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1. Bundesliga · 6. Spieltag Weserstadion, Bremen Sky Sport Bundesliga 3

SV Werder Bremen vs SC Paderborn 07 Wett Tipp & Prognose ()

Autor: Redaktion buli-tipphilfe.de · Stand: 14.10.2026 · Quoten können sich ändern

Unsere Prognose zu Bremen gegen Paderborn stützt sich auf einen klaren Gegensatz: Der SV Werder Bremen ist seit vier Ligaspielen ungeschlagen und hat beide Heimspiele gewonnen. Der SC Paderborn 07 hat als Aufsteiger erst drei Tore erzielt – alle beim 3:1 gegen Hoffenheim. In den vier anderen Ligaspielen blieb Paderborn ohne Treffer.

Werder kommt mit dem Schwung einer späten Aufholjagd: In Dortmund lag die Mannschaft von Daniel Thioune in der 85. Minute noch 0:2 zurück, Ludovit Reis und Niclas Füllkrug retteten mit zwei Toren in der Schlussphase ein 2:2. Paderborn verlor zuletzt 0:2 gegen Stuttgart, obwohl der Aufsteiger nach Expected Goals sogar leicht vorn lag. In der Tabelle trennen beide vier Punkte: Werder ist Siebter, Paderborn 15. – punktgleich mit Union auf dem Relegationsplatz.

Unsere Ergebnis-Prognose lautet 2:1 für Werder. Wir folgen dem Favoriten: Sieg Werder Bremen zur Quote 1,80. Die Wette gewinnt nur bei einem Bremer Sieg nach 90 Minuten, ein Remis lässt sie verlieren.

Alle Spiele des 6. Spieltags findest du in unseren 1. Bundesliga Tipps, die Ausgangslage im Tabellenkeller und im Kampf um Europa in der Bundesliga-Tabelle.

Auf einen Blick – Bremen vs Paderborn

nach 5 Spieltagen
Bremen
Bundesliga: 7. · 8 Pkt
Paderborn
Bundesliga: 15. · 4 Pkt
2:2
letztes Ligaspiel
0:2
10:10
Tore
3:7
ca. 1,80
Siegquote (1X2)
ca. 4,00
Grüll
Schlüsselspieler
Curda

In allen fünf Bremer Ligaspielen trafen beide Teams. Paderborn hat mit drei Toren den Ligatiefstwert, aber mit sieben Gegentoren weniger kassiert als Werder (zehn).

Direkt zum Wett-Tipp & Prognose
Risiko: mittel 6. Spieltag
Tipp: Sieg Werder Bremen @ 1,80

Prognose (90 Min.) 2:1 · nur ein Bremer Sieg gewinnt · zur Begründung ↓

Tipp „Sieg Werder“ @ 1,80 setzen

Quoten-Stand: 14.10.2026 · können sich ändern · 18+

Match-Fakten: SV Werder Bremen – SC Paderborn 07

17.10.2026
Sa, 15:30
Anstoß (MESZ)
Weserstadion
Bremen · 42.100 Plätze
Sky Sport Bundesliga 3
Einzelspiel · DAZN 1 Konferenz
8 : 4
Punkte im Vergleich

Das Weserstadion fasst 42.100 Zuschauer. Nach dem Teileinsturz eines Tribünenbereichs im Oberrang aus dem Sommer sollten für bis zu drei Heimspiele knapp 500 Plätze gesperrt bleiben – Paderborn wäre das dritte davon. Das Einzelspiel überträgt Sky Sport Bundesliga 3, in der Samstagskonferenz ist das Spiel auf DAZN 1 zu sehen, eine Übertragung im Free-TV gibt es nicht. Eine Schiedsrichter-Ansetzung war bei Redaktionsschluss noch nicht veröffentlicht.

Werder hat die beiden bisherigen Heimspiele gewonnen, 3:1 gegen Leipzig und 3:2 gegen Augsburg. Ein dritter Heimsieg zum Saisonstart wäre der erste seit der Saison 2011/12. In fünf der letzten sechs Bremer Heimspiele fielen mehr als 2,5 Tore (saisonübergreifend). Paderborn wartet in der Bundesliga dagegen seit zehn Auswärtsspielen auf einen Sieg – fünf Remis, fünf Niederlagen, eine Serie, die bis in die Saison 2019/20 zurückreicht.

