Gehälter & Finanzen
Was verdienen Kane, Musiala und Kimmich? Und wie viel geben die 18 Bundesligisten für ihr Personal aus? Schätzungen und offizielle Zahlen im Überblick.
Zuletzt aktualisiert: 12. Oktober 2026
Kurz gefasst
Die bestbezahlten Profis der Bundesliga 2026/27 spielen beim FC Bayern: Harry Kane und Jamal Musiala kommen nach Schätzungen auf 23 bis 25 Millionen Euro brutto Grundgehalt im Jahr. Die bestbezahlten Dortmunder liegen bei 9 bis 10 Millionen.
- Die ersten elf Plätze der Gehaltsrangliste gehen ausnahmslos an den FC Bayern.
- Personalaufwand im letzten Abschluss: Bayern 443,5 Mio. €, BVB 268,3 Mio. €, Elversberg 14,7 Mio. €.
- Die ganze Liga gab 2024/25 1,72 Milliarden Euro für Personal im Spielbetrieb aus, ein Drittel ihrer Erlöse.
Die Eckdaten
TopverdienerHarry Kane (FC Bayern)
Gehalt Kane (Schätzung)ca. 25 Mio. € brutto/Jahr
Bestbezahlte Dortmunder (Schätzung)ca. 9–10 Mio. €
Höchster PersonalaufwandFC Bayern, 443,5 Mio. €
Niedrigster PersonalaufwandSV Elversberg, 14,7 Mio. €
Personal Spielbetrieb Liga 2024/251,72 Mrd. €
Die Topverdiener der Bundesliga 2026/27
Die Gehaltsrangliste der Bundesliga ist eine Bayern-Liste. Ganz oben steht
Harry Kane, dessen Grundgehalt auf rund 25 Millionen Euro brutto im Jahr geschätzt wird. Gleichauf oder knapp dahinter folgt
Jamal Musiala, der seinen Vertrag im Februar 2025 bis 2030 verlängert hat. Die ersten elf Plätze gehen ausnahmslos an Münchner, erst um Platz zwölf mischen sich Dortmunder dazwischen.
| # | Spieler | Verein | Gehalt brutto/Jahr |
| 1 | Harry Kane | FC Bayern | ca. 25 Mio. € |
| 2 | Jamal Musiala | FC Bayern | 23–25 Mio. € |
| 3 | Joshua Kimmich | FC Bayern | ca. 20 Mio. € |
| 4 | Dayot Upamecano | FC Bayern | 16–20 Mio. € |
| 5 | Manuel Neuer | FC Bayern | ca. 15 Mio. € |
| 6 | Alphonso Davies | FC Bayern | ca. 15 Mio. € |
| 7 | Luis Díaz | FC Bayern | ca. 14 Mio. € |
| 8 | Serge Gnabry | FC Bayern | 13–15 Mio. € |
| 9 | Michael Olise | FC Bayern | ca. 13,5 Mio. € |
| 10 | Kim Min-jae | FC Bayern | ca. 12 Mio. € |
| 11 | Jonathan Tah | FC Bayern | ca. 12 Mio. € |
| 12 | Konrad Laimer | FC Bayern | 9,4–10 Mio. € |
| 13 | Nico Schlotterbeck | Borussia Dortmund | 9,4–10 Mio. € |
| 14 | Serhou Guirassy | Borussia Dortmund | ca. 9,4 Mio. € |
| 15 | Felix Nmecha | Borussia Dortmund | 8–10 Mio. € |
| 16 | Gregor Kobel | Borussia Dortmund | ca. 9 Mio. € |
So sind die Zahlen zu lesen: Kein Bundesligist veröffentlicht Einzelgehälter. Die Werte sind Schätzungen des Grundgehalts brutto pro Jahr, ohne Prämien und Werbeeinnahmen. Wo zwei seriöse Schätzungen auseinanderliegen, steht eine Spanne. Bei Spielern mit ähnlichen Werten ist die Reihenfolge deshalb nicht exakt.
