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1. Bundesliga · 7. Spieltag MHPArena, Stuttgart Sky Sport Bundesliga 1

VfB Stuttgart vs Borussia Mönchengladbach Wett Tipp & Prognose ()

Autor: Redaktion buli-tipphilfe.de · Stand: 21.10.2026 · Quoten können sich ändern

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Der Freitagabend eröffnet den 7. Spieltag mit einem Duell zweier Klubs, die sich ihren Herbst anders vorgestellt hatten. Der VfB Stuttgart steht nach vier Niederlagen aus sechs Ligaspielen nur auf Platz 13, ist in der Champions League aber ungeschlagen und hat am Dienstag Atlético Madrid ein 1:1 abgerungen. Borussia Mönchengladbach ist Schlusslicht: sechs Spiele, sechs Niederlagen, 8:20 Tore.

Für Gladbach geht es um mehr als drei Punkte. Noch nie hat ein Bundesligist seine ersten sieben Saisonspiele verloren – genau diese Marke droht am Freitag. Trainer Alexander Blessin, gebürtiger Stuttgarter und von 1997 bis 1999 selbst im VfB-Kader, wartet nach zwei Spielen im Amt weiter auf den ersten Punkt. Der VfB muss dagegen drei Tage nach dem Kraftakt gegen Atlético die Kräfte verteilen, die voraussichtliche Elf deutet bereits auf Rotation hin.

Unsere Ergebnis-Prognose lautet 3:1 für den VfB Stuttgart. Weil der einfache Heimsieg nur um 1,38 quotiert ist, spielen wir das Handicap -1,5 auf Stuttgart zur Quote 1,85. Der VfB muss dafür mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen.

Alle Partien des Spieltags stehen in unseren 1. Bundesliga Tipps, den Zwischenstand zeigt die Bundesliga-Tabelle.

Auf einen Blick – Stuttgart vs Gladbach

nach 6 Spieltagen
Stuttgart
Bundesliga: 13. · 6 Pkt
Gladbach
Bundesliga: 18. · 0 Pkt
0:1
letztes Ligaspiel
1:2
ca. 1,38
Siegquote (1X2)
ca. 6,75
Demirović
Torgefahr
Bolin

Stuttgart steht nach sechs Ligaspielen bei 8:10 Toren, Gladbach bei 8:20. In Hamburg erspielte sich der VfB Chancen im Wert von 2,67 erwarteten Toren und verlor trotzdem 0:1. Die Borussia hat auswärts erst ein Tor erzielt und zehn kassiert.

Direkt zum Wett-Tipp & Prognose
Risiko: mittel 7. Spieltag
Tipp: Handicap -1,5 VfB Stuttgart @ 1,85

Prognose (90 Min.) 3:1 · zur Begründung ↓

Handicap -1,5 VfB @ 1,85 setzen

Quoten-Stand: 21.10.2026 · können sich ändern · 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen

Match-Fakten: VfB Stuttgart – Borussia Mönchengladbach

23.10.2026
Fr, 20:30
Anstoß (MESZ)
MHPArena
Stuttgart · ca. 60.000 Plätze
Sky Sport Bundesliga 1
Einzelspiel am Freitag
6 : 0
Punkte im Vergleich

Angepfiffen wird um 20:30 Uhr in der MHPArena in Bad Cannstatt, die rund 60.000 Zuschauer fasst. Live zu sehen ist das Freitagsspiel bei Sky Sport Bundesliga 1. Die Schiedsrichter-Ansetzung für den 7. Spieltag stand bei Redaktionsschluss noch aus.

Die Buchmacher sehen den VfB klar vorn. Der Heimsieg wird zwischen 1,35 und 1,40 gehandelt, das Remis zwischen 5,25 und 6,00, ein Gladbacher Sieg zwischen 6,25 und 7,50. Ohne Buchmachermarge entspricht das rund 69 Prozent für Stuttgart, 17 Prozent für ein Unentschieden und 14 Prozent für die Borussia. Unsere eigene Berechnung vom Montag landete bei 66, 18 und 16 Prozent. Sie ist etwas vorsichtiger, weil sie die dritte VfB-Partie innerhalb von sieben Tagen einpreist.