Die Buchmacher sehen Werder klar vorn: Ein Bremer Sieg wird zwischen 1,75 und 1,82 angeboten, das Remis zwischen 3,75 und 4,10, ein Paderborner Auswärtssieg zwischen 3,90 und 4,30. Seit Wochenbeginn hat sich daran wenig geändert.

Letztes Spiel im Fokus: Bremen und Paderborn

5. Spieltag im Rückblick
Borussia Dortmund 2:2 SV Werder Bremen
Svensson 80', Schlotterbeck 85' Reis 88' Füllkrug 90.+2

In Dortmund verteidigte Werder lange tief: rund 35 Prozent Ballbesitz, zehn Schüsse gegen 21 des BVB. Karl Hein hielt die Bremer mit sieben Paraden im Spiel und wurde von den Fans zum Spieler des Spiels gewählt. Früh musste Thioune umstellen: Amos Pieper verletzte sich nach einem Zweikampf mit Serhou Guirassy und wurde nach 19 Minuten durch Oskar Wójcik ersetzt. Die Tore fielen alle in den letzten zehn Minuten. Daniel Svensson traf in der 80. Minute, Nico Schlotterbeck köpfte fünf Minuten später nach einer Ecke von Joey Veerman zum 2:0. Ludovit Reis verkürzte in der 88. Minute aus rund 20 Metern – sein erstes Tor für Werder –, und in der Nachspielzeit köpfte Niclas Füllkrug nach einer Hereingabe von Marco Grüll den Ausgleich. Für Füllkrug, früher selbst Dortmunder, war es das erste Tor gegen den BVB.

Endstand 2:2 xG BVB:SVW 2,47:1,07 Paraden Hein 7 Startelf 4× in Folge gleich
SC Paderborn 07 0:2 VfB Stuttgart
Chabot 25' Führich 83' xG 2,64:2,44

Stuttgart bestimmte die erste halbe Stunde. Nahuel Noll parierte gegen Ermedin Demirović und Jamie Leweling, ehe Jeff Chabot nach einer Flanke von Maximilian Mittelstädt zum 0:1 einköpfte (25.). Leweling traf später noch den Innenpfosten. Nach der Pause wurde Paderborn mutiger: Marvin Pieringer köpfte aus kurzer Distanz drüber, eine Doppelchance von Rayan Philippe und Oliver Batista Meier blockten Mittelstädt und Finn Jeltsch. In der 83. Minute entschied Chris Führich die Partie mit einem Schuss an die Unterkante der Latte, Steffen Tigges köpfte in der Nachspielzeit noch vorbei. Im Stuttgarter Tor stand mit Dennis Seimen ausgerechnet ein Torhüter, der in der Vorsaison an Paderborn ausgeliehen war. Unterm Strich hatte Paderborn nach Expected Goals sogar leicht mehr vom Spiel – und blieb trotzdem ohne Tor.

Endstand 0:2 xG SCP:VfB 2,64:2,44 Zuschauer 15.000 Saison 4 von 5 Ligaspielen ohne Tor
Was das für Samstag bedeutet: Werder hatte in Dortmund wenig vom Ball, bleibt aber bis zum Schluss gefährlich – und muss gegen Paderborn nun selbst das Spiel machen. Paderborn hat gegen Stuttgart viele Chancen herausgespielt, nur der Abschluss fehlte wieder. Für unseren Tipp ist diese Abschlussschwäche das wichtigere Signal, auch wenn sie nicht ewig anhalten muss.

Aktuelle Form: SV Werder Bremen und SC Paderborn 07

letzte 5 Ligaspiele, jüngstes rechts

SV Werder Bremen

NSUSU

Werder hat den Abstiegskampf der Vorsaison erst spät hinter sich gelassen, Daniel Thioune kam im Februar als Nachfolger von Horst Steffen. Die neue Saison begann mit einem 1:4 in Freiburg, seitdem ist Bremen ungeschlagen: 3:1 gegen Leipzig, 1:1 in Köln, 3:2 gegen Augsburg, 2:2 in Dortmund. Auffällig ist die Moral – kein Team holte vor dem Spieltag mehr Punkte nach Rückstand (fünf), und die letzten acht Bremer Ligatore fielen alle in der letzten halben Stunde. Einen Dämpfer gab es in der Länderspielpause: Im Test bei Twente Enschede verlor Werder 0:7, Thioune sprach von einem Denkzettel.

Dafür spricht

Vier Ligaspiele ungeschlagen, beide Heimspiele gewonnen.