Auffällig ist der Abstand: Selbst der zwölftbeste Münchner verdient nach diesen Schätzungen ungefähr so viel wie der Topverdiener von Borussia Dortmund. Für die anderen Klubs gibt es für die Saison 2026/27 keine Gehaltsschätzungen, die sich gegenseitig bestätigen lassen. Wie weit die Klubs finanziell auseinanderliegen, zeigen deshalb am verlässlichsten die offiziellen Personalkosten weiter unten.
FC Bayern: die Gehaltsliste 2026/27
Der Rekordmeister zahlt die höchsten Gehälter der Liga, und zwar mit großem Abstand. Die folgende Liste zeigt die Schätzungen für den aktuellen Profikader. Leon Goretzka und João Palhinha stehen nicht mehr darauf: Goretzka hat den Klub im Sommer 2026 verlassen, Palhinha wechselte Ende August fest zu Benfica.
| Spieler | Position | Gehalt brutto/Jahr |
| Harry Kane | Sturm | ca. 25 Mio. € |
| Jamal Musiala | Mittelfeld | 23–25 Mio. € |
| Joshua Kimmich | Mittelfeld | ca. 20 Mio. € |
| Dayot Upamecano | Abwehr | 16–20 Mio. € |
| Manuel Neuer | Tor | ca. 15 Mio. € |
| Alphonso Davies | Abwehr | ca. 15 Mio. € |
| Luis Díaz | Sturm | ca. 14 Mio. € |
| Serge Gnabry | Sturm | 13–15 Mio. € |
| Michael Olise | Sturm | ca. 13,5 Mio. € |
| Kim Min-jae | Abwehr | ca. 12 Mio. € |
| Jonathan Tah | Abwehr | ca. 12 Mio. € |
| Konrad Laimer | Mittelfeld | 9,4–10 Mio. € |
| Josip Stanišić | Abwehr | ca. 6,6 Mio. € |
| Aleksandar Pavlović | Mittelfeld | ca. 5,6 Mio. € |
| Hiroki Ito | Abwehr | 3,8–5,5 Mio. € |
Zusammengerechnet kommen die Schätzungen für die Grundgehälter des Profikaders auf rund 220 bis 245 Millionen Euro brutto im Jahr. Die tatsächlichen Kosten liegen deutlich höher, denn Prämien, Sozialabgaben, Trainerstab und alle übrigen Angestellten kommen hinzu. Laut den Finanzkennzahlen der DFL betrug der Personalaufwand im Konzernabschluss 2024/25 443,5 Millionen Euro. Bei einem Konzernumsatz von 978,3 Millionen Euro entspricht das rund 45 Prozent.
Bemerkenswert ist der Fall
Manuel Neuer. Der Kapitän hat im Mai 2026 bis 2027 verlängert und dabei ein reduziertes Gehalt akzeptiert. Zuvor wurde er auf bis zu 20 Millionen Euro im Jahr geschätzt, aktuelle Schätzungen liegen bei rund 15 Millionen. Wie sich das Gehalt eines jungen Stars über die Karriere entwickelt, zeigt das Porträt zum
Vermögen von Michael Olise.
Borussia Dortmund: Gehälter und Personalkosten
Beim BVB ist die Gehaltsstruktur flacher als in München. Vier Profis liegen an der Spitze eng beieinander, dahinter folgt eine breite Gruppe um fünf Millionen Euro. Nico Schlotterbeck hat im April 2026 seinen Vertrag bis 2031 verlängert. Serhou Guirassy blieb im Sommer trotz Interesse aus dem Ausland, sein Vertrag läuft bis 2028. Ein Wechsel zum FC Barcelona scheiterte Berichten zufolge am Gehalt.