Der Kalender lässt beiden Teams wenig Luft. Schon am Dienstag und Mittwoch folgt die 2. Runde im DFB-Pokal: Gladbach empfängt den Karlsruher SC, der VfB tritt in Paderborn an. Für Stuttgart ist das Spiel gegen die Borussia das fünfte Pflichtspiel innerhalb von 14 Tagen.

Letztes Spiel im Fokus: VfB Stuttgart und Gladbach

Champions League und 6. Spieltag
VfB Stuttgart 1:1 Atlético Madrid
Leweling 36' Ballgewinn Stiller Rot Hjulmand 64'

Eine Halbzeit lang setzte der VfB den spanischen Favoriten unter Dauerdruck. Bilal El Khannouss prüfte Jan Oblak schon in der ersten Minute, Stuttgart presste hoch und mit vielen Spielern, Atléticos Innenverteidiger fanden kaum eine saubere Anspielstation. Das 1:0 entstand genau aus diesem Druck: Angelo Stiller eroberte gegen Marc Pubill den Ball, Jamie Leweling schloss in der 36. Minute aus rund 16 Metern ins linke Eck ab.

Diego Simeone reagierte zur Pause und brachte Ademola Lookman für Jonathan David. Kurz nach Wiederanpfiff verwertete Julián Álvarez Lookmans flache Hereingabe zum 1:1. Nach Morten Hjulmands Roter Karte (64., gestrecktes Bein gegen Stiller) spielte Stuttgart fast eine halbe Stunde in Überzahl, fand gegen den tief verteidigenden Gegner aber kaum noch klare Lücken. Grischa Prömel vergab zweimal, einmal per Kopf knapp vorbei, Jeff Chabot köpfte eine Ecke am Pfosten vorbei, der eingewechselte Dženan Pejčinović scheiterte in der Nachspielzeit. Dennis Seimen feierte sein Debüt in der Königsklasse und parierte gegen Pablo Barrios. Bitter: Josha Vagnoman musste in der 52. Minute angeschlagen raus, die rechte Wade war danach bandagiert. Lorenz Assignon kam für ihn.

Hoeneß hatte nach dem 0:1 in Hamburg Mittelstädt, Prömel und Führich in die Elf geholt, Jeltsch, Karazor und Demirović saßen zunächst draußen. Das Ligaspiel beim HSV war ein Lehrstück für Stuttgarts Saisonproblem: Chancen im Wert von 2,67 erwarteten Toren, ein Pfostentreffer von Deniz Undav, dann Miro Muheims Distanzschuss zum 0:1 in der 88. Minute.

Endstand 1:1 Schüsse 17:10 CL-Punkte 7 aus 3 Liga zuletzt 0:1 in Hamburg
Borussia Mönchengladbach 1:2 TSG Hoffenheim
Mohya 49' Nicolas hält mehrfach Lidberg raus 51'

In Blessins erstem Heimspiel lief Gladbach früh hinterher. Nach elf Minuten spielte Alexander Prass flach in die Mitte, Bambasé Conté schob zum 0:1 ein. Moritz Nicolas hielt die Borussia mit mehreren starken Paraden im Spiel, einmal lenkte er einen Schuss von Adam Hložek an den Pfosten. Kurz vor der Pause traf Fisnik Asllani per Freistoß die Latte.

Direkt nach Wiederanpfiff kam Gladbach zurück. Isac Lidberg und Florian Neuhaus leiteten den Angriff ein, der 17-jährige Wael Mohya zog in den Strafraum und traf zum 1:1 – ein Abschluss, dem die Statistik nur fünf Prozent Torwahrscheinlichkeit gab. Die Freude hielt fünf Minuten: Nach einem Hackenpass von Hložek erzielte Prass das 1:2. Danach kam von der Borussia zu wenig, die erwarteten Tore standen am Ende bei 0,86 zu 1,36.

Zwei Nachwirkungen reisen mit nach Stuttgart. Lidberg musste schon in der 51. Minute mit Oberschenkelproblemen raus, für ihn kam Shuto Machino. Und Blessin wählte nach dem Abpfiff harte Worte: Seine Mannschaft habe „teilweise Angsthasen-Fußball“ gespielt, vor allem in der Viertelstunde vor der Pause seien zu viele Bälle zurückgegangen. Nicolas nannte die Lage „einfach brutal frustrierend“.

