Autor: Redaktion buli-tipphilfe.de · Stand: 23.10.2026 · Quoten können sich ändern
Zwei Mannschaften, die am Donnerstag in der Europa League gewonnen haben, treffen am Sonntagnachmittag in Sinsheim aufeinander, und doch trennen sie sieben Punkte. Bayer 04 Leverkusen hat seit dem 2. Spieltag 13 von 15 möglichen Punkten geholt, so viele wie kein anderes Team, und liegt nur einen Zähler hinter Tabellenführer Bayern. Die TSG Hoffenheim steht mit sechs Punkten auf Rang 14, hat nach dem 2:1 in Gladbach und dem 3:0 gegen Lyon aber zum ersten Mal in dieser Saison zwei Pflichtspiele in Folge gewonnen.
Die Statistik verspricht Tore auf beiden Seiten: In allen sechs Bundesliga-Spielen der Hoffenheimer trafen beide Teams, Leverkusen erzielte in jedem seiner zehn Pflichtspiele mindestens zwei Tore, kassierte auswärts aber acht Gegentreffer in drei Partien. Dazu kommt ein Stück Revanche: Die TSG gewann in der vergangenen Saison beide Duelle mit Bayer, jeweils mit einem Tor Unterschied.
Unsere Ergebnis-Prognose lautet 2:3 für Bayer Leverkusen. Gespielt wird der Leverkusen-Sieg mit Handicap 0 zur Quote 1,75: Gewinnt Bayer, gewinnt die Wette, bei einem Unentschieden gibt es den Einsatz zurück.
Alle Analysen zum Spieltag stehen in unseren 1. Bundesliga Tipps, die Ausgangslage zeigt die Bundesliga-Tabelle.
Hoffenheim kassierte in jedem Ligaspiel mindestens ein Gegentor, im Schnitt 2,33 pro Partie. Leverkusen gewann alle drei Heimspiele, holte auswärts aber nur vier Punkte bei 8:8 Toren.
Prognose (90 Min.) 2:3 · zur Begründung ↓
Tipp „Leverkusen Handicap 0“ @ 1,75 setzenQuoten-Stand: 23.10.2026 · können sich ändern · 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen
Angepfiffen wird am Sonntag um 15:30 Uhr. In der Nacht zuvor endet die Sommerzeit, die Anstoßzeit gilt also bereits in Normalzeit. Gespielt wird in der Sinsheimer Arena, die seit Juli 2026 SNP Arena heißt und bei Bundesligaspielen 30.150 Zuschauer fasst. Übertragen wird die Partie live und exklusiv bei DAZN, im Free-TV läuft sie nicht.
Schiedsrichter ist Daniel Siebert, an den Linien stehen Jan Seidel und Rafael Foltyn, Vierter Offizieller ist Robert Hartmann. Als Videoschiedsrichter sind Benjamin Cortus und Christian Fischer eingeteilt. Das Wetter dürfte ungemütlich werden: Für Sinsheim ist verbreitet Regen bei etwa 14 Grad und mäßigem Westwind angesagt.
Beide Klubs kommen aus der Europa League. Hoffenheim spielte am Donnerstag um 21 Uhr zu Hause gegen Lyon, Leverkusen bereits am frühen Abend auf Kreta und musste danach zurückfliegen. Dafür ließ Carles Martínez dort mehrere Stammkräfte zunächst draußen, darunter Torhüter Flekken, Kapitän Tapsoba, Gutiérrez, Maza und Diaby. Hoffenheim spielte gegen Lyon mit Dreierkette und Andrej Kramarić in der Startelf.
Quoten-Kurzüberblick (Stand 23.10.): Bei acht Anbietern liegt ein Hoffenheimer Sieg zwischen 2,65 und 2,88, das Remis zwischen 3,75 und 4,10, ein Leverkusener Sieg zwischen 2,25 und 2,37. Margenbereinigt sind das rund 41 Prozent für Leverkusen, 24 Prozent für das Remis und 35 Prozent für Hoffenheim. Ohne das Remis gerechnet läge der faire Kurs für einen Bayer-Sieg mit Handicap 0 bei etwa 1,84, unsere 1,75 enthalten also die übliche Buchmacher-Marge.