| Spieler | Position | Gehalt brutto/Jahr |
| Nico Schlotterbeck | Abwehr | 9,4–10 Mio. € |
| Serhou Guirassy | Sturm | ca. 9,4 Mio. € |
| Felix Nmecha | Mittelfeld | 8–10 Mio. € |
| Gregor Kobel | Tor | ca. 9 Mio. € |
| Waldemar Anton | Abwehr | ca. 5,5 Mio. € |
| Emre Can | Mittelfeld | ca. 5 Mio. € |
| Julian Ryerson | Abwehr | ca. 5 Mio. € |
| Maximilian Beier | Sturm | ca. 5 Mio. € |
Weil Borussia Dortmund an der Börse notiert ist, gibt es hier mehr offizielle Zahlen als bei jedem anderen Klub. Im Geschäftsjahr 2025/26 (Juli 2025 bis Juni 2026) sank der Personalaufwand auf 259,9 Millionen Euro, nach 268,3 Millionen im Vorjahr. Gleichzeitig fiel der Umsatz von 526,0 auf 460,5 Millionen Euro, und der Klub schrieb einen Verlust von 21,7 Millionen Euro. Die Personalkosten machten damit gut 56 Prozent des Umsatzes aus, nach rund 51 Prozent im Vorjahr.
Personalkosten aller 18 Bundesligisten
Die DFL veröffentlicht die Finanzkennzahlen aller Profiklubs. Die aktuelle Ausgabe vom 28. Mai 2026 zeigt den Personalaufwand aus dem jeweils letzten Jahresabschluss. Das ist die verlässlichste Zahl, um die Gehaltsbudgets der Klubs zu vergleichen, auch wenn sie mehr enthält als nur die Spielergehälter.
| # | Klub | Personalaufwand |
| 1 | FC Bayern München | 443,5 Mio. € |
| 2 | Borussia Dortmund | 268,3 Mio. € |
| 3 | RB Leipzig | 208,9 Mio. € |
| 4 | Bayer 04 Leverkusen | 207,5 Mio. € |
| 5 | Eintracht Frankfurt | 177,3 Mio. € |
| 6 | VfB Stuttgart | 163,9 Mio. € |
| 7 | TSG Hoffenheim | 94,9 Mio. € |
| 8 | Borussia Mönchengladbach | 94,6 Mio. € |
| 9 | SC Freiburg | 83,1 Mio. € |
| 10 | 1. FC Union Berlin | 79,8 Mio. € |
| 11 | SV Werder Bremen | 74,6 Mio. € |
| 12 | 1. FSV Mainz 05 | 73,0 Mio. € |
| 13 | FC Augsburg | 61,5 Mio. € |
| 14 | FC Schalke 04 | 59,0 Mio. € |
| 15 | 1. FC Köln | 55,9 Mio. € |
| 16 | Hamburger SV | 46,8 Mio. € |
| 17 | SC Paderborn 07 | 17,0 Mio. € |
| 18 | SV 07 Elversberg | 14,7 Mio. € |
Zur Einordnung: Die Werte stammen aus dem jeweils letzten Abschluss, bei den meisten Klubs aus der Saison 2024/25, bei Leverkusen, Stuttgart, Gladbach und Elversberg aus dem Kalenderjahr 2025. Manche Klubs melden den Konzern, andere nur den Verein oder die Profi-Gesellschaft. Der Personalaufwand umfasst neben den Spielern auch Trainer und weitere Angestellte, etwa in der Geschäftsstelle. Die DFL weist selbst darauf hin, dass die Zahlen nur eingeschränkt vergleichbar sind.
Zusammen kommen die 18 Klubs der laufenden Saison auf rund 2,22 Milliarden Euro Personalaufwand. Allein auf den FC Bayern entfällt jeder fünfte Euro, auf die sechs größten Klubs zusammen rund zwei Drittel. Der Personalaufwand der Münchner ist etwa 30-mal so hoch wie der von Elversberg.