Baustellen

Zehn Gegentore, in jedem Ligaspiel mindestens eins.

SC Paderborn 07

UNNSN

Paderborn kam als Dritter der 2. Bundesliga über die Relegation hoch: Nach einem 0:0 gegen Wolfsburg gewann der SCP das Rückspiel 2:1 nach Verlängerung, Laurin Curda traf in der 100. Minute. Es ist die erste Bundesligasaison seit 2019/20, das Ziel heißt Klassenerhalt. Bisher fehlt vor allem die Torgefahr: 0:0 in Mainz, 0:1 gegen Freiburg, 0:3 in Dortmund, dann der erste Bundesligasieg seit dem Aufstieg mit 3:1 gegen Hoffenheim und zuletzt das 0:2 gegen Stuttgart. Drei Tore aus fünf Spielen sind der Ligatiefstwert. Hinten steht der Aufsteiger dagegen ordentlich – sieben Gegentore sind drei weniger als bei Werder.

Dafür spricht

Nur sieben Gegentore, gegen Stuttgart viele Chancen.

Baustellen

Drei Tore in fünf Spielen, auswärts noch ohne Treffer.

Interessante Zahlen – Bremen
  • In allen fünf Bremer Ligaspielen trafen beide Teams.
  • Marco Grüll: 7 Torbeteiligungen (2 Tore, 5 Vorlagen), 2,6 Schlüsselpässe pro Spiel.
  • Niclas Füllkrug: 4 Tore bei 1,82 Expected Goals – aber auch vier vergebene Großchancen.
  • Marco Friedl: 64,6 angekommene Pässe pro Spiel bei 94 Prozent Quote.
  • In fünf der letzten sechs Heimspiele mehr als 2,5 Tore (saisonübergreifend).
  • Die letzten acht Ligatore fielen alle in der letzten halben Stunde.
Interessante Zahlen – Paderborn
  • Drei Ligatore, alle beim 3:1 gegen Hoffenheim.
  • In sechs der letzten acht Bundesliga-Auswärtsspiele ohne Tor (saisonübergreifend).
  • Laurin Curda: 2,00 Expected Assists und 2,0 Schlüsselpässe pro Spiel.
  • In jedem der sechs Pflichtspiele mit Paderborner Beteiligung gab es mehr als 8,5 Ecken.
  • Gabriel Vidović: Seine Teams haben die letzten 18 Spiele gewonnen, in denen er traf (vereinsübergreifend).
  • Seit zehn Bundesliga-Auswärtsspielen ohne Sieg (saisonübergreifend).
Unsere Zwischenbilanz: Werder trifft regelmäßig, kassiert aber auch in jedem Spiel. Paderborn verteidigt ordentlich und erspielt sich Chancen, verwertet sie aber kaum. Daraus ergibt sich unsere Prognose: ein Bremer Heimsieg, bei dem Paderborn durchaus einmal treffen kann – 2:1.

Schlüsselspieler bei Bremen & Paderborn

die drei bestbewerteten je Team

SV Werder Bremen

Marco Grüll (Offensive) Vorbereiter
Mit einer Leistungsbewertung von 7,68 der bestbewertete Bremer und mit zwei Toren und fünf Vorlagen an sieben Treffern beteiligt. 2,6 Schlüsselpässe pro Spiel und drei kreierte Großchancen sind Teamhöchstwerte, in Dortmund bereitete er Füllkrugs Ausgleich vor. Dazu arbeitet er viel nach hinten: 3,2 Tackles pro Spiel.
Karl Hein (Torwart) Rückhalt
Bewertung 7,34. In Dortmund hielt er sieben Schüsse und wurde von den Fans zum Spieler des Spiels gewählt – obwohl er in der Woche davor wegen einer Oberschenkelprellung zunächst individuell trainieren musste. Seit dem Sommer ist er fest verpflichtet.
Youri Regeer (Mittelfeld) Taktgeber
Bewertung 7,30. Im Zentrum verteilt er die Bälle: 41,0 angekommene Pässe pro Spiel bei 87 Prozent, zwei kreierte Großchancen und 11,2 Kilometer Laufleistung pro 90 Minuten. In Dortmund wurde er nach 65 Minuten ausgewechselt.