Christian Ilzer stellte gegen den französischen Tabellenführer auf eine Dreierkette mit Hranáč, Kabak und Avdullahu um, davor arbeiteten Coufal, Conté, Prass und Rots. Der Abend gehörte Andrej Kramarić: Der Routinier traf in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zum 1:0, sein erstes Tor seit rund einem halben Jahr, und bereitete danach das 2:0 durch Adam Daghim sowie das 3:0 durch den eingewechselten Adam Hložek vor. Nach einer Leistenverletzung im Anschluss an die WM sprach er von „zwei schwierigen Monaten“, Torhüter Oliver Baumann nannte ihn danach den „TSG-GOAT“. Daghim ging nach einer Stunde mit Wadenkrämpfen vom Feld, nach erstem Eindruck eine Vorsichtsmaßnahme. Es war Hoffenheims erster Pflichtspielsieg überhaupt gegen Lyon und der erste Dreier in der Ligaphase.
Martínez rotierte auf Kreta deutlich: Janis Blaswich stand im Tor, Lucas Vázquez, Loïc Badé und Malik Tillman begannen, Jonas Hofmann feierte sein erstes Startelf-Spiel der Saison. Hofmann war erst kurz zuvor für den verletzten Martin Terrier in den Europa-League-Kader nachgemeldet worden und entschied das Spiel binnen zwei Minuten, erst als Abstauber, dann mit einem Distanzschuss nach Vorarbeit von Tillman. „Ich wurde nachnominiert, bin mitgeflogen und habe meinen Job gemacht“, sagte er hinterher. Robert Andrich fehlte, weil am Donnerstagmorgen sein drittes Kind zur Welt kam. Bei den erwarteten Toren stand es 3,11 zu 0,27. Leverkusen führt die Europa-League-Tabelle mit neun Punkten und 8:0 Toren an.
Im Kellerduell legte Bambasé Conté nach Vorarbeit von Alexander Prass früh vor, Fisnik Asllani traf kurz vor der Pause per Freistoß nur die Latte. Wael Mohya glich nach Wiederanpfiff aus, doch fünf Minuten später schob Prass nach Zuspiel von Adam Hložek zum Sieg ein. Hložek scheiterte später noch am Pfosten. Prass wurde zum Spieler des Spiels gewählt und lief mit 12,9 Kilometern mehr als jeder andere. Mit dem zweiten Saisonsieg kletterte Hoffenheim auf Platz 14.
Gegen den damaligen Tabellenführer geriet Leverkusen nach 14 Minuten in Rückstand, antwortete aber schnell: Ibrahim Maza glich nach einer Hackenvorlage von Patrik Schick aus. In der 77. Minute drehte Schick die Partie, wieder mit Maza als Vorbereiter. Für Schick war es das sechste Tor im sechsten Ligaspiel, damit ist er erst der dritte Spieler der Bundesliga-Geschichte, der an jedem der ersten sechs Spieltage getroffen hat. Gegen Freiburg kassierte Bayer das erste Liga-Gegentor dieser Saison im eigenen Stadion.
Sechs Punkte und 11:14 Tore nach sechs Spieltagen: Hoffenheims Saisonstart war holprig. Auf ein 2:3 in Köln und ein 2:3 gegen Dortmund folgte ein 2:1 gegen Stuttgart, danach verlor die TSG in Paderborn 1:3 und zu Hause 2:3 gegen den HSV. Vor dem Sieg in Gladbach standen sechs Niederlagen aus sieben Pflichtspielen. Auffällig ist das Muster: In allen sechs Ligaspielen trafen beide Teams. Zu Hause gingen zwei der drei Ligaspiele verloren, in vier von fünf Heimspielen aller Wettbewerbe blieb die TSG aber in der ersten Halbzeit ohne Gegentor.
