Autor: Redaktion buli-tipphilfe.de · Stand: 23.10.2026 · Quoten können sich ändern
Zu Hause hat der 1. FC Heidenheim in dieser Saison noch nicht verloren: drei Siege und ein Remis, 10:6 Tore. Mit 14 Punkten steht die Mannschaft von Frank Schmidt nach dem Bundesliga-Abstieg auf Platz fünf, einen Zähler hinter dem Relegationsrang. Zuletzt hakte es allerdings im Abschluss: Seit dem 5:3 gegen Dresden am 3. Spieltag hat Heidenheim in fünf Ligaspielen nur noch fünf Tore erzielt, beim 1:3 in Wolfsburg sogar mit mehr erwarteten Toren als der Gastgeber.
Am Samstagmittag kommt mit Energie Cottbus ein Aufsteiger, der fast immer trifft und viel zulässt: 16:17 Tore nach acht Spielen, Platz neun mit neun Punkten. Gegen die beiden anderen Bundesliga-Absteiger Wolfsburg (4:4) und St. Pauli (1:1) blieb die Mannschaft von Claus-Dieter Wollitz ungeschlagen. Vor der Reise auf die Ostalb plagen Energie aber Personalsorgen, unter der Woche fehlten mehrere Spieler mit Infekten.
Unsere Ergebnis-Prognose lautet 2:1 für den 1. FC Heidenheim. Gespielt wird der Heimsieg Heidenheim zur Quote 1,65.
Alle Zweitliga-Partien des Wochenendes stehen in unseren 2. Bundesliga Tipps, die Ausgangslage zeigt die Tabelle der 2. Bundesliga.
Heidenheim ist zu Hause ungeschlagen (drei Siege, ein Remis, 10:6 Tore). Cottbus holte auswärts vier Punkte aus vier Spielen und kassierte dabei zehn Gegentore.
Prognose (90 Min.) 2:1 · zur Begründung ↓
Tipp „Sieg Heidenheim“ @ 1,65 setzenQuoten-Stand: 23.10.2026 · können sich ändern · 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen
Angepfiffen wird am Samstag um 13:00 Uhr in der Heidenheimer Voith-Arena, die 15.000 Zuschauern Platz bietet. Live zu sehen ist die Partie als Einzelspiel bei Sky Sport Bundesliga 5. Zusätzlich läuft sie in der Sky-Konferenz der 13-Uhr-Partien, im Stream bei WOW. Im Free-TV gibt es kein Live-Bild.
Schiedsrichter ist Patrick Schwengers, an den Linien stehen Mitja Stegemann und Alexander Roppelt, Vierter Offizieller ist Wolfgang Haslberger. Im Videoraum sitzen Patrick Alt und Dr. Riem Hussein. Das Wetter spielt mit: Angesagt sind trockene, aber kühle acht Grad bei frischem Westwind.
Quoten-Kurzüberblick (Stand 23.10.): Bei acht Anbietern liegt ein Heidenheimer Sieg zwischen 1,67 und 1,77, das Remis zwischen 4,33 und 4,50, ein Cottbuser Auswärtssieg zwischen 3,80 und 4,10. Margenbereinigt sind das rund 55 Prozent für Heidenheim, 21 Prozent für das Remis und 24 Prozent für Cottbus. Die Buchmacher setzen die Torlinie bei 2,5 an und sehen Über 2,5 Tore bei rund 74 Prozent. Unsere 1,65 liegen knapp unter dieser Spanne.
Im Duell zweier Absteiger lag Heidenheim schon in der ersten Minute zurück, Bernhardsson traf nach Vorarbeit von Souza. Die Antwort kam über die gewohnte Stärke: Hennrich flankte, Schöppner verlängerte, Patrick Mainka köpfte zum 1:1 ein. Kurz vor der Pause brachte Glatzel Wolfsburg nach einer Mæhle-Flanke ebenfalls per Kopf wieder in Führung. Schmidt brachte zur Pause Costly für Christian Conteh, doch die Entscheidung fiel nach 65 Minuten: Damars Schuss, abgefälscht von Mainka, hatte nur sieben Prozent Torwahrscheinlichkeit. Heidenheim kam auf mehr erwartete Tore als Wolfsburg, machte aber zu wenig daraus.
Gegen den Tabellenzweiten erwischte Cottbus den besseren Start, Justin Butler vergab in der 9. und 10. Minute gleich zwei gute Möglichkeiten. Nürnberg kam danach besser ins Spiel und verlor nach 33 Minuten seinen verletzten Torjäger Zoma. Nach der Pause schickte Michelbrink mit einem langen Ball Leonardo Bittencourt, der für Butler auflegte. Der Stürmer musste nur noch ins leere Tor schieben. Elf Minuten vor Schluss glich Styopa Mkrtchyan aus kurzer Distanz aus. Wollitz rechnete hinterher 1,86 zu 1,46 erwartete Tore für seine Mannschaft vor. Kapitän Axel Borgmann fehlte mit muskulären Problemen.