Endstand 1:2 xG 0,86:1,36 Zuschauer 43.712 Punkte 0 aus 6
Was das fürs Duell heißt: Beide Teams hatten zuletzt mehr Chancen als Tore. Beim VfB zieht sich das durch die Saison, bei Gladbach war es eher die Ausnahme. Für das Handicap entscheidend: Gegen Atlético zeigte Stuttgart, wie viel Druck das eigene Pressing erzeugt. Gelingt das gegen eine Gladbacher Abwehr, die im Aufbau unsicher wirkt, sind zwei Tore Vorsprung realistisch. Verbarrikadiert sich die Borussia dagegen früh, droht dasselbe Bild wie nach Hjulmands Platzverweis.

Aktuelle Form: VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach

nach 6 Spieltagen

VfB Stuttgart

NSNNSN

Sechs Punkte aus sechs Spielen und Platz 13 sind für einen Champions-League-Teilnehmer klar unter dem Soll. Vier Niederlagen nach sechs Spieltagen hatte der VfB zuletzt 2015/16 – jene Saison endete mit dem Abstieg. Die Ergebnisse der Reihe nach: 1:5 in München, 4:1 gegen Köln, 1:2 in Hoffenheim, 0:1 gegen Dortmund, 2:0 in Paderborn und zuletzt 0:1 in Hamburg. Auffällig: Alle vier Ligaspiele, in denen Stuttgart das erste Gegentor kassierte, gingen verloren. In Europa läuft es dagegen rund mit 3:1 gegen Viking, 3:0 in Bratislava und dem 1:1 gegen Atlético. Hoeneß benannte das Kernproblem vor dem Atlético-Spiel selbst: Seine Mannschaft müsse vor dem Tor „kaltschnäuziger“ werden.

Dafür spricht

Heimbilanz 2026, ungeschlagen in der Königsklasse, viele Chancen.

Baustellen

Chancenverwertung, vier Ligapleiten, dritte Partie in sieben Tagen.

Borussia Mönchengladbach

NNNNNN

Gladbach erlebt den schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte: 0:3 in Leipzig, 3:4 gegen Elversberg, 0:5 in Freiburg, 3:4 gegen Mainz, 1:2 in Köln und 1:2 gegen Hoffenheim. Mit sechs Niederlagen waren zuvor nur Düsseldorf (1991/92), Mainz (2020/21) und Bochum (2022/23) gestartet, Mainz und Bochum hielten am Ende trotzdem die Klasse. Der Wechsel von Eugen Polanski zu Blessin hat die Ergebnisse knapper gemacht, gepunktet hat die Borussia aber auch unter dem neuen Trainer nicht: zweimal 1:2. Auswärts steht sie bei 1:10 Toren und wartet seit 14 Bundesliga-Auswärtsspielen auf einen Sieg, die längste Serie dieser Art seit 2005. Die Fanszene fordert den Rücktritt von Präsident Rainer Bonhof, das Lazarett ist voll.

Dafür spricht

Mohya als Lichtblick, Nicolas stark, zuletzt nur knappe Niederlagen.

Baustellen

20 Gegentore, auswärts 1:10, viele Ausfälle in Abwehr und Angriff.

Interessante Zahlen – Stuttgart
  • Nur 4 der 18 Tore in VfB-Ligaspielen fielen vor der Pause.
  • Demirović gibt 2,8 Schüsse pro Spiel ab, vergab aber schon 7 Großchancen.
  • Stiller bereitete die beiden letzten VfB-Ligatore vor, beide beim 2:0 in Paderborn.
  • Zu Hause verlor der VfB 2026 nur 2 von 12 Ligaspielen (8 Siege, 2 Remis).
  • Chabot kommt auf 8,3 klärende Aktionen pro Spiel, Teambestwert.
Interessante Zahlen – Gladbach
  • 20 Gegentore nach sechs Spielen sind Vereinsrekord.
  • 7 Gegentore nach der 75. Minute, ligaweit der höchste Wert.
  • Mohya traf mit 17 Jahren und 291 Tagen, jüngster Torschütze der Saison.
  • 14 Auswärtsspiele ohne Sieg (4 Remis, 10 Niederlagen).
  • Kurios: In allen sieben Pflichtspielen der Saison fiel eine ungerade Zahl an Toren.
Unser Zwischenfazit: Der VfB ist ein Favorit mit Fragezeichen, Gladbach ein Außenseiter ohne Selbstvertrauen. Für den Tipp zählt vor allem, ob Stuttgart früh trifft. Mit Rückstand hat der VfB in dieser Ligasaison nichts geholt. Mit Führung im Rücken trifft er dagegen auf die Mannschaft, die in der Schlussphase am häufigsten einbricht.