Zwei Siege in Folge, Kramarić zurück, trifft in jedem Ligaspiel.
14 Gegentore, Wimmer, Hajdari und De Cat fehlen.
Nach dem 2:3 zum Auftakt in Elversberg hat Leverkusen nicht mehr verloren: 4:0 gegen Union, 2:2 in Augsburg, 2:0 gegen Leipzig, 4:3 in Mainz und 2:1 gegen Freiburg. Mit 13 Punkten seit dem 2. Spieltag ist Bayer die punktbeste Mannschaft dieser Phase, über alle Wettbewerbe stehen sechs Siege in Folge und acht Spiele ohne Niederlage. Die Schwachstelle liegt auswärts: In Elversberg, Augsburg und Mainz kassierte Leverkusen jeweils mindestens zwei Gegentore, insgesamt acht. Zu Hause dagegen nur eines in drei Spielen.
Sechs Pflichtspielsiege am Stück, Schick trifft in jedem Ligaspiel.
Acht Auswärtsgegentore, Terrier bis Dezember raus.
Unabhängig von den Noten ist Patrik Schick der Mann, auf den sich Hoffenheim einstellen muss: sechs Tore, 4,03 erwartete Treffer und 3,8 Schüsse pro Spiel. Allerdings erzielte er nur in einem der sechs Spiele das erste Tor der Partie. Bei der TSG ist Andrej Kramarić die große Unbekannte: Elf seiner letzten zwölf Vereinstore fielen in der ersten Spielstunde, ob er nach dem Lyon-Spiel auch in der Liga beginnt, ist offen.
Christian Ilzer wechselt je nach Gegner zwischen Vierer- und Dreierkette. Für Sonntag deutet vieles auf ein 4-4-2 mit Coufal und Rots als Außenverteidigern, Kabak und Machida innen und Avdullahu als Ballverteiler im Zentrum. Rechts ist Coufal mit 2,3 Schlüsselpässen pro Spiel und 2,25 erwarteten Vorlagen der kreativste Hoffenheimer, links sorgt Daghim mit seinem Tempo für Tiefe. Machida fängt 2,8 Bälle pro Spiel ab und schlägt 3,8 präzise lange Bälle, Kabak klärt 6,3-mal pro Partie.
Schlüssel: García im Aufbau früh anlaufen und Leverkusens Außenverteidiger mit Daghim und Coufal hinten binden.
Carles Martínez lässt im 4-2-3-1 spielen. García steuert aus der Doppelsechs das Tempo, Maza besetzt den Zehnerraum, Schick ist der Zielspieler. Gefährlich wird Bayer vor allem über links: Miguel Gutiérrez hat bereits sechs Großchancen kreiert und drei Treffer vorbereitet. Gegen Hoffenheims hoch stehende Abwehr sind Diaby und Moreira mit jeweils rund 18 Sprints pro 90 Minuten die Kandidaten für Läufe in die Tiefe.
Schlüssel: das erste Pressing mit flachen Pässen über García überspielen und die Restverteidigung gegen Daghims Konter stabil halten.
Letzte 5 Bundesliga-Duelle (Historie)
| Datum | Spiel | Ergebnis | Leverkusen Handicap 0 |
|---|---|---|---|
| 17.01.2026 | Hoffenheim – Leverkusen | 1:0 | verloren |
| 23.08.2025 | Leverkusen – Hoffenheim | 1:2 | verloren |
| 02.02.2025 | Leverkusen – Hoffenheim | 3:1 | gewonnen |
| 14.09.2024 | Hoffenheim – Leverkusen | 1:4 | gewonnen |
| 30.03.2024 | Leverkusen – Hoffenheim | 2:1 | gewonnen |
Kein Remis in den letzten fünf Duellen, dafür in jedem Spiel Tore auf beiden Seiten mit Ausnahme des 1:0 im Januar. Die beiden Hoffenheimer Siege sind jung, fielen aber gegen ein Leverkusen im Umbruch: Bayer stand damals unter anderen Trainern und mit einem anderen Kader auf dem Platz. Das letzte Gastspiel in Sinsheim davor gewann Leverkusen 4:1.