SC Paderborn 07

Nahuel Noll (Torwart) Rückhalt
Mit 7,58 der bestbewertete Paderborner, ausgeliehen aus Hoffenheim. Gegen Stuttgart parierte er gegen Demirović und Leweling. Im Aufbau wird er viel angespielt und verliert dabei auch Bälle: 19,4 Ballverluste pro Spiel sind Teamhöchstwert.
Laurin Curda (rechte Schiene) Kreativspieler
Bewertung 7,50. Der Torschütze aus der Relegation ist auch in der Bundesliga Paderborns kreativster Spieler: 2,00 Expected Assists, 2,0 Schlüsselpässe und zwei kreierte Großchancen sind Teamhöchstwerte, dazu kommt eine Vorlage. Mit 36,1 km/h ist er der schnellste Paderborner. Hinter seinem Einsatz steht diesmal ein Fragezeichen.
Tjark Lasse Scheller (Innenverteidiger) Abwehrchef
Bewertung 7,20. Ruhepol der Dreierkette: 48,4 angekommene Pässe pro Spiel bei 87 Prozent und 6,4 klärende Aktionen. Gegen Füllkrug wird er im Strafraum der wichtigste Gegenspieler sein.

Nicht unter den drei Bestbewerteten, aber für das Spiel zentral: Niclas Füllkrug, im Sommer von West Ham zurückgekehrt, ist mit vier Toren Werders bester Torschütze. Bei Paderborn teilen sich Santiago Castañeda, Steffen Tigges und Stefano Marino die drei Ligatore. Gabriel Vidović, früher bei Bayern ausgebildet und im Sommer aus Zagreb gekommen, traf bei seinem Pokaldebüt und wartet in der Liga noch auf sein erstes Tor.

Taktik & Trainer: Bremen gegen Paderborn

Das Duell der Systeme

Bremen: 4-2-3-1 mit Füllkrug als Ziel

Daniel Thioune setzt seit vier Spielen auf dieselbe Elf: Arthur, Pieper, Friedl und Deman in der Viererkette, davor Regeer und Reis. Chuki, im Sommer aus Valladolid gekommen, spielt die Zehn, Dinkçi und Grüll kommen über die Flügel, Füllkrug ist der Zielspieler im Strafraum. Friedl ist mit 64,6 angekommenen Pässen pro Spiel der wichtigste Aufbauspieler. In Dortmund überließ Werder dem Gegner den Ball, gegen Paderborn wird Bremen das Spiel selbst machen müssen.

Schlüssel: Geduld gegen Paderborns Fünferreihe im Mittelfeld, Flanken auf Füllkrug – und hinten die Konter über die schnellen Schienenspieler abfangen.

Paderborn: 3-5-2 mit viel Laufarbeit

Ralf Kettemann lässt mit Dreierkette spielen: ter Horst, Scheller und Hansen, davor Ulrich, Castañeda und Vidović im Zentrum, Curda und Obermair auf den Schienen. Vorn sollen Pieringer und Marino beginnen, Marino kommt mit 15,6 Sprints pro 90 Minuten auf den Höchstwert im Team. Paderborn spielt intensiv und kommt zu Chancen, aber kaum zu Toren – gegen Stuttgart standen 2,64 Expected Goals, aber kein Treffer.

Schlüssel: Kompakt stehen, Bremer Ballverluste schnell über Curda nutzen und Standards ernst nehmen – Paderborns Spiele bringen viele Ecken.

Warum Sieg Werder bei Prognose 2:1? Nach unserer Rechnung liegt Werder bei rund 52 Prozent Siegchance, Paderborn bei rund 25 Prozent, das Remis bei rund 24 Prozent. Das 2:1 ist mit knapp zehn Prozent eines der beiden wahrscheinlichsten Einzelergebnisse, nur das 1:1 liegt knapp davor. Fair wäre ein Bremer Sieg damit bei etwa 1,88 bis 1,94, angeboten werden 1,80. Einen Preisvorteil hat der Tipp also nicht – er folgt der klareren Ausgangslage: Werder ist Favorit, und Paderborn hat in vier von fünf Ligaspielen kein Tor erzielt.

