kabak, Machida und Bernardo sowie zwei Außen, Coufal und Rots. Davor sollen Asllani und Daghim hinter Hložek Räume finden. Ohne Prass, der gegen Leverkusen zum 2:0 traf, fehlt ein Mittelfeldmann, ohne Gendrey ein Außenspieler. Dazu gelten Coufal und Burger als angeschlagen.
Schlüssel: Die TSG muss ihre Chancen früh nutzen und darf Bremens Offensive nicht ins Rollen kommen lassen.
Das sind die voraussichtlichen Elf, die finale Aufstellung steht rund eine Stunde vor Anpfiff fest. Bei Hoffenheim sind Coufal und Burger angeschlagen (Fragezeichen). Kramarić, bisher in jedem Ligaspiel Joker, und Moerstedt dürften zunächst auf der Bank sitzen.
Quoten-Stand: 30.10.2026 · können sich ändern · 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen
Bremen hat in sechs von sieben Ligaspielen mindestens vier Tore gesehen, die Ausnahme war das 1:1 in Köln. Auch das Pokalspiel in Dortmund endete mit fünf Treffern. Bei Hoffenheim stehen 28 Tore in sieben Partien zu Buche, auswärts waren es in drei Spielen zwölf. Hinzu kommen die Ausfälle: Bremen fehlen sechs Spieler, Hoffenheim fehlen mit Prass, Wimmer, Gendrey, Hajdari und De Cat fünf, darunter mit Gendrey und Hajdari zwei Defensivspieler. Beide Abwehrreihen müssen improvisieren.
Warum nicht auf den Sieger? Die Quoten und die Spielstärke-Einschätzung trennen beide Teams nur um etwa sieben Prozentpunkte. Für Hoffenheim sprechen die Quoten und die lange Serie ohne Niederlage in Bremen, gegen die TSG die kurze Pause nach 120 Minuten und fünf Ausfälle. Bremen ist zu Hause ungeschlagen, verlor aber die letzten beiden Heimspiele gegen die TSG. Die Torewette trägt diese Unsicherheit besser als ein Siegtipp, deshalb bleiben wir beim Gesamttor-Markt.
Quote: 1,95 · Prognose: 4:2 · Risiko: mittel
Wetten ist mit Risiko verbunden. Wer lieber mehrere Tipps verbindet, findet die Grundlagen in unserer Übersicht zu Fußball-Kombiwetten.
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Für Bremen geht es nach dem Pokal-Aus am nächsten Wochenende beim VfB Stuttgart weiter, bevor der Hamburger SV ins Weserstadion kommt. Hoffenheim empfängt danach Schalke 04 und reist anschließend nach Frankfurt. Wer in diesem Spiel punktet, bleibt in der Tabelle in Reichweite der Europapokalplätze: Bremen steht derzeit auf Rang sechs, die TSG liegt drei Punkte dahinter. Füllkrug führt als Bremer Torjäger auch das Rennen um die Kanone an, mehr dazu in unserer Torschützenkönig-Prognose. Wir erwarten ein Spiel mit viel Raum und tippen auf Über 3,5 Tore.
Weitere Analysen zum 8. Spieltag: Elversberg – Mainz · Leverkusen – Stuttgart · Gladbach – Paderborn · Augsburg – Freiburg · Bayern – Dortmund