Heidenheim startete mit 13 Toren in drei Spielen: 4:3 gegen Osnabrück, 1:4 bei Hertha, 5:3 gegen Dresden. Danach wurde es deutlich enger: 1:0 in Fürth, 1:0 gegen Kiel, 2:2 in Bielefeld, 0:0 gegen Kaiserslautern und zuletzt 1:3 in Wolfsburg. Drei dieser fünf Spiele blieben ohne Gegentor, nach vorne fielen aber nur noch fünf eigene Treffer, obwohl Heidenheim im Schnitt 2,21 erwartete Tore pro Spiel erspielt. Hinten lässt die Mannschaft mit 1,9 Großchancen pro Spiel die zweitwenigsten der Liga zu.
Heimbilanz ohne Niederlage, Kopfballstärke, wenig zugelassene Großchancen.
Chancenverwertung, Breunig und Busch fehlen, Zivzivadze fraglich.
Der Aufsteiger hat bisher kaum ein ruhiges Spiel bestritten: 3:1 gegen Hannover zum Auftakt, 0:3 in Bielefeld, 3:4 gegen Fürth, 4:4 in Wolfsburg und 3:0 in Karlsruhe. Seitdem ist Cottbus drei Spiele sieglos: 1:1 gegen St. Pauli, 1:3 in Darmstadt, 1:1 gegen Nürnberg. Mit 16 Treffern hat Energie sogar ein Tor mehr erzielt als Heidenheim, getroffen hat die Mannschaft in sieben von acht Spielen. Hinten blieb sie nur in Karlsruhe ohne Gegentor, kein Team der Liga lässt mehr Großchancen zu.
Trifft fast immer, gegen die Absteiger ungeschlagen, Butler und Ciğerci.
Meiste Großchancen gegen sich, Infektwelle, Borgmann fehlt.
Tabellenausschnitt nach dem 8. Spieltag
| Pl. | Team | Sp. | Tore | Pkt. |
|---|---|---|---|---|
| 3 | VfL Wolfsburg | 8 | 22:13 | 15 |
| 4 | 1. FC Kaiserslautern | 8 | 8:4 | 15 |
| 5 | 1. FC Heidenheim | 8 | 15:15 | 14 |
| 6 | 1. FC Magdeburg | 8 | 14:11 | 13 |
| 8 | Arminia Bielefeld | 8 | 13:13 | 11 |
| 9 | Energie Cottbus | 8 | 16:17 | 9 |
| 10 | SpVgg Greuther Fürth | 8 | 12:13 | 9 |
Spitzenreiter ist Hertha mit 22 Punkten, Platz 3 (Relegation) hält Wolfsburg mit 15. Cottbus hat nur zwei Punkte Vorsprung auf Platz 16, den Bochum mit 7 Punkten belegt. Die komplette Tabelle der 2. Bundesliga zeigt alle 18 Teams.
Heidenheims Stürmer Alessandro Vogt kommt auf 2,31 erwartete Tore, hat aber noch nicht getroffen, acht Großchancen ließ er bereits liegen. Bei Cottbus hat Leonardo Bittencourt drei Tore vorbereitet, nach einem Schlag ist sein Einsatz offen.
Frank Schmidt, seit 19 Jahren im Amt, setzt auf ein 4-4-2 mit zwei Spitzen. Jonas Föhrenbach verteilt die Bälle von hinten, mit 42,6 Pässen und 5,4 langen Bällen pro Spiel ist er der Aufbauspieler. Mainka räumt daneben mit 8,6 klärenden Aktionen pro Spiel ab. Nach vorne lebt Heidenheim von Flanken, Kopfbällen und zweiten Bällen, kein Team der Liga erzielt mehr Kopfballtore.
Schlüssel: Cottbus mit Flanken und Standards unter Druck setzen und Butler die Tiefe nehmen.
Claus-Dieter Wollitz lässt im 4-2-3-1 spielen. Michelbrink und Bittencourt bilden die Doppelsechs, davor sorgen Hannemann, Ciğerci und Copado hinter Butler für die Torgefahr. Manu baut mit 51,9 Pässen pro Spiel bei 90 Prozent Quote von hinten auf. Wollitz erwartet „sehr viel Wucht“ und fordert: „Wir brauchen eine gute Organisation, speziell was zweite Bälle betrifft.“ Seine Rolle ist klar: „Egal gegen wen wir spielen: Wir sind Außenseiter.“
Schlüssel: Zweite Bälle sichern und mit langen Bällen auf Butler umschalten, wie beim 1:0 gegen Nürnberg.