Bei fünf Klubs stammen die Zahlen ganz oder überwiegend aus der Zweitliga-Zeit: Köln und der HSV stiegen 2025 auf, Schalke, Paderborn und Elversberg 2026. Ihre Budgets dürften in der ersten Liga gewachsen sein, schon weil die TV-Gelder dort höher ausfallen. Am Abstand zur Spitze ändert das wenig: Selbst Schalke liegt mit 59,0 Millionen Euro bei weniger als einem Siebtel des Münchner Werts.
Die Liga insgesamt: 1,72 Milliarden Euro für den Spielbetrieb
Für die Gesamtliga liefert der Wirtschaftsreport der DFL eine engere Kennzahl: den Personalaufwand für den Spielbetrieb, also vor allem für Spieler und Trainerteams. In der Saison 2024/25 lag er bei den 18 Erstligisten bei 1,72 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor waren es 1,67 Milliarden, 2022/23 noch 1,62 Milliarden Euro.
| Saison | Personal Spielbetrieb | Erlöse gesamt | Anteil |
| 2024/25 | 1,72 Mrd. € | 5,12 Mrd. € | 33,6 % |
| 2023/24 | 1,67 Mrd. € | 4,80 Mrd. € | 34,9 % |
| 2022/23 | 1,62 Mrd. € | 4,45 Mrd. € | 36,3 % |
Die Gehälter steigen also, aber langsamer als die Einnahmen. Der Anteil der Spielbetriebs-Personalkosten an den Erlösen ist in zwei Jahren von 36,3 auf 33,6 Prozent gesunken. Im Schnitt gab jeder Erstligist 2024/25 rund 96 Millionen Euro für Personal im Spielbetrieb aus. Hinzu kamen in der Liga weitere 400 Millionen Euro für Angestellte in Verwaltung und Handel.
Brutto und netto: Was vom Gehalt übrig bleibt
Alle Gehaltszahlen in diesem Artikel sind Bruttowerte. Für Profis mit Wohnsitz in Deutschland gilt bei solchen Summen der Spitzensteuersatz von 45 Prozent. Darauf kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent der Steuer, bei Kirchenmitgliedern zusätzlich die Kirchensteuer. Die Sozialabgaben fallen dagegen kaum ins Gewicht, weil sie nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze berechnet werden.
Als Faustregel bleibt bei Topverdienern gut die Hälfte des Bruttogehalts netto übrig. Für Harry Kane sieht die Rechnung ungefähr so aus:
| Zeitraum | Brutto (Schätzung) |
| Pro Jahr | ca. 25 Mio. € |
| Pro Monat | ca. 2,08 Mio. € |
| Pro Woche | ca. 480.000 € |
| Pro Tag | ca. 68.500 € |
Netto bleiben damit grob 13 Millionen Euro im Jahr, also rund eine Million pro Monat. Kanes Vertrag in München läuft bis Juni 2027. Was er darüber hinaus mit Werbung verdient, steht im Artikel zum
Vermögen von Harry Kane.
Woraus ein Profigehalt besteht
Das Grundgehalt ist bei Bundesliga-Profis nur ein Teil der Vergütung. Ein typischer Vertrag besteht aus mehreren Bausteinen:
- Grundgehalt: der feste Betrag, um den es in allen Ranglisten geht.
- Einsatzprämien: Geld für jedes Spiel in der Startelf oder im Kader.
- Punkt- und Siegprämien: Zahlungen, die an die Ergebnisse der Mannschaft gekoppelt sind.
- Erfolgsprämien: Boni für Meisterschaft, Pokalsieg oder das Erreichen bestimmter Runden in der Champions League.
- Handgeld: eine Einmalzahlung bei der Unterschrift, häufig bei ablösefreien Wechseln.
- Treue- und Verlängerungsprämien: Zahlungen für das Erfüllen oder Verlängern eines Vertrags.