Schlüsselspieler bei VfB Stuttgart & Gladbach

Top 3 der Saisonbewertung

VfB Stuttgart

Maximilian Mittelstädt (Abwehr) Note 8,40
Der Linksverteidiger ist der am besten bewertete Stuttgarter der Saison. Kein VfB-Profi kreiert mehr Großchancen (5), keiner spielt mehr Schlüsselpässe (3,0 pro Spiel), dazu führt er die interne Tackling-Wertung an (3,0). In Hamburg fehlte er noch wegen einer Risswunde an der Ferse, gegen Atlético stand er wieder die vollen 90 Minuten auf dem Platz und sah früh Gelb. In der voraussichtlichen Elf für Freitag taucht er nicht auf, Ramon Hendriks rückt dann nach links.
Fabian Bredlow (Tor) Note 7,63
Bredlow sprang ein, als Dennis Seimen in der Vorbereitung mit einer Oberschenkelverletzung monatelang ausfiel, und überzeugte in der Liga mit einer Durchschnittsnote von 7,63. Seit Seimens Rückkehr teilen sich beide die Einsätze. In Bratislava hielt Bredlow die Null, in Hamburg und gegen Atlético stand Seimen im Tor. Auch für Freitag ist Seimen vorgesehen, die Torwartfrage bleibt aber bis zur Aufstellung offen.
Bilal El Khannouss (Offensive) Note 7,47
Der Spielmacher hat mit 2,28 den höchsten Wert an erwarteten Vorlagen im Kader. Eine echte Vorlage ist daraus noch nicht geworden, die Mitspieler ließen die Chancen liegen. Gegen Atlético hatte er nach wenigen Sekunden den ersten Abschluss, den Oblak parierte, und spielte durch. In der Prognose für Freitag übernimmt Deniz Undav die Zehnerrolle, El Khannouss wäre dann die erste Offensivoption von der Bank.

Borussia Mönchengladbach

Hugo Bolin (Offensive) Note 7,37
Gladbachs bester Spieler der Saison: zwei Tore, mit 2,7 pro Spiel die meisten Schüsse im Team und mit 1,40 auch der höchste Wert an erwarteten Toren. Dazu läuft er mit 11,0 Kilometern pro Partie fast so viel wie Philipp Sander. Gegen Hoffenheim spielte er 78 Minuten, dann kam Robin Hack für ihn. In Stuttgart soll er einer der beiden Offensivspieler hinter der Spitze sein.
Florian Neuhaus (Mittelfeld) Note 6,97
Neuhaus steht bei einem Tor und einer Vorlage und spielt mit 3,0 pro Partie die meisten Schlüsselpässe im Team. Beim 1:1 gegen Hoffenheim war er an der Vorbereitung beteiligt, nach einer Stunde machte er Platz für Daiki Hashioka. Gegen Stuttgart soll er neben Zento Uno das Zentrum führen und trifft dort auf Stiller und Karazor.
Franck Honorat (Offensive) fraglich
Mit zwei Vorlagen teilt sich Honorat mit Lukas Ullrich den Teambestwert, dazu kommen 2,8 Schlüsselpässe pro Spiel und eine Note von 6,93. Gegen Hoffenheim fehlte er wegen muskulärer Probleme, Blessin hofft für Freitag auf seine Rückkehr. In der voraussichtlichen Elf steht er nicht. Schon ein Einsatz von der Bank wäre ein Gewinn für eine Offensive, der Kleindienst fehlt und womöglich auch Lidberg.