Die mit Fragezeichen markierten Positionen sind umkämpft, offiziell wird die Elf etwa 60 Minuten vor dem Anstoß. Bei Hoffenheim drängen Hranáč (für Kabak), der wieder spielberechtigte Bernardo (für Rots), Burger (für Prass) sowie Hložek und Kramarić in die offensiven Rollen. Daghim musste gegen Lyon mit Wadenkrämpfen raus, sein Einsatz gilt aber als wahrscheinlich. Bei Leverkusen ist Andrich der erste Kandidat für Fernández' Platz, Tillman macht Moreira Druck. Die Leverkusener Prognose-Elf stammt vom Wochenbeginn, auf Kreta begannen davon nur Quansah, Medina, Fernández, García, Moreira und Schick.
Quoten-Stand: 23.10.2026 · können sich ändern · 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen
Unsere Berechnung vom Wochenbeginn sah Leverkusen bei 41 Prozent, das Remis bei 24 und Hoffenheim bei 35 Prozent. Es war die knappste Partie des gesamten Spieltags, Über 2,5 Tore lagen bei 66 Prozent, beide Teams treffen bei 67 Prozent. Der Markt vom Freitag liegt nahezu deckungsgleich. Für unsere Wette bedeutet das: In rund 42 Prozent der Fälle gewinnt sie, in rund 24 Prozent gibt es das Geld zurück, in gut einem Drittel ist es verloren. Lässt man das Remis außen vor, liegt die faire Quote bei etwa 1,82 bis 1,84. Die 1,75 sind damit marktüblich, ein Preisvorteil steckt nicht darin.
Das 2:3 bildet unser Spielbild ab, ist als Einzelergebnis aber selten: Mit rund vier Prozent liegt es in unserer Ergebnis-Rangliste nur im erweiterten Feld. Am wahrscheinlichsten ist ein 1:1 (rund zehn Prozent), bei dem es den Einsatz zurückgibt, gefolgt vom 1:2 (knapp neun Prozent), das die Wette gewinnt. Genau diese Verteilung macht das Handicap 0 zur passenden Wahl.
Der wichtigste Gegenpunkt sind die beiden Niederlagen der Vorsaison und Leverkusens Auswärtsdefensive. Hoffenheim hat gezeigt, dass es gegen Bayer gewinnen kann, und trifft in jedem Ligaspiel. Gewinnt die TSG, ist die Wette verloren. Weil das Unentschieden abgesichert ist, bleibt es bei Risiko: niedrig.
Quote: 1,75 · Prognose: 2:3 · Risiko: niedrig
Mehr Quote, mehr Risiko: Der einfache Leverkusen-Sieg steht bei rund 2,30. Mehrere andere Tippgeber setzen auf die Kombination aus Bayer-Sieg und beiden treffenden Teams. Ideen für den ganzen Spieltag gibt es bei unseren Fußball-Kombiwetten.
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Die nächste englische Woche folgt sofort. Hoffenheim muss am Mittwoch, 28.10., um 20:45 Uhr in der 2. Runde des DFB-Pokals bei Holstein Kiel antreten, am Samstag geht es in der Liga nach Bremen, danach kommt Schalke nach Sinsheim. Leverkusen empfängt im Pokal den 1. FC Nürnberg, danach warten der VfB Stuttgart, Olympique Marseille in der Europa League und das Derby gegen den 1. FC Köln. Für Bayer geht es darum, den Kontakt zur Spitze zu halten, für Hoffenheim darum, mit dem dritten Pflichtspielsieg in Folge die untere Tabellenhälfte hinter sich zu lassen.