Direkter Vergleich: Bremen gegen Paderborn

Bilanz & Historie
All-time: acht Pflichtspiele, vier Bremer Siege, zwei Remis, zwei Paderborner Siege – das Pokalspiel von 2022, das Paderborn im Elfmeterschießen gewann, ist als Remis gezählt. Die Pointe: In Bremen gewann Paderborn zwei der drei bisherigen Pflichtspiele, darunter ein 4:1 in der 2. Bundesliga 2021. Aus den letzten sechs Duellen holte Werder drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen. Weil das jüngste Pflichtspiel weniger als drei Jahre zurückliegt, fließt die Bilanz in unsere Einschätzung ein – sie spricht leicht für Werder.
Die letzten 5 Duelle
  • 30.10.2024 · DFB-Pokal · Paderborn 0:1 Bremen
  • 19.10.2022 · DFB-Pokal · Paderborn 2:2 Bremen (5:4 i. E.)
  • 22.01.2022 · 2. Bundesliga · Paderborn 3:4 Bremen
  • 15.08.2021 · 2. Bundesliga · Bremen 1:4 Paderborn
  • 13.06.2020 · Bundesliga · Paderborn 1:5 Bremen

Im Sommer trafen beide schon im Test aufeinander: Am 8. August endete das Spiel in Bremen 2:2. In vier der letzten fünf Pflichtspiele fielen mindestens vier Tore.

Aufstellungen & Ausfälle: Bremen – Paderborn

Voraussichtliche Elf
SV Werder Bremen 4-2-3-1 · Thioune
Hein
Arthur
?Pieper
Friedl
Deman
Regeer
Reis
Dinkçi
Chuki
Grüll
Füllkrug
SC Paderborn 07 3-5-2 · Kettemann
Noll
ter Horst
Scheller
Hansen
?Curda
Ulrich
Castañeda
Vidović
Obermair
Pieringer
Marino

Thioune dürfte zum fünften Mal nacheinander dieselbe Elf aufbieten – vorausgesetzt, Amos Pieper wird rechtzeitig fit. Fällt er aus, rückt Oskar Wójcik in die Innenverteidigung, den Thioune nach seinem Einsatz in Dortmund ausdrücklich lobte. Bei Paderborn ist Laurin Curda fraglich, Oliver Batista Meier drängt nach seiner Pause zurück in den Kader. Wer wirklich beginnt, steht erst mit den offiziellen Aufstellungen kurz vor dem Anpfiff fest.

Ausfälle & Personallage – Bremen
  • Aus: Jens Stage (schwere Oberschenkelverletzung, Rückkehr erst 2027 erwartet), Salim Musah (Oberschenkel, erst im neuen Jahr), Keke Topp (Kreuzbandriss im März), Justin Njinmah (Oberschenkel, trainiert individuell).
  • Felix Agu (Wade, seit dem Test in Twente) und Skelly Alvero (Wadenmuskulatur) fallen vorerst aus.
  • Senne Lynen und Moussa Ndiaye sind noch im Aufbau, ihre Rückkehr ist offen.
  • Amos Pieper ist nach Problemen im Gesäßbereich fraglich, ein struktureller Schaden wurde ausgeschlossen. Gesperrt ist niemand.
Ausfälle & Personallage – Paderborn
  • Aus: Marcel Hoffmeier (nächster Rückschlag in der Reha), Timur Gayret (arbeitet auf dem Platz an seinem Comeback), Nyamekye Awortwie-Grant (trainiert individuell).
  • Sebastian Klaas fehlt mit muskulären Problemen im Oberschenkel.
  • Laurin Curda ist fraglich.
  • Oliver Batista Meier drängt zurück in den Kader. Gesperrt ist niemand.

Wett-Tipp & Prognose: SV Werder Bremen gegen SC Paderborn 07

Quoten & Value

1X2-Quoten: Beispielwerte aus dem Marktvergleich, Stand 14.10.2026 · unser Tipp ist Sieg Werder @ 1,80

Sieg Werder zur Quote 1,80 spielen

Quoten-Stand: 14.10.2026 · können sich ändern · 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen

So funktioniert unsere Wette: Unsere Ergebnis-Prognose lautet 2:1. Gespielt wird der Sieg Werder Bremen zur Quote 1,80. Gewertet wird das Ergebnis nach 90 Minuten plus Nachspielzeit. Gewinnt Werder, gewinnt die Wette – egal mit wie vielen Toren Unterschied. Ein Remis oder ein Paderborner Sieg lässt sie verlieren.

Für Werder spricht die Lage: vier Ligaspiele ungeschlagen, beide Heimspiele gewonnen, dazu ein Gegner, der in vier von fünf Ligaspielen kein Tor erzielt hat und in der Bundesliga seit zehn Auswärtsspielen nicht gewinnt (saisonübergreifend). Mit Füllkrug und Grüll hat Bremen zwei Spieler, die gegen eine tief stehende Abwehr den Unterschied machen können. Auch der direkte Vergleich spricht mit drei Siegen aus den letzten sechs Duellen leicht für Werder.