Abseits der Top 3: Beim VfB ist Ermedin Demirović der gefährlichste Abschlussspieler (3,20 erwartete Tore, aber erst ein Treffer), Angelo Stiller verteilt mit 59,5 erfolgreichen Pässen pro Spiel bei 91 Prozent Quote die Bälle. Bei Gladbach ist der 17-jährige Wael Mohya der Hoffnungsträger und als erster Borusse mit drei Bundesliga-Toren vor dem 18. Geburtstag in die Vereinsbücher eingegangen. Torwart Moritz Nicolas ist der Grund, warum die Niederlagen zuletzt nicht höher ausfielen.

Taktik & Trainer: VfB Stuttgart gegen Gladbach

Das Duell der Systeme

Stuttgart: 4-2-3-1 mit frischen Kräften

Sebastian Hoeneß bleibt beim 4-2-3-1, wechselt nach dem Atlético-Abend aber kräftig durch. Die Prognose sieht Atakan Karazor neben Stiller auf der Doppelsechs, Finn Jeltsch neben Chabot in der Innenverteidigung und Demirović als Spitze. Undav rückt hinter ihn, Leweling und Führich besetzen die Flügel. Rechts hinten ist Assignon eingeplant, falls Vagnoman nicht rechtzeitig fit wird. Gegen Atlético hat der VfB gezeigt, wie konsequent er den gegnerischen Aufbau zustellen kann. Gegen eine verunsicherte Gladbacher Dreierkette ist dieses hohe Pressing der wichtigste Hebel.

Schlüssel: früh Druck auf Diks und Sander, Ballgewinne schnell zu Demirović und Undav bringen, Konter über Bolin und Mohya unterbinden.

Gladbach: 3-4-2-1 mit wenig Ballbesitz

Blessin lässt mit Dreierkette spielen: Philipp Sander, Kevin Diks und Fabio Chiarodia vor Moritz Nicolas, davor Joe Scally und Lukas Ullrich als Schienenspieler, Zento Uno und Neuhaus im Zentrum. Bolin und Mohya sollen hinter der Spitze die Räume zwischen den Linien besetzen. Fällt Lidberg aus, wären Shuto Machino oder der zurückgekehrte Nicolas Kühn die Alternativen. Das Problem ist weniger die Grundordnung als der Mut: Gegen Hoffenheim spielte Gladbach vor der Pause zu viele Bälle zurück, Blessin hat das öffentlich angesprochen.

Schlüssel: die erste Pressingwelle überstehen, lange die Null halten und auf Standards oder Umschaltmomente warten.

Warum Handicap -1,5 bei Prognose 3:1? Gladbachs drei Auswärtsspiele endeten 0:3, 0:5 und 1:2 – zweimal hätte ein Handicap von -1,5 auf den Gastgeber gegriffen. Der VfB braucht kein Spektakel, sondern ein Spiel, in dem die Chancen wie in Hamburg entstehen und diesmal genutzt werden. Zur Einordnung gehört aber auch: Die 1,85 sind knapp kalkuliert, die genaue Rechnung steht im Wett-Tipp-Block.

Direkter Vergleich: VfB Stuttgart gegen Gladbach

Bilanz & Historie
All-time-Bilanz: Von 114 Pflichtspielen gewann der VfB 47, Gladbach 37, 30 endeten unentschieden. In der Bundesliga ist die Borussia sogar der Gegner, gegen den Stuttgart am häufigsten gewonnen hat: 46 Siege, 30 Remis, 32 Niederlagen.
Die letzten fünf Duelle
DatumPartieErgebnisHandicap -1,5 VfB
25.01.2026Gladbach – Stuttgart0:3gewonnen
30.08.2025Stuttgart – Gladbach1:0verloren
01.02.2025Stuttgart – Gladbach1:2verloren
14.09.2024Gladbach – Stuttgart1:3gewonnen
18.05.2024Stuttgart – Gladbach4:0gewonnen

Die Pointe für unseren Tipp: Drei der letzten fünf Duelle hätten das Handicap gewonnen, zuletzt das 3:0 in Mönchengladbach im Januar, bei dem Undav traf und Stiller ein Tor vorbereitete. Zu Hause tat sich der VfB zuletzt schwerer – auf das 4:0 im Mai 2024 folgten ein 1:2 und ein knappes 1:0. Weil sich Kader und Trainer seitdem stark verändert haben, gewichten wir die Historie geringer als die aktuelle Form.