Wie viel die variablen Teile ausmachen können, zeigt Jamal Musiala: Schätzungen zufolge kann er über das Grundgehalt hinaus mehr als zwölf Millionen Euro an Boni erreichen. Werbeverträge laufen getrennt vom Klub und tauchen in keiner Gehaltsliste auf.
Gehalt und Meisterquoten: Was die Personalkosten verraten
Für Wetten auf die Meisterschaft ist der Personalaufwand ein nützlicher Grundindikator. Die Reihenfolge der sechs teuersten Klubs deckt sich fast genau mit der Reihenfolge, in der die Buchmacher vor dem Saisonstart die Titelchancen eingeschätzt haben.
| Klub | Personalaufwand | Meisterquote |
| FC Bayern | 443,5 Mio. € | 1,15 |
| Borussia Dortmund | 268,3 Mio. € | 12,0 |
| RB Leipzig | 208,9 Mio. € | 20,0 |
| Bayer Leverkusen | 207,5 Mio. € | 23,0 |
| Eintracht Frankfurt | 177,3 Mio. € | 200 |
| VfB Stuttgart | 163,9 Mio. € | 80,0 |
Die Quoten sind die jeweils besten Angebote im Anbietervergleich vom 24. August 2026, also vor dem ersten Spieltag. Zwei Dinge fallen auf. Erstens bewertet der Markt den Abstand zwischen Bayern und Dortmund viel größer, als es der Personalaufwand vermuten lässt: Die Münchner geben etwa 1,65-mal so viel aus wie der BVB, die Quoten entsprechen rechnerisch aber einer Titelchance von rund 87 zu 8 Prozent. Zweitens ist Stuttgart die einzige Abweichung von der Gehaltsreihenfolge, der Markt traute dem VfB mehr zu als der Eintracht mit ihrem höheren Personalaufwand.
Genau solche Abweichungen sind für eine Langzeitwette interessant. Wer eine
Ante-Post-Wette auf Meister oder Abstieg plant, kann den Personalaufwand als Ausgangspunkt nehmen und prüfen, wo der Markt davon abweicht. Ob die Abweichung berechtigt ist, entscheidet über den
Value einer Wette. Die aktuellen Quoten und unsere Einschätzung stehen im Artikel zum
Deutschen Meister 2026/27.
Am anderen Ende der Tabelle gilt dasselbe Prinzip. Die kleinsten Personalbudgets haben Elversberg, Paderborn und der HSV. Wie die Buchmacher die Abstiegskandidaten sehen, zeigt unser Überblick zu den
Bundesliga-Absteigern 2026/27. Wie sich Geld und Punkte in dieser Saison tatsächlich verteilen, zeigt die
aktuelle Bundesliga-Tabelle.
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Bundesliga-Tipps und Prognosen
Zu den Tipps
Woher die Gehaltszahlen stammen
Arbeitsverträge von Fußballprofis sind vertraulich, und kein Bundesligist nennt Einzelgehälter. Alle Zahlen zu einzelnen Spielern stammen deshalb aus Gehaltsdatenbanken und Medienberichten, die sich auf Informationen aus dem Umfeld der Klubs und Berater stützen. Für diesen Artikel wurden mehrere Schätzungen verglichen. Wo sie übereinstimmen, steht ein Einzelwert, wo sie voneinander abweichen, eine Spanne. Für den BVB ab Platz fünf der Liste lag nur eine Schätzung vor.
Belastbar sind dagegen die Summen: der Personalaufwand aus den Finanzkennzahlen der DFL, der Konzernabschluss des FC Bayern und der Jahresfinanzbericht von Borussia Dortmund. Wie sich die Kader im Sommer verändert haben, steht im Überblick zu den
Bundesliga-Transfers 2026/27. Ob sich Kanes Gehalt auch in Toren auszahlt, zeigt die Prognose zum
Torschützenkönig 2026/27.