Gegen den Tipp spricht Werders Anfälligkeit: In jedem Ligaspiel kassierte Bremen mindestens ein Tor, insgesamt zehn. Paderborn hat gegen Stuttgart gezeigt, dass die Mannschaft sich Chancen erspielen kann, und in Bremen gewann der SCP zwei der drei bisherigen Pflichtspiele. Dazu kommen die vielen Bremer Ausfälle und das Fragezeichen hinter Pieper. Weil schon ein Remis die Wette verliert, stufen wir das Risiko als „mittel“ ein.

Dafür
  • Werder seit vier Ligaspielen ungeschlagen.
  • Beide Bremer Heimspiele gewonnen.
  • Paderborn in vier von fünf Ligaspielen ohne Tor.
  • Paderborn seit zehn Bundesliga-Auswärtsspielen sieglos (saisonübergreifend).
  • Drei Bremer Siege aus den letzten sechs Duellen.
Dagegen
  • Werder in jedem Ligaspiel mit Gegentor.
  • Viele Ausfälle, Pieper fraglich.
  • Paderborn gewann zwei von drei Pflichtspielen in Bremen.
  • Die Quote liegt unter dem fairen Wert.
Tipp: Sieg Werder Bremen

Quote: 1,80 · Prognose: 2:1 · Risiko: mittel

Die Siegwette ist eine klassische Dreiweg-Wette. Wer das Remis absichern möchte, spielt Werder als Draw No Bet – dafür sinkt die Quote.

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Häufige Fragen: Bremen gegen Paderborn

FAQ

Das Spiel des 6. Bundesliga-Spieltags 2026/27 steigt am Samstag, 17.10.2026, um 15:30 Uhr im Weserstadion in Bremen.

Das Einzelspiel zeigt Sky Sport Bundesliga 3, die Konferenz läuft auf DAZN 1. Im Free-TV ist die Partie nicht zu sehen.

Werder Bremen ist klarer Favorit. Ein Bremer Sieg wird zwischen 1,75 und 1,82 angeboten, ein Paderborner Sieg zwischen 3,90 und 4,30, das Remis zwischen 3,75 und 4,10.

Unser Tipp lautet Sieg Werder Bremen zur Quote 1,80. Die Ergebnis-Prognose lautet 2:1 für Werder. Risiko: mittel.

Werder dürfte mit Hein – Arthur, Pieper, Friedl, Deman – Regeer, Reis – Dinkçi, Chuki, Grüll – Füllkrug beginnen. Paderborn voraussichtlich mit Noll – ter Horst, Scheller, Hansen – Curda, Ulrich, Castañeda, Vidović, Obermair – Pieringer, Marino. Hinter Pieper und Curda stehen Fragezeichen. Werder fehlen unter anderem Stage, Musah, Topp, Njinmah, Agu und Alvero, Paderborn fehlen Hoffmeier, Klaas, Gayret und Awortwie-Grant.

In acht Pflichtspielen gewann Werder viermal, Paderborn zweimal, zwei Partien endeten unentschieden. Das jüngste Duell gewann Werder im Oktober 2024 im DFB-Pokal mit 1:0 in Paderborn. In Bremen gewann Paderborn allerdings zwei der drei bisherigen Pflichtspiele.

Ausblick: Bremen und Paderborn nach dem 6. Spieltag

Für Werder folgt am 24. Oktober das Auswärtsspiel in Mainz (15:30 Uhr), drei Tage später geht es in der zweiten Pokalrunde erneut nach Dortmund, am 31. Oktober kommt Hoffenheim ins Weserstadion. Mit einem Sieg gegen Paderborn bliebe Bremen dicht an den Europapokalplätzen. Paderborn empfängt am 24. Oktober den HSV, trifft in der zweiten Pokalrunde zu Hause erneut auf den VfB Stuttgart und spielt am 31. Oktober in Mönchengladbach. Gegen den HSV und beim noch punktlosen Tabellenletzten warten zwei Spiele, in denen der Aufsteiger punkten muss.

Mehr zum 6. Spieltag: Tipps rund um Bremen und Paderborn

Tipp: Sieg Werder @ 1,80
Prognose 2:1 · 18+ · Quote kann sich ändern
Sieg Werder @ 1,80