Aufstellungen & Ausfälle: VfB Stuttgart – Gladbach

Voraussichtliche Elf
VfB Stuttgart 4-2-3-1 · Hoeneß
Seimen
Assignon
Jeltsch
Chabot
Hendriks
Karazor
Stiller
Undav
Leweling
Führich
Demirović
Borussia Mönchengladbach 3-4-2-1 · Blessin
Nicolas
Sander
Diks
Chiarodia
Scally
Uno
Neuhaus
Ullrich
Bolin
Mohya
?Lidberg

Beide Formationen sind Prognosen. Verbindlich wird es mit der Bekanntgabe der Startelf rund 60 Minuten vor dem Anstoß. Beim VfB hängt die rechte Abwehrseite an Vagnomans Wade: Ist er fit, dürfte er statt Assignon beginnen. Offen ist auch, ob Hoeneß Mittelstädt, Prömel oder El Khannouss nach dem Atlético-Spiel doch von Beginn an bringt. Bei Gladbach steht hinter Lidberg ein Fragezeichen. Fällt er aus, spricht viel für Machino, Kühn trainiert nach seinem Muskelbündelriss seit einer Woche wieder mit der Mannschaft.

Ausfälle & Personallage – Stuttgart
  • Aus: Justin Diehl (länger verletzt) und Jarzinho Malanga (Bauchmuskel).
  • Fraglich: Tiago Tomás nach muskulären Problemen, zuletzt im Einzeltraining.
  • Fraglich: Josha Vagnoman, gegen Atlético mit Wadenproblemen ausgewechselt.
  • Lorenz Assignon ist die naheliegende Alternative rechts hinten.
  • Keine Gelbsperren.
Ausfälle & Personallage – Gladbach
  • Aus: Tim Kleindienst, Enzo Leopold und Jan Leszczyński (Meniskus).
  • Fraglich: Ko Itakura (Entscheidung kurzfristig) und Isac Lidberg (Oberschenkel).
  • Jens Castrop steigt nach langer Pause erst wieder ins Mannschaftstraining ein.
  • Fritz Fleck plagt sich mit einer hartnäckigen Zerrung.
  • Zurück im Training: Nicolas Kühn. Keine Gelbsperren.

Wett-Tipp & Prognose: VfB Stuttgart gegen Gladbach

Quoten & Value
Tipp „Handicap -1,5 VfB“ @ 1,85 setzen

Quoten-Stand: 21.10.2026 · können sich ändern · 18+ | Glücksspiel kann süchtig machen

Der Kern unserer Wette: Ein VfB-Sieg allein bringt bei einer Quote um 1,38 wenig. Unsere Ergebnis-Prognose lautet 3:1, deshalb setzen wir auf Handicap -1,5 VfB Stuttgart zur Quote 1,85. Die Wette gewinnt nur bei einem Stuttgarter Sieg mit zwei oder mehr Toren Unterschied, ein 1:0 oder 2:1 reicht nicht. Bei vielen Anbietern heißt derselbe Markt europäisches Handicap 0:1.

Für den Tipp sprechen drei Dinge. Erstens Gladbachs Auswärtsbilanz: 1:10 Tore in drei Spielen, dazu sieben Gegentore nach der 75. Minute. Liegt Stuttgart vorn, wird es für die Borussia hinten raus erfahrungsgemäß schwerer. Zweitens die Chancenproduktion des VfB, der in Hamburg und gegen Atlético jeweils mehr Torgefahr erzeugte als der Gegner. Drittens das Personal: Ohne Kleindienst, Leopold und Leszczyński, womöglich auch ohne Itakura und Lidberg, fehlen Gladbach mehrere Stammkräfte in Abwehr und Angriff.