Wichtig für die Einordnung: Gehalt und Marktwert sind zwei verschiedene Dinge. Der Marktwert schätzt, was ein Klub bei einem Verkauf erlösen könnte. Wie stark beides auseinanderfallen kann, zeigen die
Kickbase-Marktwerte, und welche Summen tatsächlich geflossen sind, steht bei den
teuersten Bundesliga-Transfers 2026.
Häufige Fragen
Wer verdient in der Bundesliga am meisten?
Harry Kane und Jamal Musiala vom FC Bayern. Kane kommt nach übereinstimmenden Schätzungen auf rund 25 Millionen Euro brutto Grundgehalt im Jahr, Musiala auf 23 bis 25 Millionen. Dahinter folgt Joshua Kimmich mit etwa 20 Millionen Euro. Die ersten elf Plätze der Gehaltsrangliste belegen ausschließlich Bayern-Profis.
Was verdient Harry Kane pro Woche?
Bei einem geschätzten Jahresgrundgehalt von rund 25 Millionen Euro brutto sind es etwa 480.000 Euro pro Woche, gut 2 Millionen Euro im Monat und rund 68.500 Euro am Tag. Prämien und Werbeeinnahmen kommen hinzu. Netto bleibt in Deutschland grob etwas mehr als die Hälfte.
Wie viel zahlt der FC Bayern insgesamt an Gehältern?
Die Grundgehälter des Profikaders 2026/27 werden auf rund 220 bis 245 Millionen Euro brutto geschätzt. Offiziell ist nur der gesamte Personalaufwand: Er lag laut DFL im Konzernabschluss 2024/25 bei 443,5 Millionen Euro. Darin stecken alle Angestellten, Prämien und Sozialabgaben, nicht nur die Spielergehälter.
Was verdient ein Bundesliga-Spieler im Durchschnitt?
Eine offizielle Durchschnittszahl pro Spieler gibt es nicht. Die DFL weist nur Summen aus: In der Saison 2024/25 gaben die 18 Erstligisten zusammen 1,72 Milliarden Euro für Personal im Spielbetrieb aus, im Schnitt also rund 96 Millionen Euro pro Klub. Die Spanne ist riesig, weil der FC Bayern allein ein Vielfaches der kleineren Klubs zahlt.
Sind die genannten Gehälter brutto oder netto?
Alle Gehaltsangaben in diesem Artikel sind Bruttowerte für das Grundgehalt pro Jahr. Bei Topverdienern greift der Spitzensteuersatz von 45 Prozent plus Solidaritätszuschlag. Als Faustregel bleibt gut die Hälfte des Bruttogehalts netto übrig.
Welcher Bundesliga-Klub hat die höchsten Personalkosten?
Der FC Bayern mit 443,5 Millionen Euro Personalaufwand im letzten Abschluss, vor Borussia Dortmund mit 268,3 Millionen und RB Leipzig mit 208,9 Millionen Euro. Am unteren Ende stehen die Aufsteiger SV Elversberg mit 14,7 Millionen und SC Paderborn mit 17,0 Millionen Euro, deren Zahlen noch aus der Zweitliga-Zeit stammen.
Wer ist der bestbezahlte Spieler von Borussia Dortmund?
An der Spitze liegen mehrere Profis eng beieinander: Nico Schlotterbeck, Serhou Guirassy, Felix Nmecha und Gregor Kobel werden auf jeweils rund 9 bis 10 Millionen Euro brutto im Jahr geschätzt. Schlotterbeck hat im April 2026 bis 2031 verlängert.
Warum gibt es keine offiziellen Spielergehälter?
Arbeitsverträge von Profis sind vertraulich, kein Bundesligist veröffentlicht Einzelgehälter. Alle Zahlen zu einzelnen Spielern sind deshalb Schätzungen aus Gehaltsdatenbanken und Medienberichten, die teils um mehrere Millionen auseinanderliegen. Belastbar sind nur die Summen aus den Jahresabschlüssen und den Finanzkennzahlen der DFL.