Gemeinsame Gegner in dieser Saison
| Gegner | Heidenheim | Cottbus |
|---|---|---|
| Arminia Bielefeld | 2:2 (A) | 0:3 (A) |
| SpVgg Greuther Fürth | 1:0 (A) | 3:4 (H) |
| VfL Wolfsburg | 1:3 (A) | 4:4 (A) |
| Bilanz | 4 Pkt · 4:5 Tore | 1 Pkt · 7:11 Tore |
Über die gemeinsamen Gegner liegt Heidenheim vorn: vier Punkte gegenüber einem, und das obwohl alle drei Heidenheimer Spiele auswärts stattfanden. Bemerkenswert ist aber das Wolfsburg-Spiel: Cottbus schoss dort vier Tore, Heidenheim nur eines. Die Torgefahr des Aufsteigers ist echt, das spricht gegen einen Sieg zu null und für unsere 2:1-Prognose.
Heidenheim dürfte weitgehend mit der Elf aus Wolfsburg beginnen. Offen ist die linke Mittelfeldseite: Christian Conteh begann in Wolfsburg, wurde aber zur Pause für Marcel Costly ausgewechselt, der mit drei Vorlagen der beste Vorbereiter im Team ist. Bei Cottbus ist die Lage unübersichtlicher. Unter der Woche fehlten acht Spieler wegen grippaler Infekte oder Behandlungen, der Verein sagte kurzfristig alle Interviews ab. Wollitz nannte die Lage „nicht dramatisch“, der Kader könnte aber erst im Teamhotel feststehen. Hinter Butler stehen widersprüchliche Angaben: Einige Vorschauen planen ihn in der Startelf ein, andere führen ihn als verletzt.
Quoten-Stand: 23.10.2026 · können sich ändern · 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen
Der Markt sieht Heidenheim bei rund 55 Prozent, unsere eigene Berechnung vom Wochenbeginn kommt mit knapp 57 Prozent auf fast denselben Wert, dazu 21 Prozent für das Remis und 22 Prozent für Cottbus. Wir erwarten rund 2,4 Heidenheimer und 1,4 Cottbuser Tore, also Treffer auf beiden Seiten: Über 2,5 Tore sehen wir bei 72 Prozent, dass beide Teams treffen, bei 69 Prozent. Ein 2:1 ist mit 8,5 Prozent das wahrscheinlichste Einzelergebnis, knapp vor dem 1:1.
Zur Quote: 1,65 entspricht 61 Prozent. Margenbereinigt wäre nach Marktstand ein Kurs um 1,81 fair, nach unserer Rechnung um 1,77. Die 1,65 sind damit knapp kalkuliert und liegen unter allen acht verglichenen Anbietern, die zwischen 1,67 und 1,77 zahlen. Ein Quotenvergleich lohnt sich hier besonders.
Der wichtigste Gegenpunkt ist die Heidenheimer Chancenverwertung. Fünf Tore in fünf Spielen passen nicht zu über zwei erwarteten Toren pro Partie, und Cottbus trifft fast immer. Ein 2:2 wie in Bielefeld würde die Wette verlieren. Offen ist außerdem, wie stark die Infektwelle den Gast wirklich trifft. Deshalb bleibt es bei Risiko: mittel.
Quote: 1,65 · Prognose: 2:1 · Risiko: mittel
Wer gegen das Remis absichern will, greift zur Draw-No-Bet-Variante, die Quote fällt dafür niedriger aus. Auch andere Tippgeber sehen Heidenheim vorn, teils mit demselben 2:1. Ideen für den ganzen Spieltag gibt es bei unseren Fußball-Kombiwetten.
Sieg-, Handicap- und Torwetten zum Samstagsspiel in Heidenheim vergleichen.
Zu Betano18+ | Glücksspiel kann süchtig machen | Hilfe unter buwei.de | AGB der Anbieter gelten
Cottbus empfängt bereits am Freitag, 30.10., um 18:30 Uhr den VfL Bochum. Heidenheim reist am Samstag, 31.10., zum Abendspiel um 20:30 Uhr nach Karlsruhe. Am 11. Spieltag folgen dann Heidenheim gegen Hannover und Cottbus in Braunschweig. Mit einem Heimsieg würde Heidenheim den Anschluss an die Aufstiegsränge halten, für Cottbus wäre ein Punkt auf der Ostalb ein weiterer Beleg, dass der Aufsteiger auch gegen die Großen der Liga mithält.