Der wichtigste Einwand ist die Belastung. Der VfB bestreitet sein fünftes Pflichtspiel in 14 Tagen, und die voraussichtliche Elf zeigt, dass Hoeneß rotieren muss. Dazu kommt Gladbachs Entwicklung unter Blessin, beide Spiele gingen nur mit einem Tor verloren. Ein 2:1 ist nach unserer eigenen Berechnung sogar das wahrscheinlichste Einzelergebnis – und würde die Wette verlieren. Unser 3:1 folgt knapp dahinter unter den drei häufigsten Ausgängen.

Zur Quote: 1,85 entspricht einer Wahrscheinlichkeit von rund 54 Prozent. Unsere eigene Berechnung sieht einen VfB-Sieg mit mindestens zwei Toren Vorsprung bei etwa 45 Prozent, aus den aktuellen Marktquoten ergeben sich knapp 49 Prozent. Fair wäre damit ein Kurs zwischen 2,05 und 2,25. Die 1,85 sind also knapp kalkuliert und kein Schnäppchen, ein Quotenvergleich lohnt sich. Zusammen mit der Rotationsfrage beim VfB ergibt das ein mittleres Risiko.

Dafür
  • Gladbach auswärts 0:3, 0:5 und 1:2.
  • 20 Gegentore, sieben davon nach der 75. Minute.
  • VfB gewann vier der letzten fünf Bundesliga-Duelle.
  • Stuttgart verlor 2026 nur zwei von zwölf Ligaheimspielen.
  • Gladbach ohne Kleindienst, Leopold und Leszczyński.
Dagegen
  • Fünftes Pflichtspiel in 14 Tagen, Rotation nötig.
  • Vagnoman angeschlagen, Mittelstädt gerade erst zurück.
  • Unter Blessin zwei knappe 1:2-Niederlagen.
  • Das wahrscheinlichste Ergebnis 2:1 verliert die Wette.
Tipp: Handicap -1,5 VfB Stuttgart

Quote: 1,85 · Prognose: 3:1 · Risiko: mittel

Vorsichtigere Variante: der einfache Heimsieg um 1,38. Wie die Handicap-Märkte funktionieren, erklärt unser Wettlexikon zum europäischen Handicap und zum asiatischen Handicap. Kombinationsideen gibt es bei den Fußball-Kombiwetten.

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Häufige Fragen: VfB Stuttgart gegen Gladbach

FAQ

Das Spiel des 7. Bundesliga-Spieltags 2026/27 wird am Freitag, 23.10.2026, um 20:30 Uhr in der MHPArena in Stuttgart angepfiffen.

Die Partie läuft live bei Sky Sport Bundesliga 1.

Der VfB Stuttgart ist klarer Favorit. Der Heimsieg wird um 1,38 gehandelt, ein Gladbacher Sieg zwischen 6,25 und 7,50.

Unser Tipp lautet Handicap -1,5 auf den VfB Stuttgart zur Quote 1,85, Risiko: mittel. Die Ergebnis-Prognose lautet 3:1. Stuttgart muss dafür mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen.

Der VfB gewann vier der letzten fünf Bundesliga-Duelle, zuletzt 3:0 in Mönchengladbach im Januar 2026. Nach 114 Pflichtspielen steht es 47 Siege für Stuttgart, 37 für Gladbach und 30 Remis.

Stuttgart fehlen Justin Diehl und Jarzinho Malanga, hinter Tiago Tomás und Josha Vagnoman stehen Fragezeichen. Gladbach muss auf Tim Kleindienst, Enzo Leopold und Jan Leszczyński verzichten, Ko Itakura und Isac Lidberg sind fraglich.

Ausblick: VfB Stuttgart und Gladbach

Für beide Klubs beginnt nach Freitag eine dichte Woche. Der VfB spielt am Mittwoch im Pokal in Paderborn, am Samstag darauf in Leverkusen und am 3. November in der Champions League bei Galatasaray. Gladbach empfängt am Dienstag im Pokal den Karlsruher SC und am Samstag, 31. Oktober, den SC Paderborn. Spätestens dort muss der erste Ligasieg her, sonst wird die Lage im Tabellenkeller schnell bedrohlich. Wie die Borussia vor der Saison im Abstiegsrennen eingeordnet wurde, zeigt unsere Absteiger-Prognose 2026/27.

Tipp: Handicap -1,5 VfB @ 1,85
Prognose 3:1 · 18+ · Quote kann sich ändern
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